Wellington

Was für eine stürmische Überfahrt.

Ich wohnte wieder im YHA.

Der Abschied von Neuseeland stand erst in ein paar Tagen an, so dass ich die Gelegenheit nutzte, Wellington etwas kennenzulernen.

Als 1. stand, wie fast immer, die Wanderung zum Haus⛰️ Mt. Victoria an.

Das Denkmal zu Ehren von Richard Evelyn Byrd, der Wellington zur Basis für seine 2. Antarktisexpedion gemacht hat,

hat die Form eines Eiszeltes

Weiter geht der Spaziergang durch die Stadt

Vorbei an vielen schönen alten Gebäuden

Ein Erlebnis der besonderen Art ist das Nationalmuseum Te Papa.

Ich lief staunend wie Alice durchs Wunderland, probierte aus, wie sich ein Erdbeben anfühlt und blieb bewundernd vor den überlebensgroßen Figuren (2,4 fache Menschengröße) aus der Ausstellung Gallipoli, Schrecken des Krieges, stehen

Lieutenant Colonel Percival Fenwick in seiner Verzweiflung darüber, dass er als Chirurg den tödlich Verwundeten nicht retten kann

Jack Dunn, einer der tausenden jungen Männer, die sich freiwillig zu Beginn des Krieges gemeldet hatten

Die Krankenschwester Lottie Le Gallais, die ihre Briefe an ihren inzwischen toten Bruder zurück erhält

Dieses Museum ist für mich ein Beispiel, wie gute Museumspädagogik aussehen sollte. Hier ist anfassen ausdrücklich erlaubt.

Nicht nur in London gibt es einen Bahnsteig 9 3/4

Albatros Skulptur an der Wasserfront, die zu Spaziergängen einlädt

Das Parlamentsgebäude

Dies hier als kleine Auswahl der vielen Dinge, die man in Wellington sehen und erleben kann. Fliegt hin ✈️und seht selbst👀

Die Tage in Wellington verflogen viel zu schnell.

Die Rundreise durch Neuseeland vom nördlichsten Punkt (Kap Rainga), über den Mittelpunkt in Nelson bis nach Stuart Island, tief im Süden, geht damit zu Ende.

Es galt Abschied zu nehmen, von einem Land ,welches mich mit Kia Ora begrüßt hatte und zu dem ich jetzt Ka Kite Ano zum Abschied sage.

Werbeanzeigen

Kaikoura

Von Christchurch kommend, erreichten wir mit der üblichen Kaffepause

so eine Begrüßung sah ich auf meiner Reise das 1. Mal

Kaikoura ein kleines Örtchen auf einer Halbinsel

Hier sollte es neben Pinguinen vor allem Seerobben aus ganz kleiner Entfernung zu sehen geben.

Sox, unser Fahrer setzte uns am Eingang des Peninsula Walkway ab und ersparte uns dadurch gut 4 km Wanderung.

Und dann war es soweit

Seerobben soweit das Auge sieht

Aber auch die Landschaft muss sich nicht verstecken

Ich hatte ein Bett in der Sunrise Lodge Backpackers gebucht und wir waren nur zu dritt im Zimmer, wobei Susi am nächsten Tag mit dem 🚌 weiter fuhr. Blieben noch Chiara und ich. Was für ein Luxus.

Langsam merkt man, dass hier der Winter einziehen will. Es wird nachts richtig kalt und der nächste Tag brachte Sturm und Regen, wie ich es so noch nicht erlebt hatte in Neuseeland. Kälter konnte es selbst bei der Eiskönigin im Palast nicht sein, wie hier im Hostel. Obwohl jemand dann endlich den Heizkörper fand und anstellte, saßen alle in Decken eingewickelt und strapazierten die Handys und Tablets. Zum Glück gab es genug WLAN.

Diese Uhr symbolisiert durch ihre 3 verschiedenen Seiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Holzseite blickt in die Vergangenheit zurück und zeigt die Geschichte von Paikea, dem Vorfahren, der Maoris, wie er auf dem Rücken von Tohora nach Neuseeland kam.

Die Gegenwart aus lokalem Kalkstein stellt die Stärke der Stadt in einer spektakulären tektonischen Landschaft von Kaikoura Schiefer dar.

Die Säule aus Milchglas enthält kein Muster, da sie die Zukunft darstellt. Sie steht für eine Geschichte, die erst noch geschrieben werden muss.

Mit einem letzten Blick auf die Seaward Kaikoura Range

ging es weiter nach Picton.

Wir erreichten Picton bei schönstem Sonnenschein und ich stellte fest, dass diese Stadt doch Einiges zu bieten hat. Hier hatte vor Wochen meine Rundreise auf der Südinsel bei Regen begonnen.

Auf Wiedersehen Südinsel

Die Überfahrt nach Wellington begann nicht nur verspätet. Sie gestaltete sich auch ganz schön turbulent. Mit fast 2 h Verspätung erreichten wir dann doch die Nordinsel und die letzten Tage in Neuseeland sollten beginnen.

Christchurch 2. Teil

Die gibt es nicht nur in London

Das Erdbeben und die Nachbeben zerstörten die neogotische Kathedrale total. Durch einen Zufall wurde ein Mitarbeiter der Kirche auf den japanischen „Notfallarchitekten“ Shigeru Ban aufmerksam. Dieser hatte nach dem Kobe- Erdbeben eine „Papp-Kirche“ entworfen, um die Zerstörte zu ersetzen.

Mit seiner Hilfe entstand innerhalb von 2 Jahren diese Transitional Cathedral

Sie besteht aus Pappe, lokalem Holz und Stahl sowie einem stabilen Polykarbonat-Dach

Die Papprollen ziehen die Aufmerksamkeit zum Kreuz und zum Altar

In Christchurch sind meiner Meinung nach noch die meisten Hinweise auf das Empire zu sehen.

Das Arts Centre

Das Christs College Canterbury

Hier könnte durchaus auch Inspektor Lewis mit seinem DS James Hathaway ermitteln, obwohl sie ja sonst in Oxford unterwegs sind

Das Canterbury Museum

stellt im Erdgeschoss das Leben in den Jahren 1870 bis 1901 dar.

Dazu wurde eine Straße mit den sich darin befindlichen Geschäften nachgebaut

In den Geschäften, die die echten Namen tragen, werden typische Waren dieser Zeit ausgestellt

Aber auch andere Dinge aus dieser Zeit finden sich hier

die von modernen Menschen als Fotomotiv genutzt werden☺️

Am 15.03.2019 tötete ein Radikaler bei einem Terroranschlag in zwei Moscheen 51 Menschen und verletzte weitere 50. Dieser Platz wurde zur Trauer, Mahnung und Erinnerung geschaffen.

Schweren Herzens nahm ich Abschied von dieser Stadt und ihren Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen.

Lake Tekapo

Ich habe im YHA eingecheckt und diese Aussicht beim Abendessen.

Die Maoris bezeichnen den Lake als teka = schlafmatte und po = Nacht, weil hier auf dem Weg zum Mt Cook ein guter Rastplatz war.

Eigentlich bin ich etwas wandermüde, aber eine kleine Wanderung zum Hausberg Mt John auf 1043 m schaffe ich.

Der Weg führt auf einem mit trockenen Nadeln übersäten Weg nicht ganz so steil nach oben. Es ist total ruhig und als der Waldweg sich öffnet, bin ich wieder über der 🌲 Grenze und es sind keine Vögel zu hören.

Der Blick auf die Southern Alps

und das Mackenzie Country

Das sollte aber so ziemlich die einzige Aktivität hier sein.

Ich genoss vom Sofa aus mit meinem Tolino das Wetter und die Aussicht auf See und Berge. Irgendwie hatte ich das Gefühl,dass mein Kopf kaum noch Eindrücke aufnehmen kann.

Frühstück mit Rote Bete Apfel Salat, ein bisschen, wie zu Hause

Ein kurzer Spaziergang zur Kirche geht immer.

Das Fotografieren im Inneren war verboten.

Ich kann euch jedoch versichern, dass es ein sehr schöner Blick ist, den man durch das Fenster mit dem aufgestellten Kreuz auf den See und die Berge hat.

Die The Church of the Good Shepherd

Ich hatte schon gehört, dass die nächste Station nochmal heftig wird.

Doch seht selbst

Ich hatte das Bett in der Mitte

10 Betten waren schon eine Herausforderung

Dafür gab es diesen Abendhimmel als Belohnung

Neuseeländischer Alltag auf dem Weg in die Stadt, die den englischen Charme am stärksten konserviert hat

Christchurch

Diese zweitgrößte Stadt der Südinsel wurde am 22.02.2011, 12.51 Uhr von einem schweren Erdbeben heimgesucht, welches 185 Menschen aus 20 Nationen das Leben kostete.

Als Mahnmal und Erinnerung an diese Menschen schufen Pete und Joyce Majendie dieses Kunstwerk.

185 individuelle Stühle für 185 individuelle Menschen

Obwohl wirklich schon viel geschafft wurde beim Wiederaufbau der Stadt, sind die Auswirkungen bis heute sichtbar.

Christ Church Cathedral

Um die Narben des Erdbebens besser zu verdecken, erhielten Fassaden und Brandmauern Street Art

Alice im Videoland

Doch nicht nur die macht die Stadt sehenswert

Oversized chairs

Cathedral Square

Edmonds Telephone Cabinet aus dem Jahre 1929 und von der Telecom 1999 restauriert

Mit dieser alten Straßenbahn macht eine Stadtrundfahrt noch mehr Spaß

New Regent Street

Bridge of Remembrance

moderne Kunst vor einer Galerie

The Terraces werden von vielen Einheimischen und Gästen genutzt, um die Mittagspause zu genießen

Queenstown 2. Teil

Meine Hoffnung hat sich erfüllt und wir können am Samstag mit der Fähre zurück zum Festland

und dann mit dem 🚌 weiter nach Queenstown.

Nach der Erfahrung vom letzten Aufenthalt buche ich mich diesmal im Absoloot Valve Accommodation Hostel ein und sollte es nicht bereuen.

Auf der Insel hatte ich mir zum 1. Mal in meinem Leben 🐟 und Chips gekauft.

Die Portion war so groß, dass sie heute noch zum Abendessen ausreicht. Obwohl, aufgewärmte Pommes sind jetzt nicht so toll.

Queenstown ist idyllisch am Lake Wakatipu, der wie ein perfekter Comic-Blitz geformt ist, gelegen und von 🏔️⛰️🗻, wie z.B. den schneebedeckten The Remarkables umgeben.

Interessant ist die Geschichte, die die Maoris mit diesem See verbinden. Für sie stellt die Form des Sees, die ausgebrannten Umrisse des bösen Riesen Matau dar, wie er mit angezogenen Knien schläft. Dieser Riese hatte Manata, die Tochter eines Häuptlings entführt. Um sie zu befreien, setzte Matakauri das Gestrüpp in Brand, auf welchem der Riese schlief. Das Fett des Riesens brachte das 🔥 so stark zum Lodern, dass in die Erde ein tiefes Loch gebrannt wurde. Dieses Loch füllte sich mit Wasser und stellt heute den zweitreinsten See der Welt dar.

Die Erfahrung sagt, dass man vom 🗻 einen besseren Blick ins Tal hat😆.

Das will ich vom Hausberg Ben Lomond auf ca. 1300 Höhenmeter Mal wieder ausprobieren.

Das hat den Vorteil, dass ich die Asiaten, die nur unterwegs sind, um Fotos von sich zu machen, hier auf dem Weg nicht treffe. Es ist ja doch ganz schön anstrengend, so einen Berg hoch zulaufen.

Zum Glück gehöre ich nicht dazu😁

Dafür begegnet man ihnen

Und wenn man allein auf so einem Berg steht, kommt man auf komische Gedanken, also mal ein Bild in Retro.

Queenstown zählt jetzt nicht gerade zu meinen Favoriten.

Trotzdem noch ein paar Bilder, bevor es nach 2 Tagen weiter zum Mt. Cook geht.

William Gilbert Rees (1827 bis 1898) gilt als Gründer von Queenstown.

eine der Einkaufstrassen

Wenn die Lokalität im internationalen Reiseführer steht, stellt man sich auch schon mal Stunden an, um einen Burger zu essen.

Ich habe darauf verzichtet und abends wieder gekocht🔪🍳

Dann ist die Zeit in Queenstown vorbei und der Bus bringt uns

Mit Fotostopp im Waitaki District

Zur Unterkunft am Mt. Cook

Ich konnte mein Glück kaum fassen,dass wir nur zu zweit in einem 4 Bett Chalet untergebracht waren.

Mit diesem Ausblick beim Kochen

lässt es sich 3 Tage aushalten, zumal ich ab morgen das Chalet für 1 Tag und 1 Nacht ganz für mich allein habe. Was für ein Luxus. Ich müsste nachdenken, wann ich dieses Glück das letzte Mal hatte.

Schnell, bevor die ☀️ untergeht, ein Abstecher zum Tasman Glacier

Der nächste Tag bringt herrlichen Sonnenschein und die Berge rufen, komm zu uns. Na gut, ich folge auch diesmal ihrem Ruf und mache mich verstärkt durch meine Wanderstöcke auf in Richtung Mueller Hut.

Um diese Aussicht zu genießen, galt es erstmal diese Wege zu erklimmen

Es fehlten mir noch 1,5 km bis zum Ziel, als ich eine Pause machte. Dabei stellte ich fest, dass ich für die letzten 400 m fast 30 Minuten gebraucht hatte. So entschied ich nach der Pause auf das letzte Stück zu verzichten und stattdessen im Hellen zurück zu kommen.

Am nächsten Tag erwachte ich durch den Regen und Sturm.

Was für eine Freude, gestern alles richtig gemacht und heute bei dem Wetter das Chalet genießen, bevor heute Nachmittag der Bus mit den neuen Mitbewohnern kommt.

Nachmittags wurde das Wetter etwas besser und ich konnte nochmal zu einer kleinen Tour durch den Regenwald starten.

Und wieder keine Dinos gesehen😜

Aber dafür sah ich sowas

Steward Island

Ist der einzige Ort auf dieser 3. Insel Neuseelands.

Nach ca. 1 h war die Fahrt über die 🌊 beendet. Als Nichtfan von Achter- und Wildwasserbahnen war es eine echte Herausforderung. Sturm und Regen waren auch unsere Begleiter weiter bis zur Unterkunft.

Am nächsten Tag begann für einige eine Odyssee zu Land und zu Luft.

Gegen 11.00 Uhr teilten die Herbergsbesitzer mit, dass aufgrund des Sturmes weder heute noch morgen Fähren zum Festland aufbrechen würden.

Hm, was nun?

Es gibt auf der Insel einen kleinen Flugplatz.

Aber nur 2 Linienmaschinen a 6 Personen und eine 3. optional, wenn sie voll ist. 15 Personen wollten zum Festland. Ankunft in Invercargill 17.20 Uhr.

Das Busunternehmen Stray zeigte sich nicht besonders entgegen kommend. Der Bus von Invercargill nach Queenstown fährt 17.00 Uhr. Warten oder ein neuer Bus am nächsten Tag sei nicht möglich.

Da war die Aufregung groß.

In Neuseeland fahren die öffentlichen Busse nicht besonders oft. Es wäre daher echt zum Problem geworden, an diesem Tag noch bis Queenstown zu kommen, um am nächsten Tag die Fahrt fortsetzen zu können.

Zum Glück gibt es Socialmedien und Leute, die sich damit auskennen.

Schnell den Fahrer des Busses, der aufgrund des Sturmes gar nicht erst mit zur 🏝️ gefahren ist 🤔, kontaktieren und ihn bitten, auf die Flieger zu warten.

Dann noch irgendwie 3 Menschen finden, die den 3. Flieger füllen. Alles klappte und dann ging es pünktlich los.

Ich war sehr froh, dass ich mir das alles aus der Ferne ansehen konnte. Ich hatte gleich bis Samstag gebucht. Und bis dahin wird sich der Sturm ja wohl gelegt haben.

Der Regen 🌦️sollte fast jeden Tag mein Begleiter auf der Insel werden.

Das war jedoch kein Grund, im Hostel zu bleiben.

Schließlich hatte ich eine komplette Regenausrüstung durch das tropische Asien getragen.💪

Impressionen vom Ryans Creek Track

Beim Wandern habe ich irgendwie ständig damit gerechnet, dass Little Food, Sierra und die anderen Dinosaurierkinder aus dem Film „In einem fernen Land“ plötzlich aus dem Unterholz hervor kommen. So sehr erinnerte mich die Landschaft an unberührte, völlig intakte Filmkulissen.

Beim Wandern durch den Regen fiel mir auf, dass es mir schon nichts mehr ausmacht, im Regen zu spazieren. Ich war glücklich, hier zu sein und die Wanderung genießen zu können.

Und so machte ich mich immer wieder auf, um zu wandern und

solche Bilder zu machen

Der Name, den die Maoris dieser Insel gaben, bedeutet glühender Himmel.

Es soll hier Süd- und Polarlichter geben. Ich hatte Bilder davon gesehen.

Die waren der Grund, morgens 05.30 Uhr aufzustehen, sich wirklich warm anzuziehen und im Dunkeln zum Aussichtspunkt steil bergauf zu gehen. Dort blieben wir bis 07.00 Uhr, ohne dass sich ein kleines Lichtlein zeigte. Danach war ich so durchgefroren, dass ich Stunden brauchte, um wieder aufzutauen.

Das ist eine Aufnahme des Leuchtturms aus seinem Entstehungsjahr 1908.

Das Leuchtfeuer wurde bis 1968 mit Gas betrieben. Das bedeutet, 230 kg schwere Gasflaschen bis zum Leuchtturm zu transportieren.

Das aktuelle Leuchtfeuer wurde 2006 per Hubschrauber installiert und ist solarbetrieben.

Ich war u.a. auch auf die Insel gefahren,weil dies ist ein guter Ort sei, um Kiwis zu sehen. Im Reiseführer hieß es in etwa so, abends im Dunkeln am Waldrand lang spazieren und dann sieht man sie. Ha, ha …., wenn es so einfach wäre, würden viele nicht so enttäuscht die Insel verlassen.

Auch ich bin abends im Dunkeln und im Regen voller Hoffnung losgezogen.

Völlig umsonst.

Daher war ich sehr glücklich, als ich an meinem letzten Abend auf der Insel die Möglichkeit erhielt, mich mit dem Hostelbesitzer und seinem Auto auf die Suche nach Kiwis zu machen. Die beiden jungen Mädels aus meinem Zimmer fuhren mit. Die Stimmung war toll und voller Vorfreude. Diese verließ uns jedoch, je länger die Fahrt dauerte. Als wir nach über 90 Minuten noch keinen gefunden hatten, war es sehr still im Auto geworden.

Aber unser Fahrer hatte den Ehrgeiz, uns nicht ohne das Erfolgserlebnis ziehen zu lassen.

Und dann

begegneten wir ihm und das Glücksgefühl war nicht beschreibbar.

Später im Zimmer konnten wir uns nicht satt sehen an den Bildern und Videos. Glücklich, wie kleine Kinder zu Weihnachten, schliefen wir schließlich ein, nicht ohne am nächsten Morgen wieder ein Blick auf die Bilder zu werfen.

Queenstown

Die Fahrt geht heute weiter in Richtung Queenstown. Unterwegs halten wir im

Die Brücke aus dem Jahr 1880

A.J. Hackett wurde bekannt, als er 1987 illegal vom Eifelturm einen Bungysprung wagte. Am 12. November 1988 eröffnete er mit dem 1. kommerziellen Bungysprung weltweit dieses Zentrum.

Im Centrum gibt es eine Bildergalerie von Menschen, die den Mut oder die Verrücktheit aufgebracht haben, sich an den Füßen befestigt, kopf über von der Brücke zu stürzen und dafür auch noch 💰 zu bezahlen.

Von dieser Wand stammt dieses Foto

Das sind also nicht meine Beine.😉

Queenstown ist nur ein kleiner Zwischenstopp auf dem Weg Milford Sound.

Wir gehören nicht zu den Glücklichen, denen es vergönnt ist, dieses Naturerlebnis bei Sonne zu erleben. Stattdessen regnet und stürmt es.

So bleibt nur, die meiste Zeit der Fahrt in der Kabine zu bleiben und nur wenige Fotos von den spektakulären Wasserfällen zu machen.

Aber auch unabhängig vom Wetter fand ich die Überfahrt von der Nord- zur Südinsel mit den Fjorden, die ich dort gesehen habe, aufregender.

Unsere Unterkunft heute Nacht sollte das Gunns Camp sein. Das war wieder Mal Outdoor Abenteuer pur.

6 Menschen samt Gepäck und nasser Kleidung in diesem Raum ohne Heizung.

Badeofen in der Dusche zu der man natürlich erstmal hinlaufen musste durch den 🌧️

Duschhaus

Es gibt hier keine Stromleitungen. Der Strom, den es hier gibt, wird hier selbst erzeugt. Daher gilt es, sparsam mit ihm umzugehen. Pünktlich 22.00 Uhr wurde der Strom abgestellt.

Am nächsten Morgen, pünktlich 07.00 Uhr wurde er wieder angestellt und weckte uns, weil es plötzlich hell im Zimmer war. Aber das ist bei Temperaturen im einstelligen Bereich noch kein Grund, aufzustehen. Außer, um das Licht auszumachen und wieder ins warme Bett zurück.

Zum Glück regnete es nicht mehr. Bei schönem Wetter ist es bestimmt idyllisch hier.

Wir fahren weiter Richtung Süden mit Fotostopps.

Vorbei am Spiegelsee

Auf die Frage Spieglein, Spieglein … konnte sich der Spiegel nicht entscheiden. Es standen einfach zu viele Leute davor.

Auf die Frage Spieglein, Spieglein … war trotz intensivem Hören die Antwort nicht zu verstehen.

links der Mt. Christina (2602 m) neben dem schneebedeckten Mt. Crosscout

The Eglinton Valley

Erreichen wir am Nachmittag

Und starten mit der Fähre nach Stuart Island