Wellington

Was für eine stürmische Überfahrt.

Ich wohnte wieder im YHA.

Der Abschied von Neuseeland stand erst in ein paar Tagen an, so dass ich die Gelegenheit nutzte, Wellington etwas kennenzulernen.

Als 1. stand, wie fast immer, die Wanderung zum Haus⛰️ Mt. Victoria an.

Das Denkmal zu Ehren von Richard Evelyn Byrd, der Wellington zur Basis für seine 2. Antarktisexpedion gemacht hat,

hat die Form eines Eiszeltes

Weiter geht der Spaziergang durch die Stadt

Vorbei an vielen schönen alten Gebäuden

Ein Erlebnis der besonderen Art ist das Nationalmuseum Te Papa.

Ich lief staunend wie Alice durchs Wunderland, probierte aus, wie sich ein Erdbeben anfühlt und blieb bewundernd vor den überlebensgroßen Figuren (2,4 fache Menschengröße) aus der Ausstellung Gallipoli, Schrecken des Krieges, stehen

Lieutenant Colonel Percival Fenwick in seiner Verzweiflung darüber, dass er als Chirurg den tödlich Verwundeten nicht retten kann

Jack Dunn, einer der tausenden jungen Männer, die sich freiwillig zu Beginn des Krieges gemeldet hatten

Die Krankenschwester Lottie Le Gallais, die ihre Briefe an ihren inzwischen toten Bruder zurück erhält

Dieses Museum ist für mich ein Beispiel, wie gute Museumspädagogik aussehen sollte. Hier ist anfassen ausdrücklich erlaubt.

Nicht nur in London gibt es einen Bahnsteig 9 3/4

Albatros Skulptur an der Wasserfront, die zu Spaziergängen einlädt

Das Parlamentsgebäude

Dies hier als kleine Auswahl der vielen Dinge, die man in Wellington sehen und erleben kann. Fliegt hin ✈️und seht selbst👀

Die Tage in Wellington verflogen viel zu schnell.

Die Rundreise durch Neuseeland vom nördlichsten Punkt (Kap Rainga), über den Mittelpunkt in Nelson bis nach Stuart Island, tief im Süden, geht damit zu Ende.

Es galt Abschied zu nehmen, von einem Land ,welches mich mit Kia Ora begrüßt hatte und zu dem ich jetzt Ka Kite Ano zum Abschied sage.

Kaikoura

Von Christchurch kommend, erreichten wir mit der üblichen Kaffepause

so eine Begrüßung sah ich auf meiner Reise das 1. Mal

Kaikoura ein kleines Örtchen auf einer Halbinsel

Hier sollte es neben Pinguinen vor allem Seerobben aus ganz kleiner Entfernung zu sehen geben.

Sox, unser Fahrer setzte uns am Eingang des Peninsula Walkway ab und ersparte uns dadurch gut 4 km Wanderung.

Und dann war es soweit

Seerobben soweit das Auge sieht

Aber auch die Landschaft muss sich nicht verstecken

Ich hatte ein Bett in der Sunrise Lodge Backpackers gebucht und wir waren nur zu dritt im Zimmer, wobei Susi am nächsten Tag mit dem 🚌 weiter fuhr. Blieben noch Chiara und ich. Was für ein Luxus.

Langsam merkt man, dass hier der Winter einziehen will. Es wird nachts richtig kalt und der nächste Tag brachte Sturm und Regen, wie ich es so noch nicht erlebt hatte in Neuseeland. Kälter konnte es selbst bei der Eiskönigin im Palast nicht sein, wie hier im Hostel. Obwohl jemand dann endlich den Heizkörper fand und anstellte, saßen alle in Decken eingewickelt und strapazierten die Handys und Tablets. Zum Glück gab es genug WLAN.

Diese Uhr symbolisiert durch ihre 3 verschiedenen Seiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Holzseite blickt in die Vergangenheit zurück und zeigt die Geschichte von Paikea, dem Vorfahren, der Maoris, wie er auf dem Rücken von Tohora nach Neuseeland kam.

Die Gegenwart aus lokalem Kalkstein stellt die Stärke der Stadt in einer spektakulären tektonischen Landschaft von Kaikoura Schiefer dar.

Die Säule aus Milchglas enthält kein Muster, da sie die Zukunft darstellt. Sie steht für eine Geschichte, die erst noch geschrieben werden muss.

Mit einem letzten Blick auf die Seaward Kaikoura Range

ging es weiter nach Picton.

Wir erreichten Picton bei schönstem Sonnenschein und ich stellte fest, dass diese Stadt doch Einiges zu bieten hat. Hier hatte vor Wochen meine Rundreise auf der Südinsel bei Regen begonnen.

Auf Wiedersehen Südinsel

Die Überfahrt nach Wellington begann nicht nur verspätet. Sie gestaltete sich auch ganz schön turbulent. Mit fast 2 h Verspätung erreichten wir dann doch die Nordinsel und die letzten Tage in Neuseeland sollten beginnen.

Christchurch 2. Teil

Die gibt es nicht nur in London

Das Erdbeben und die Nachbeben zerstörten die neogotische Kathedrale total. Durch einen Zufall wurde ein Mitarbeiter der Kirche auf den japanischen „Notfallarchitekten“ Shigeru Ban aufmerksam. Dieser hatte nach dem Kobe- Erdbeben eine „Papp-Kirche“ entworfen, um die Zerstörte zu ersetzen.

Mit seiner Hilfe entstand innerhalb von 2 Jahren diese Transitional Cathedral

Sie besteht aus Pappe, lokalem Holz und Stahl sowie einem stabilen Polykarbonat-Dach

Die Papprollen ziehen die Aufmerksamkeit zum Kreuz und zum Altar

In Christchurch sind meiner Meinung nach noch die meisten Hinweise auf das Empire zu sehen.

Das Arts Centre

Das Christs College Canterbury

Hier könnte durchaus auch Inspektor Lewis mit seinem DS James Hathaway ermitteln, obwohl sie ja sonst in Oxford unterwegs sind

Das Canterbury Museum

stellt im Erdgeschoss das Leben in den Jahren 1870 bis 1901 dar.

Dazu wurde eine Straße mit den sich darin befindlichen Geschäften nachgebaut

In den Geschäften, die die echten Namen tragen, werden typische Waren dieser Zeit ausgestellt

Aber auch andere Dinge aus dieser Zeit finden sich hier

die von modernen Menschen als Fotomotiv genutzt werden☺️

Am 15.03.2019 tötete ein Radikaler bei einem Terroranschlag in zwei Moscheen 51 Menschen und verletzte weitere 50. Dieser Platz wurde zur Trauer, Mahnung und Erinnerung geschaffen.

Schweren Herzens nahm ich Abschied von dieser Stadt und ihren Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen.

Lake Tekapo

Ich habe im YHA eingecheckt und diese Aussicht beim Abendessen.

Die Maoris bezeichnen den Lake als teka = schlafmatte und po = Nacht, weil hier auf dem Weg zum Mt Cook ein guter Rastplatz war.

Eigentlich bin ich etwas wandermüde, aber eine kleine Wanderung zum Hausberg Mt John auf 1043 m schaffe ich.

Der Weg führt auf einem mit trockenen Nadeln übersäten Weg nicht ganz so steil nach oben. Es ist total ruhig und als der Waldweg sich öffnet, bin ich wieder über der 🌲 Grenze und es sind keine Vögel zu hören.

Der Blick auf die Southern Alps

und das Mackenzie Country

Das sollte aber so ziemlich die einzige Aktivität hier sein.

Ich genoss vom Sofa aus mit meinem Tolino das Wetter und die Aussicht auf See und Berge. Irgendwie hatte ich das Gefühl,dass mein Kopf kaum noch Eindrücke aufnehmen kann.

Frühstück mit Rote Bete Apfel Salat, ein bisschen, wie zu Hause

Ein kurzer Spaziergang zur Kirche geht immer.

Das Fotografieren im Inneren war verboten.

Ich kann euch jedoch versichern, dass es ein sehr schöner Blick ist, den man durch das Fenster mit dem aufgestellten Kreuz auf den See und die Berge hat.

Die The Church of the Good Shepherd

Ich hatte schon gehört, dass die nächste Station nochmal heftig wird.

Doch seht selbst

Ich hatte das Bett in der Mitte

10 Betten waren schon eine Herausforderung

Dafür gab es diesen Abendhimmel als Belohnung

Neuseeländischer Alltag auf dem Weg in die Stadt, die den englischen Charme am stärksten konserviert hat

Christchurch

Diese zweitgrößte Stadt der Südinsel wurde am 22.02.2011, 12.51 Uhr von einem schweren Erdbeben heimgesucht, welches 185 Menschen aus 20 Nationen das Leben kostete.

Als Mahnmal und Erinnerung an diese Menschen schufen Pete und Joyce Majendie dieses Kunstwerk.

185 individuelle Stühle für 185 individuelle Menschen

Obwohl wirklich schon viel geschafft wurde beim Wiederaufbau der Stadt, sind die Auswirkungen bis heute sichtbar.

Christ Church Cathedral

Um die Narben des Erdbebens besser zu verdecken, erhielten Fassaden und Brandmauern Street Art

Alice im Videoland

Doch nicht nur die macht die Stadt sehenswert

Oversized chairs

Cathedral Square

Edmonds Telephone Cabinet aus dem Jahre 1929 und von der Telecom 1999 restauriert

Mit dieser alten Straßenbahn macht eine Stadtrundfahrt noch mehr Spaß

New Regent Street

Bridge of Remembrance

moderne Kunst vor einer Galerie

The Terraces werden von vielen Einheimischen und Gästen genutzt, um die Mittagspause zu genießen

Queenstown 2. Teil

Meine Hoffnung hat sich erfüllt und wir können am Samstag mit der Fähre zurück zum Festland

und dann mit dem 🚌 weiter nach Queenstown.

Nach der Erfahrung vom letzten Aufenthalt buche ich mich diesmal im Absoloot Valve Accommodation Hostel ein und sollte es nicht bereuen.

Auf der Insel hatte ich mir zum 1. Mal in meinem Leben 🐟 und Chips gekauft.

Die Portion war so groß, dass sie heute noch zum Abendessen ausreicht. Obwohl, aufgewärmte Pommes sind jetzt nicht so toll.

Queenstown ist idyllisch am Lake Wakatipu, der wie ein perfekter Comic-Blitz geformt ist, gelegen und von 🏔️⛰️🗻, wie z.B. den schneebedeckten The Remarkables umgeben.

Interessant ist die Geschichte, die die Maoris mit diesem See verbinden. Für sie stellt die Form des Sees, die ausgebrannten Umrisse des bösen Riesen Matau dar, wie er mit angezogenen Knien schläft. Dieser Riese hatte Manata, die Tochter eines Häuptlings entführt. Um sie zu befreien, setzte Matakauri das Gestrüpp in Brand, auf welchem der Riese schlief. Das Fett des Riesens brachte das 🔥 so stark zum Lodern, dass in die Erde ein tiefes Loch gebrannt wurde. Dieses Loch füllte sich mit Wasser und stellt heute den zweitreinsten See der Welt dar.

Die Erfahrung sagt, dass man vom 🗻 einen besseren Blick ins Tal hat😆.

Das will ich vom Hausberg Ben Lomond auf ca. 1300 Höhenmeter Mal wieder ausprobieren.

Das hat den Vorteil, dass ich die Asiaten, die nur unterwegs sind, um Fotos von sich zu machen, hier auf dem Weg nicht treffe. Es ist ja doch ganz schön anstrengend, so einen Berg hoch zulaufen.

Zum Glück gehöre ich nicht dazu😁

Dafür begegnet man ihnen

Und wenn man allein auf so einem Berg steht, kommt man auf komische Gedanken, also mal ein Bild in Retro.

Queenstown zählt jetzt nicht gerade zu meinen Favoriten.

Trotzdem noch ein paar Bilder, bevor es nach 2 Tagen weiter zum Mt. Cook geht.

William Gilbert Rees (1827 bis 1898) gilt als Gründer von Queenstown.

eine der Einkaufstrassen

Wenn die Lokalität im internationalen Reiseführer steht, stellt man sich auch schon mal Stunden an, um einen Burger zu essen.

Ich habe darauf verzichtet und abends wieder gekocht🔪🍳

Dann ist die Zeit in Queenstown vorbei und der Bus bringt uns

Mit Fotostopp im Waitaki District

Zur Unterkunft am Mt. Cook

Ich konnte mein Glück kaum fassen,dass wir nur zu zweit in einem 4 Bett Chalet untergebracht waren.

Mit diesem Ausblick beim Kochen

lässt es sich 3 Tage aushalten, zumal ich ab morgen das Chalet für 1 Tag und 1 Nacht ganz für mich allein habe. Was für ein Luxus. Ich müsste nachdenken, wann ich dieses Glück das letzte Mal hatte.

Schnell, bevor die ☀️ untergeht, ein Abstecher zum Tasman Glacier

Der nächste Tag bringt herrlichen Sonnenschein und die Berge rufen, komm zu uns. Na gut, ich folge auch diesmal ihrem Ruf und mache mich verstärkt durch meine Wanderstöcke auf in Richtung Mueller Hut.

Um diese Aussicht zu genießen, galt es erstmal diese Wege zu erklimmen

Es fehlten mir noch 1,5 km bis zum Ziel, als ich eine Pause machte. Dabei stellte ich fest, dass ich für die letzten 400 m fast 30 Minuten gebraucht hatte. So entschied ich nach der Pause auf das letzte Stück zu verzichten und stattdessen im Hellen zurück zu kommen.

Am nächsten Tag erwachte ich durch den Regen und Sturm.

Was für eine Freude, gestern alles richtig gemacht und heute bei dem Wetter das Chalet genießen, bevor heute Nachmittag der Bus mit den neuen Mitbewohnern kommt.

Nachmittags wurde das Wetter etwas besser und ich konnte nochmal zu einer kleinen Tour durch den Regenwald starten.

Und wieder keine Dinos gesehen😜

Aber dafür sah ich sowas

Steward Island

Ist der einzige Ort auf dieser 3. Insel Neuseelands.

Nach ca. 1 h war die Fahrt über die 🌊 beendet. Als Nichtfan von Achter- und Wildwasserbahnen war es eine echte Herausforderung. Sturm und Regen waren auch unsere Begleiter weiter bis zur Unterkunft.

Am nächsten Tag begann für einige eine Odyssee zu Land und zu Luft.

Gegen 11.00 Uhr teilten die Herbergsbesitzer mit, dass aufgrund des Sturmes weder heute noch morgen Fähren zum Festland aufbrechen würden.

Hm, was nun?

Es gibt auf der Insel einen kleinen Flugplatz.

Aber nur 2 Linienmaschinen a 6 Personen und eine 3. optional, wenn sie voll ist. 15 Personen wollten zum Festland. Ankunft in Invercargill 17.20 Uhr.

Das Busunternehmen Stray zeigte sich nicht besonders entgegen kommend. Der Bus von Invercargill nach Queenstown fährt 17.00 Uhr. Warten oder ein neuer Bus am nächsten Tag sei nicht möglich.

Da war die Aufregung groß.

In Neuseeland fahren die öffentlichen Busse nicht besonders oft. Es wäre daher echt zum Problem geworden, an diesem Tag noch bis Queenstown zu kommen, um am nächsten Tag die Fahrt fortsetzen zu können.

Zum Glück gibt es Socialmedien und Leute, die sich damit auskennen.

Schnell den Fahrer des Busses, der aufgrund des Sturmes gar nicht erst mit zur 🏝️ gefahren ist 🤔, kontaktieren und ihn bitten, auf die Flieger zu warten.

Dann noch irgendwie 3 Menschen finden, die den 3. Flieger füllen. Alles klappte und dann ging es pünktlich los.

Ich war sehr froh, dass ich mir das alles aus der Ferne ansehen konnte. Ich hatte gleich bis Samstag gebucht. Und bis dahin wird sich der Sturm ja wohl gelegt haben.

Der Regen 🌦️sollte fast jeden Tag mein Begleiter auf der Insel werden.

Das war jedoch kein Grund, im Hostel zu bleiben.

Schließlich hatte ich eine komplette Regenausrüstung durch das tropische Asien getragen.💪

Impressionen vom Ryans Creek Track

Beim Wandern habe ich irgendwie ständig damit gerechnet, dass Little Food, Sierra und die anderen Dinosaurierkinder aus dem Film „In einem fernen Land“ plötzlich aus dem Unterholz hervor kommen. So sehr erinnerte mich die Landschaft an unberührte, völlig intakte Filmkulissen.

Beim Wandern durch den Regen fiel mir auf, dass es mir schon nichts mehr ausmacht, im Regen zu spazieren. Ich war glücklich, hier zu sein und die Wanderung genießen zu können.

Und so machte ich mich immer wieder auf, um zu wandern und

solche Bilder zu machen

Der Name, den die Maoris dieser Insel gaben, bedeutet glühender Himmel.

Es soll hier Süd- und Polarlichter geben. Ich hatte Bilder davon gesehen.

Die waren der Grund, morgens 05.30 Uhr aufzustehen, sich wirklich warm anzuziehen und im Dunkeln zum Aussichtspunkt steil bergauf zu gehen. Dort blieben wir bis 07.00 Uhr, ohne dass sich ein kleines Lichtlein zeigte. Danach war ich so durchgefroren, dass ich Stunden brauchte, um wieder aufzutauen.

Das ist eine Aufnahme des Leuchtturms aus seinem Entstehungsjahr 1908.

Das Leuchtfeuer wurde bis 1968 mit Gas betrieben. Das bedeutet, 230 kg schwere Gasflaschen bis zum Leuchtturm zu transportieren.

Das aktuelle Leuchtfeuer wurde 2006 per Hubschrauber installiert und ist solarbetrieben.

Ich war u.a. auch auf die Insel gefahren,weil dies ist ein guter Ort sei, um Kiwis zu sehen. Im Reiseführer hieß es in etwa so, abends im Dunkeln am Waldrand lang spazieren und dann sieht man sie. Ha, ha …., wenn es so einfach wäre, würden viele nicht so enttäuscht die Insel verlassen.

Auch ich bin abends im Dunkeln und im Regen voller Hoffnung losgezogen.

Völlig umsonst.

Daher war ich sehr glücklich, als ich an meinem letzten Abend auf der Insel die Möglichkeit erhielt, mich mit dem Hostelbesitzer und seinem Auto auf die Suche nach Kiwis zu machen. Die beiden jungen Mädels aus meinem Zimmer fuhren mit. Die Stimmung war toll und voller Vorfreude. Diese verließ uns jedoch, je länger die Fahrt dauerte. Als wir nach über 90 Minuten noch keinen gefunden hatten, war es sehr still im Auto geworden.

Aber unser Fahrer hatte den Ehrgeiz, uns nicht ohne das Erfolgserlebnis ziehen zu lassen.

Und dann

begegneten wir ihm und das Glücksgefühl war nicht beschreibbar.

Später im Zimmer konnten wir uns nicht satt sehen an den Bildern und Videos. Glücklich, wie kleine Kinder zu Weihnachten, schliefen wir schließlich ein, nicht ohne am nächsten Morgen wieder ein Blick auf die Bilder zu werfen.

Queenstown

Die Fahrt geht heute weiter in Richtung Queenstown. Unterwegs halten wir im

Die Brücke aus dem Jahr 1880

A.J. Hackett wurde bekannt, als er 1987 illegal vom Eifelturm einen Bungysprung wagte. Am 12. November 1988 eröffnete er mit dem 1. kommerziellen Bungysprung weltweit dieses Zentrum.

Im Centrum gibt es eine Bildergalerie von Menschen, die den Mut oder die Verrücktheit aufgebracht haben, sich an den Füßen befestigt, kopf über von der Brücke zu stürzen und dafür auch noch 💰 zu bezahlen.

Von dieser Wand stammt dieses Foto

Das sind also nicht meine Beine.😉

Queenstown ist nur ein kleiner Zwischenstopp auf dem Weg Milford Sound.

Wir gehören nicht zu den Glücklichen, denen es vergönnt ist, dieses Naturerlebnis bei Sonne zu erleben. Stattdessen regnet und stürmt es.

So bleibt nur, die meiste Zeit der Fahrt in der Kabine zu bleiben und nur wenige Fotos von den spektakulären Wasserfällen zu machen.

Aber auch unabhängig vom Wetter fand ich die Überfahrt von der Nord- zur Südinsel mit den Fjorden, die ich dort gesehen habe, aufregender.

Unsere Unterkunft heute Nacht sollte das Gunns Camp sein. Das war wieder Mal Outdoor Abenteuer pur.

6 Menschen samt Gepäck und nasser Kleidung in diesem Raum ohne Heizung.

Badeofen in der Dusche zu der man natürlich erstmal hinlaufen musste durch den 🌧️

Duschhaus

Es gibt hier keine Stromleitungen. Der Strom, den es hier gibt, wird hier selbst erzeugt. Daher gilt es, sparsam mit ihm umzugehen. Pünktlich 22.00 Uhr wurde der Strom abgestellt.

Am nächsten Morgen, pünktlich 07.00 Uhr wurde er wieder angestellt und weckte uns, weil es plötzlich hell im Zimmer war. Aber das ist bei Temperaturen im einstelligen Bereich noch kein Grund, aufzustehen. Außer, um das Licht auszumachen und wieder ins warme Bett zurück.

Zum Glück regnete es nicht mehr. Bei schönem Wetter ist es bestimmt idyllisch hier.

Wir fahren weiter Richtung Süden mit Fotostopps.

Vorbei am Spiegelsee

Auf die Frage Spieglein, Spieglein … konnte sich der Spiegel nicht entscheiden. Es standen einfach zu viele Leute davor.

Auf die Frage Spieglein, Spieglein … war trotz intensivem Hören die Antwort nicht zu verstehen.

links der Mt. Christina (2602 m) neben dem schneebedeckten Mt. Crosscout

The Eglinton Valley

Erreichen wir am Nachmittag

Und starten mit der Fähre nach Stuart Island

Wanaka

Wanaka liegt in der Roys Bay und ist umgeben von Bergen.

Das Wetter und der See locken, die Umgebung zu erkunden. Ich folge dieser Verlockung und fahre, wenn am Anfang auch noch etwas zögerlich, mit dem Rad los. Was macht man nicht alles, um das Trauma des Unfalls wieder loszuwerden. Sogar ein Fahrrad für 18 Euro für 4 h ausleihen😥

Aber die Landschaft entschädigt für die Leihgebühren.

Am nächsten Tag spüre ich Muskelkater an Stellen, von denen ich nicht mal wusste, dass es dort Muskeln gibt.

Daher heute nur eine kleine Wanderung zum Hausberg Mt. Iron (537 m).

Aufgrund des Wetters kann ich die versprochene Rundumsicht nicht wirklich erleben.

Dafür aber das hier

Ich hoffe, man erkennt den 🌈

Ein Wahrzeichen Warnakas und beliebtes Fotomotiv ist der einzelne Baum im Wasser.

Der eigentliche Höhepunkt des Aufenthaltes in Wanaka sollte die Besteigung des Roys Peak werden.

Ich hoffte natürlich, dass auch das Wetter mitspielen würde und sich der Aufstieg auf 1578 m lohnen würde.

Das sah am Anfang noch nicht so aus. Und ich war schon ein wenig traurig, weil sich der Aufstieg wahrlich nicht als Spaziergang darstellte.

Doch je weiter der Tag und ich voranschritten,

desto mehr verzog sich der Nebel und die ☀️ strahlte

und ich auch

Das letzte Stück zum Gipfel hatte es nochmal richtig in sich und ich war glücklich, es geschafft zu haben.

Impressionen vom Rückweg, nunmehr nebelfrei

Nach knapp 6 h war ich als 1. wieder am Ausgangspunkt angelangt. Ich hatte alle jüngeren Mitglieder unserer Gruppe hinter mir gelassen💪

Westküste

Es ist noch dunkel, aber mit tapfer im Freien geputzten Zähnen, geht es heute die von der wilden Tasmansee und den Southern Alps gesäumte West Coast 500 km bis zum Franz-Josef-Gletscher. Unser Startpunkt ist oben rechts in Marahau.

Zwischendrin werden immer wieder Fotostopps an schönen Plätzen eingelegt.

u.a. an den Pancake Rocks

Durch eine sogenannte Schichtverwitterung wurde Kalkstein so abgetragen, dass er heute so aussieht, wie ein Stapel Pancakes 🥞

Nach knapp 10 h Busfahrt erreichen wir abends das YHA am Franz Josef Gletscher.

Hier ist bereits der Kamin angeheizt, so dass wir es uns dort gemütlich machen

und das selbstgemachte Popcorn genießen

Leider sind aufgrund der Auswirkungen eines heftigen Sturmes, der z.B. eine Brücke weggerissen hat, fast alle Wanderwege gesperrt.

Na gut, dann eben eine Glühwürmchenhöhle

Die steht allerdings 25 cm hoch unter Wasser 😭😭😭

Also einfach nur zurück ins Hostel und den Kamin mit einem guten Buch genießen. Schließlich ist ja Urlaub.

Weiter geht die Fahrt am nächsten Tag nach Wanaka, die kleine Schwester Queenstowns.

Manchmal hilft es, genau zu schauen, wann der Bus fährt. So stehe ich schon um 06.30 Uhr auf, weil ich dachte, der Bus fährt 07.30 Uhr. Erst nachdem niemand weiter in der Küche ist, bemerke ich meinen Irrtum. Egal, genieße ich eben in Ruhe einen ☕.

1. Stopp am Lake Matheson

Lake Matheson der berühmte „Spiegelsee“

Nächster Halt mit Blick u.a. auf den Fox Glacier

geht es weiter vorbei an Landschaften, die einem immer nur zurufen, fotografier mich, nein mich. Und ich folge diesem Ruf.

Ist unser nächster Stopp die blauen Pools,

die wir über diese Hängebrücke erreichen

Tatsächlich gibt es Menschen, die von der Brücke aus in das glasklare, eiskalte Wasser springen

Entlang am 35 km langen blau-grauen Lake Hawea erreichen wir Wanaka.

Heute kam ich mir vor wie ein asiatischer Tourist. Wir hatten gefühlt jede Stunde einen Fotostopp. Raus aus dem Bus, Fotos machen, rein in den Bus, weiterfahren zum nächsten Viewpoint.

Das ist dann die Belohnung

dieses leckere Getränk getrunken am Kamin.

Wie geht es weiter?

Nach knapp 2,5 h Wochen unendlich vieler Eindrücke wollte ich die Ruhe und Annehmlichkeiten der Stadt Wellington genießen und überlegen, wie ich die Südinsel erobern kann.

In Ruhe sah dann wie folgt aus:

1. Freitag Mittag in Wellington ankommen, im Internet recherchieren, welche Highlights mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren werden.

Feststellen, dass jede Variante stressiger ist, als mit dem Stray Bus, zu fahren.

Eis genießen und nachdenken.

2. Samstag Vormittag: Im Reisebüro erfahren, a) dass der nächste Bus schon Montag fährt und dann erst wieder Donnerstag.

und b) dass die Fähre Montag früh voll ist und ich daher schon die Fähre am Sonntag Mittag nehmen muss.

3. Samstag Mittag: Ich habe nicht genug warme Sachen für die Südinsel. Daher schnell noch durch die Geschäfte 🏃 und ohne Erfolg ins Reisebüro zurückkehren.

4. Samstag früher Abend: Ronpass, Fähre von Wellington nach Picton für Sonntag Mittag, das Sonderangebot für den Milford Sound und die Fähre nach Stewart Island buchen, Kreditkarte rausholen und schon war ich eine Menge 💰 los.

Das nächste Abenteuer startet eher, als mich es mir vorgestellt hatte.

Wenn ich darüber nachdenke, stelle ich fest, entspannt ist anders.

Sonntag Mittag bringt mich das 🚕 zur Fähre und los geht’s

Ich habe wunderschönes Wetter und kann die Überfahrt und die Aussicht genießen.

Auf Wiedersehen Wellington

Willkommen in Picton

Picton ist ein kleines Städtchen, ohne irgendwelche Besonderheiten und der Ausgangspunkt für meine Reise auf der Südinsel.

Ich verbrachte 1 Nacht im YHA und wartete am nächsten Tag auf den Bus, der mich nach Nelson bringen sollte.

Dort wollte ich nochmal einen Zwischenstopp einlegen, um warme Sachen zu kaufen und noch etwas auszuspannen, bevor die Reise auf der Südinsel richtig beginnt.

Der Bus fährt nicht täglich. Daher muss man mehrere Tage warten, wenn man an einer Station ausgestiegen ist.

Nelson machte es mir nicht schwer, die Zeit zu genießen. Ich wohnte wieder im YHA.

Der Herbst lockte mit seinen schönsten Farben.

Aber das Problem, warme Sachen, stand immer noch. So startete ich einen Einkaufsmarathon durch alle Secondhandläden. Und siehe da, ich hatte Glück und bekam ein paar warme dünne Pullover aus Merinowolle.

Mit einer Stipvisite am Mittelpunkt Neuseelands

geht mein Aufenthalt hier leider schon wieder zu Ende.

Hier wäre ich gern länger geblieben, aber mein 🚌 fährt morgen.

15.00 Uhr soll der Bus nach Marahau (Abel Tasman Nationalpark) starten. 16.45 Uhr kommt er endlich.

Ich habe schon das Mitleid und die Neugier der Menschen auf der Straße erweckt, weil ich solange an der Bushaltestelle gesessen habe.

Abends kommen wir im The Barn unserer Unterkunft im

an. Es ist kalt und alle Sanitäranlagen befinden sich im Freien

Das ist eine Auswahl an Wanderwegen, die es hier gibt.

Wir entschieden uns für Anchorage.

Der Weg führte uns oberhalb des Meeres auf einem Weg an der Küste entlang. Immer mal wieder stiegen wir in einsame Buchten hinunter.

So hatten wir am Abend 28,8 km zurück gelegt.

Am nächsten Morgen hieß es 05.45 Uhr aufstehen. Sich zu dieser Uhrzeit bei 10 Grad im Freien waschen und Zähne putzen, das muss man schon mögen. Ich mag es nicht, mache es aber trotzdem.😬

Stray Pass 2. Teil

Von Rotorua ging es weiter zum Lake Aniwhenua. Es regnet und überhaupt gestaltet sich der Aufenthalt hier so, dass es sich nicht weiter darüber lohnt, zu berichten.

Am nächsten Tag führt uns die Reise bei Regen weiter zur Blue Duck Station.

Eine riesige Farm ohne Zugang zum Internet sollte für die nächsten 2 Nächte unser Zuhause sein.

Obwohl es viele Angebote gab (reiten, Kajak fahren, jagen) entschied ich mich dazu, endlich mal Tagebuch zu schreiben und die ☀️ zu genießen.

Der nächste Tag sollte anstrengend genug werden.

Pünktlich 06.30 Uhr fuhr der Bus ab. Das Ziel war der Tongariro Trail.

Heute sollte ich darüber glücklich sein, dass ich seit dem 10.12.18 meine Wanderstöcke durch die Gegend getragen habe. Mit etwas Respekt vor dem Aufstieg und der Länge des Trails machte ich mich auf den Weg.

Doch die wundervollen Aussichten, die wir unterwegs hatten, waren jede Anstrengung und jeden Augenblick wert.

Der Trail führte uns durch eine

atemberaubende Landschaft

vorbei an bizarren Felsformationen

und grünen Seen, die aussehen, wie auf dem 🌛

wir liefen über Geröllhalden und

wurden mit unendlichen Weitblicken belohnt.

Nach fast genau 7 h hatten wir den Trail geschafft.

Als wir im Bus zum Hostel saßen, waren wir erschöpft, aber glücklich.

Das Abendessen und die warme Dusche sollte ein guter Lohn für die Anstrengungen sein.

Der nächste Tag ist unser letzter gemeinsamer Tag und führt uns nach Wellington.

Früh spüren wir die Anstrengungen des gestrigen Tages noch gar nicht so sehr. Aber bei jeder Pause fällt es schwerer, die Stufen des Busses herabzusteigen. Elegant ist auf jeden Fall anders.

Abends noch ein Essen beim Inder und unsere gemeinsame Zeit auf der Nordinsel ist leider vorbei. Am nächsten Tag brechen alle in andere Richtungen auf.

Ich bin trotz Ferienlagerfeeling und z.T. zu vielen Erlebnissen in zu kurzer Zeit sehr froh, dieses Abenteuer gewagt zu haben.

Stray Pass 1. Teil

Was ist das? Ein Busunternehmen, welches Hop on Hop off Busse anbietet, die die größten Highlights anfahren.

Mein neuseeländischer Freund warnte mich mit folgenden Worten „wenn du eine Saufreise mit jungen Leuten willst, nimm den Pass“.

Hm, aber das alles allein organisieren? Nein, ich probiere gemeinsam mit Helga den Jillpass aus.

Ohne große Erwartungen ging es am 18.04., 07.00 Uhr los.

Nachdem wir die Haltestelle gefunden hatten und sich noch mehr Menschen einfanden, die auf den Stray Bus warteten, legte sich meine Aufregung. Ich erinnere an den Ausflug nach Kap Rainga, wo wir trotz Buchung nicht abgeholt wurden 😪.

Der Bus kam und los ging die Fahrt mit Rolex. So stellte sich unser Fahrer vor.

Die nächste Stunde bekamen wir alle Informationen für die Reise … auf englisch 🤔

Im Bus saßen zum Glück auch einige deutsche junge Menschen, die sich unserer gleich annahmen, so dass wir weder zu spät kamen, noch vergessen wurden.

Das 1. Ziel war Hahei auf der Coromandel Peninsula.

Wir sind auf einem Campingplatz 🏕️ untergebracht. Zum Glück in festen Häusern.

Und nur 5 Betten wurden belegt 😃

Der 1. Ausflug führte uns am Strand ca. nach 40 Minuten zur Cathedral Cove.

Auch wenn es angesichts der sonnigen Bilder schwer vorstellbar ist, abends wurde es ziemlich kalt. Vielleicht war dies der Grund, dass alle gegen 22.00 Uhr im Bett lagen und damit ein entspanntes Schlafen möglich war.

Für den nächsten Tag war der Besuch des Hot Water Beaches geplant.

Ihr müsst euch das so vorstellen, ca. je 2 h vor und nach der Ebbe strömen Menschenmassen an diesen Strandabschnitt, wo heißes Wasser aus dem Sand nach oben sprudelt. Alle bewaffnet mit einem Spaten, um sich ein eigenes Thermalbad zu graben.

Oder graben zu lassen😉

Vom Strand zurück, fühlte ich mich in meine Ferienlagerzeit zurück versetzt. Wir saßen vor den Bungalows in der ☀️ und einige spielten Volleyball, dazu sang Helene Fischer „Atemlos“, die irgendeiner auf seiner Spotify Liste hatte. Okay, Helene Fischer und Spotify hatten wir im Ferienlager noch nicht 😊

Es geht weiter nach Rotorua am nächsten Morgen.

Dort erwartet uns die dynamischste Thermalgegend Neuseelands. Dies vergißt man auch durch den permanenten Schwefelgeruch in der Luft nicht.

Den Geruch von faulen Eiern hinter uns lassend, brachte uns der Bus nach

Ich kenne keinen der ganzen Filme und tat mich etwas schwer mit der Entscheidung, soviel Geld für diese Tour auszugeben.

Gemeinsam mit ihm warteten wir auf den Bus, der uns nach Hobbition bringt.

Und jetzt weiß ich gar nicht, welches von den gefühlt 100 Bildern ich hier rein stellen soll 🤔

Das Hobbitfieber hat mich etwas gepackt. Zumindest werde ich mir mal die Filme ansehen.

Und bisher sind wir mit sehr angenehmen jungen Menschen unterwegs.

Paihia

Um dem Ziel, Kap Rainga und 90 Miles Beach, näher zu kommen, galt es, den Bus von Auckland nach Paihia zu buchen und pünktlich am Abfahrtsort zu sein, damit wir Plätze in der 1. Reihe bekommen. Das hat geklappt und so genossen wir die fast 5 h Fahrt mit Panoramablick.

Es war schon dunkel, als wir im Seabeds Hostel ankamen und zum Glück noch freie Betten vorfanden.

Was für eine saubere Backpacker Unterkunft.

Auch hier ist die Küche der soziale Mittelpunkt. Dort lernten wir am nächsten Morgen Anne und Helmut kennen.

Wir verstanden uns auf Anhieb. Beide sind nicht zum 1. Mal mit dem 🚗 unterwegs und luden uns ein, sie auf ihrem Ausflug nach

zu begleiten.

Dieses Städtchen bietet nicht viel. Aber hier hat Hundertwasser eine Zeitlang gelebt und Toiletten gestaltet. Diese sind nun wahrscheinlich die am häufigsten fotografierten Toiletten.

Leider reisten die beiden am nächsten Tag weiter.

Wir fuhren mit der Fähre nach Russel und verbrachten den Tag dort mit Wandern und Strand.

Bay of Islands

Am Sonntag sollte es zum Kap Rainga und zum 90 Miles Beach gehen. Ich bin ein großer „Fan“ geführter Touren. Aber ohne eigenes Auto bleibt nichts anderes.

Pünktlich 07.15 Uhr standen wir an der Straße und warteten auf den Bus. Der kam… hielt aber nicht 🤔

Hm? Bestimmt der nächste.

Nein, auch der fuhr an uns vorbei.

Unsere Geduld hielt bis 08.00 Uhr an. Dann ab zum Reisebüro und mal kurz nachgefragt. Tja, genau gesagt hat er es nicht🤔, aber er hat vergessen, unsere Buchung weiter zu geben😭.

Aber für morgen sind noch 2 freie Plätze.

Na gut dann eben morgen.

Wandere ich eben heute zum Haruru Falls, der die seltene Form eines Hufeisens hat.

Der 5 km lange Weg führt am Geburtsort von Neuseeland

Auf diesem Gelände wurde am 06.02.1840 von den ersten 43 Mãori-Häuptlingen nach langen Verhandlungen der Vertrag von Waitangi mit der britischen Krone unterzeichnet.

am Waitangi River vorbei

Das ist nicht der Blick auf Werder oder den Griebnitzsee

und führt zum Teil über Stege durch die Mangroven

Nächster Tag, neuer Versuch

07.15 Uhr stehen wir an der Straße und 07.20 Uhr der Bus kommt und… hält.

Jippie, die Tour kann beginnen.

1. Station

Das Holz der Bäume eignet sich aufgrund seiner Festigkeit hervorragend für den Bau von Schiffen. Mit dem Beginn der Besiedlung von Neuseeland entstand ein hoher Bedarf und es erfolgte eine starke Dezimierung der Bestände.

Kauri Bäume stehen heute unter Naturschutz und dürfen nur noch für rituelle Zwecke von Maoris gefällt werden.

Weiter ging die Tour zum Ninety Mile Beach

Wir befuhren den Strand tatsächlich mit dem Bus.

Das Wetter besserte sich und zum Lunch in Houhora schien wieder die ☀️

Dann endlich lag Kap Rainga, der fast nördlichste Punkt Neuseelands, vor uns.

Hier treffen die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander.

Aber das sollte sich noch nicht als Höhepunkt der Tour erweisen.

Nein, jetzt ging es zum Sandboarding. Was für eine ge…. Sache, doch seht selbst

Was für ein schöner Geburtstag.

Und die vielen lieben Grüße, die mich erreichten, rundeten ihn ab.

Devonport

Es regnet. Kein Problem, heute beginnt das Abenteuer workaway.

In Bangkok hatte ich von dieser Webseite gehört und beschlossen, das probierst du aus. Also ein Profil von mir auf englisch erstellt, lustige Bilder hochgeladen und dann die Arbeitsangebote studiert. Das System funktioniert so, dass man ca. 3 bis 5 h 5 Tage in der Woche arbeitet und dafür Kost und Logie frei hat.

Ich hatte Kontakt zu Karin in Devonport aufgenommen und sie lud mich ein, bei ihr zu sein.

Mit der Fähre ging es von Auckland nach Devonport. Trotz des Regens gefiel mir dieser kleine Badeort auf Anhieb.

Karin stellte sich als 77 jährige geistig fitte Reisetante heraus, die genau weiß, was sie will.

Und ich habe ein großes Bett und Zimmer nur für mich. Was für ein Luxus nach den letzten 3 Tagen.

Auf meiner Homepage habe ich meine ✂️📍kenntnisse angegeben. Das war für Karin ein guter Grund, ein Kleid aus dem Schrank zu holen, welches sie vor 30 Jahren gekauft hatte und welches ihr zu lang ist. Sie fragte,ob ich es kürzen könne. Hab ich noch nie gemacht. Das war kein Argument, welches sie gelten ließ. Na gut, irgendwie schaffe ich das. Wo ist die Nähmaschine? Welche Nähmaschine? Sie holte 2 Schachteln mit Fragmenten von Nähmaterial und ging los zu ihrer Verabredung.

Da sass ich in einem schönen kleinen kalten 🏠 und versuchte, diese Aufgabe zu lösen. Im Märchen ist das der Zeitpunkt, zu dem die gute Fee auftritt. So sehr ich auch nach draußen schaute, sie kam nicht.

Gut, wie das tapfere Schneiderlein konnte ich mich nicht hinsetzen, aber es musste auch so gehen.

4 h später war ich fast erfroren, aber das Kleid fertig.

Karin kehrte zurück und war sichtlich zufrieden mit meiner Arbeit.

So sehr, dass sie am nächsten Tag ein anderes, ebenfalls 30 Jahre altes 👗 rausholte.

Doch vorher konnte ich in Ruhe frühstücken und die ☀️ im Vorgarten genießen.

Montag war mein freier Tag, weil ich so fleißig gearbeitet hatte.

Den nutzte ich, um den Ort zu besichtigen

die Einkaufsstraße

und die Aussicht vom North Head

Dienstag war es dann wieder soweit. Genau, es gab noch mehr alte 👗👗👗 im Schrank.

Doch diesmal sollten es Kissenbezüge werden.

Für diese hatte ich 2 Tage Zeit, so dass noch Zeit für einen Nachmittag mit Karin am Strand blieb.

Und hier das Ergebnis der Verwandlung eines alten 👗 in Kissenbezüge ohne Hilfe der guten Fee.

Damit ging meine Zeit bei Karin zu Ende.

Morgen geht’s mit Helga von Auckland mit dem Bus nach Paihia in den Norden der Nordinsel.

Neuseeland 🥝 🇳🇿ich komme

Jetzt ist nur noch 1 alte Schachtel unterwegs, aber die Abenteuer gehen weiter.

Aus Singapur kommend, war Auckland mein nächstes Ziel.

Die Einreisebestimmungen (keinerlei Obst und Gemüse z.B) werden strengstens kontrolliert. Ich hatte Glück und meine Kontrollörin konnte etwas deutsch. Sie ließ sich die Sohlen meiner Wanderschuhe zeigen. Die Frage nach einem Zelt konnte ich verneinen. Meine Wanderstöcke wollte sie dann gar nicht mehr sehen, mit dem Hinweis, deutsche Gründlichkeit.

Dann wie immer Geld ziehen und nach dem Bus suchen.

Alles klappte gut und irgendwann habe ich im Verandahs eingecheckt. Hier machte ich wieder einmal die Erfahrung, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich hatte ein Dreibettzimmer gebucht. Das bedeutet eben nicht, 3 Frauen schlafen hier 😕

Stattdessen wechselten meine Mitschläfer fast täglich, so dass ich sehr froh war, als am Samstag dieses Erlebnis vorbei war.

Erstmal ein Bett belegt.

Den Kampf gegen den Jetlag gewinnt man mit Aktivitäten. Also begann ich am nächsten Tag

nach einem selbstgekochten Frühstück einen Spaziergang durch die Stadt.

Vorbei an der Reproduktion von Michelangelos Moses

dem Civic Theatre

einem Kachelbild, welches an die Frauen Neuseelands erinnert, die weltweit als erste das Wahlrecht für sich erkämpften

dem University Clock Tower

dem Skytower ( der auch als Aussichtsturm dient) ging es

hinab zum Hafen.

Am nächsten Tag lockte der erloschene und mit 196 m höchste Hausvulkan 🌋Mt Eden. Obwohl erloschen, wurde mir ganz schön warm beim hochkraxeln.

Blick auf Auckland

Der 50 m tiefe symmetrische Krater heißt Te iPhone Kai a Mataaho (die Esschale von Mataaho, dem Gott, der im Erdboden versteckten Dinge).

Er gilt als heilig und deshalb darf man auch nicht hinab steigen.

Die Entfernung nach Hause beträgt

und manchmal ein bisschen mehr.

Und so schnell ist die Zeit in Auckland vorbei. Morgen beginnt das Abenteuer workaway.

Bangkok

Schweren Herzens hatten wir von der Schein Residence Abschied genommen und sind in Richtung Bangkok aufgebrochen.

Die Stadt erwartete uns wieder mit 🚖🚗🚚🛵

Die 1. Etappe vom Flughafen mit dem Zug war schnell geschafft. Mister Google hat uns gesagt, nehmt den Bus Nr. 22 und fahrt bis zum PTI. Der 1. 22er Bus kam und hielt nicht mal an, obwohl wir doch in Taiwan gelernt hatten, wie wir den Bus zum Anhalten bekommen.

Kein Problem, warten wir eben auf den nächsten. Sind ja nur 35 Grad 🌞🌞🌞

Der nächste kam und tatsächlich er hielt. Das heißt, tatsächlich fuhr er nur langsamer. Also schnell rein klettern, so schnell es eben mit jeweils 2 Rucksäcken ging. Kaum den letzen Fuss vom Boden hochgehoben, fuhr der Fahrer sofort los. Jetzt der Schaffnerin klar machen, wo wir hinwollen. Mister Google zeigte es ihr sogar auf thai. Leider war dies noch kein Garant dafür, dass sie es verstand. Aber sie waren zu zweit und erklärten uns dann, dies ist nicht der richtige Bus. Wir sollten den 115 er nehmen und setzten uns an der nächsten Haltestelle wieder raus. Da standen wir also wieder in der Hitze und warteten auf den 115 er.

Auch hier wieder, Bus kommt, wir winken, er fährt langsamer, wir „springen“ rein und zeigen, wo wir hinwollen. Diesmal dauert es länger, bis die Entscheidung fällt, dass wir richtig sind.

Wir sitzen erstmal und genießen den Fahrtwind, der die nassen Rücken langsam trocknet.

Auch eine Möglichkeit, zu große Schuhe zu befestigen

Irgendwann erreichen wir die Station, an der man uns zum Aussteigen aufforderte.

Hm und nun? Wo sind wir und wo ist unser Hostel?

Zum Glück gibt es immer nette Menschen, die einem helfen. Eine junge Frau mit 2 Handys ließ sich erklären, wo wir hinwollen. Dann suchte sie mit dem einen Handy die Nummer des Hostels und mit dem anderen rief sie dort an. Dann hielt sie ein Taxi an, drückte dem Fahrer ihr Handy ans 👂. Alles klar, er bringt uns dorthin. Schnell die Rucksäcke ins 🚕 und wir entspannten uns.

Nach 10 Minuten waren wir im Post Factory B & B und die Welt wieder in Ordnung.

Die Besitzerin hieß uns in ihrem mit sehr viel Geschmack und Liebe eingerichteten 🏠 willkommen.

Beim Latte Macchiato wollte sie uns dann viele Vorschläge für die Besichtigung der Stadt machen. Gefühlt hatten wir jedoch bei unseren vorherigen Besuchen in Bangkok alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besucht. Außerdem war es Ankis letzte Woche Urlaub für eine lange Zeit. Daher wollten wir nur Pool 🏊🏊🏊und Schirmchendrinks 🍹🍹🍹.

Sie verstand uns.

Am nächsten Morgen genossen wir das leckere Frühstück, welches täglich wechselte und aus einer warmen Hauptspeise🍜🍲, Müsli, Jogurt, 🍞und Marmelade sowie frischem 🍌🍍 Obst und ☕ bestand. Unsere nette Vermieterin kam und zog wie Alice aus dem Wunderland eine Karte aus ihrer Tasche, die uns den Zugang zum Pool für die Zeit unseres Aufenthaltes sicherte. Allerdings würde sich der Pool 10 Minuten zu Fuß vom Hostel weg befinden. Ob das für uns okay wäre? Der Pool gehöre zu ihrer Wohnanlage. Wir ließen uns ganz schnell überreden.

Natürlich bekamen wir nicht etwa nur den Weg erklärt. Nein, sie führte uns dorthin und erläuterte den Gebrauch der Schlüsselkarte.

Uns fehlten nur noch🍸🍸 und 🌴🌴🌴

So verging die Zeit in Bangkok wie im Flug und die Abreise nach Singapur stand an.

Dies sollte unsere letzte gemeinsame Station sein und wir fragten uns immer wieder, wo die letzten 4 Monate geblieben sind.

In Singapur übernachteten wir im Boss- Hotel, in dem unsere Reise begonnen hatte.

Mit einer ähnlichen Aussicht hat unsere Reise am 11.12.2018 begonnen.

Auch wenn es uns schwer fiel und unsere Reise gefühlt vorgestern erst begonnen hat, trennten sich hier unsere Wege. Wir haben gemeinsam 7 Länder besucht und in 28 Stationen halt gemacht. Sind mit ✈️ 🚌 und🚆 gefahren, um gemeinsam ca. 29715 km zurück zu legen.

Wir haben ein wenig weniger 💰 auf der Bank, dafür extrem viel zu erzählen und ca. 7 cm längere Haare.

Angkor Weltkulturerbe…kleine Tour

Angkor Wat, der wohl berühmteste Tempel der Welt, soll zu Sonnenaufgang sehr sehenswert sein. Na gut, dann schauen wir uns das auch mal an. Der Wecker klingelte um 04:30 Uhr, denn um 05:00 Uhr holte uns das Tuk Tuk ab. Es war auch nicht Schnarchi der uns abholte, der, das erzählte uns der Hotelscheffe, ist Langschläfer und fährt so früh nicht. Sein „Ersatz“ war goldig… erklärte immer ganz genau wo er parkt und meinte, wir sollten uns keine Gedanken machen, er sieht uns schon und macht sich dann bemerkbar. Im dustern also auf zum Tempel. Dank der Taschenlampenapp im Handy, kamen wir Unfallfrei bis zum Tümpel, in dem sich dann bei Sonnenaufgang der Tempel spiegeln sollte. Es wurde heller und heller, nur verdeckten Wolken die Sonne…egal, es sind trotzdem gelungene Fotos dabei.

Da Angkor Wat auch schon kurz nach Sonnenaufgang öffnete, nutzten wir die Gelegenheit, den Tempel gleich zu besichtigen. Er war schon sehr beeindruckend, hatte ein wenig was von Sanssouci, nur in megaalt.

Unser Hotelscheffe erzählte eines Abends von einer sehr steilen und hohen Steintreppe in einem der Tempel. Die Stufen waren unterschiedlich hoch und bröckelten auch schon. Es kam immer wieder zu Unfällen, weil Touristen ins straucheln kamen, oft sogar mit tödlichem Ausgang. Man hatte diese Treppe dann mit einer Holztreppe überbaut und mit einem Handlauf versehen. Wir hatten schon vergessen in welchem der Tempel sich dieses steile Ding befindet…ihr ahnt es schon…na klar, in Angkor Wat.

Die ursprüngliche Treppe…irre wa🤯

Die mit Holz-Stufen überbaute Treppe…ja, es geht schlimmer, aber wer es mit der Höhe nicht so hat, steht da schon und kiekt erst mal blöd. Der Aufstieg lohnte sich aber auf jeden Fall.

Glück vom Monk gab es auch, jetzt sollte der Abstieg aber gelingen.

Es war kurz nach 8 Uhr, uns war nach Kaffee und Frühstück, also fuhren wir zurück in unser Hotel. Auch diese Fahrt war übrigens im Preis für das Tuk Tuk inbegriffen. Wir hatten dann 1h für ein ausgiebiges Frühstück bevor es wieder auf Tempeljagd ging. Also wieder ins Tuk Tuk und zurück zur kleinen Tour de Tempel. Der für Anki geilste Tempel war Ta Prohm…mit dem Beinamen Lara Croft Tempel, einer der Drehorte zu Tomb Raider. Dieser halbverfallene Tempel beeindruckt durch seine Würgefeigen und Tetrameles Nudiflora…riesige Pflanzen…wie auf diesem Foto

Leider war der Tempel sehr beliebt und dementsprechend voller Touristen. An den teilweise sehr schmalen Gängen kam es dadurch zum Stau, man stand für ein Foto an diesen Wurzel z.B an…wir machten es wie die russischen oder chinesischen Touristen…die drängeln nämlich gerne mal vor…also Ellbogen raus und Platz verteidigt😁

Und tatsächlich noch jemanden gefunden, der ein Foto von uns gemacht hat.

Aber nicht bummeln…sondern weiter…auf nach Angkor Thom und den Gesichtertempel Bayon besichtigt. Unser Tuk Tuk Fahrer war sehr umsichtig und wollte uns immer mit gekühlten Wasser versorgen. Wir hatten aber selber eine gefühlte Tankladung dabei und haben sein Angebot freundlich angelehnt. Er war dann schon immer ein wenig traurig😕

Unser letzter Tempel, wir hatten wieder den ein oder anderen ausgelassen…aber passt🤐…muss ja keiner wissen😉, war von Bayon aus fussläufig zu erreichen. Mittlerweile war es wieder krachheiß, zwar bedeckt, aber selbst dann ist die Sonne dort nicht zu unterschätzen. Aber es sollten jetzt nur noch die Elefantenterrassen sein und dann ab nach Hause.

Tschüss Angkor Weltkulturerbe…

Auf der Rückfahrt zum Hotel ließ es sich unser Tuk Tuk Fahrer nicht nehmen, uns doch noch mit einer Kleinigkeit zu überraschen. Er hielt an einem Straßenrandstand…😁wad für n Wort… und kaufte 2Papayas. Eine ließ er für sich gleich mundgerecht schnippeln, die andere war sein Geschenk an uns. Natürlich nicht ohne einen Vortrag…wie schnippel ich die Papaya richtig😃 und teile sie gerecht durch 2. Wie schon geschrieben….er war das ganze Gegenteil von Schnarchi.

Wir waren durch, im wahrsten Sinne des Wortes…Tempelüberflutet und kaputt. Das schrie förmlich nach ner Ladung Pommes, Mangoshake und ner Abkühlung im Pool.

Anschließend können wir sagen, daß uns die kleine Tour sehr viel besser gefallen hat als die große und das lag nicht nur am Tuk Tuk Fahrer. Wer also nur einen Tag zur Verfügung hat, ist mit der kleinen Tour bestens beraten.

Angkor Weltkulturerbe… große Tour

Siem Reap…unweit der Stadt beginnt das Areal der weltberühmten Tempelanlagen. Welche Ausmaße sie haben, sollten wir in den nächsten Tagen sehen. Wir wollen euch auch nicht mit der Geschichte der Anlagen quälen, die ist nämlich ewig lang, reicht bis ins 10 Jahrhundert zurück und wer mag kann ja im Internetz nachlesen.

Für eine Besichtigungstour eignet sich am besten das Tuk Tuk. Fahrrad geht auch, nur artet das in einer ganz schön langen Tour de Angkor aus…und das alles bei 38 Grad im Schatten, nicht wirklich zu empfehlen. Einige Tempel sind wirklich groß , so daß man etliche Kilometer zu Fuß zurücklegt und auch eine nicht zu verachtene Anzahl an Höhenmeter absolviert.

Eintrittskarten erwirbt man an den Ticketschaltern, die möglichst nicht verlieren, die kontrollieren tatsächlich an jedem Tempel. Es gibt Tickets für 1 Tag: gültig am Kauftag für 37 Dollar. Für 3 Tage, das hatten wir gekauft, dafür hast du 10 Tage Zeit, du kannst dir also innerhalb dieser Zeit 3 Tage aussuchen. Das Ticket schlägt mit 62 Dollar zu Buche. Das 7 Tageticket ist sogar einen Monat ab Kaufdatum gültig und kostet 72 Dollar. Anki dachte erst…was macht man dort 3 Tage lang🤔…aber das Gebiet ist echt riesig. Auf das Ticket kommt noch ein Foto von dir, welches völlig bekloppt aussieht🤨

Schön blöd wa😃.

Die Besichtigung der Anlagen ist durchgetaktet…es gibt eine große und eine kleine Tour, wobei die große Tour viele kleine Tempel aber eine längere Wegstrecke beinhaltet…die kleine Tour hat dann auf kürzeren Wegen die großen Brocken. Laut unserem Hotelscheffe beginnt man mit der großen Tour. Also Tuk Tuk für den nächsten Tag bestellt, das kostet für den ganzen Tag 29 Dollar und das hast du dann die ganze Zeit. Du musst dir nur merken, wie dein Tuk Tuk und der Fahrer aussehen. Es warten vor den Tempeln nämlich einige bis viele. Eine ordentliche Ladung Wasser nicht vergessen, in den Tempeln kraxeln macht durstig. Kleiderordnung einhalten…Schultern bedeckt und am besten lange Hosen, denn die Knie dürfen auch nicht zu sehen sein. Um auch alles über die Geschichte der Anlagen zu erfahren, kann man einen Tourguide mieten…es gibt sogar deutschsprachige.

Die Karte als Überblick

Frühstücksgestärkt düsten wir los in Richtung Tempelanlagen. Wir hatten uns gegen einen Guide entschieden, wir wollten selber entscheiden, was wir wann und wie lange anschauen.

Unser erster Tempel war Pre Rup und es ging auch gleich viele Stufen nach oben.

Der nächste Tempel lag etwas außerhalb, wir sind ca 45min gefahren und erreichten dann Banteay Samre

Die 45min ging es natürlich auch wieder zurück und wir befanden uns wieder auf dem großen Rundkurs. Der nächste Stop war am East Mebon.

Der Fahrer unseres Tuk Tuks war auch so ein sehenswertes Exemplar…immer das gleiche Bild wenn wir ihn gefunden haben…

Manchmal ist er gar nicht wach geworden, seine Kollegen haben ihn dann angebrüllt 😃. Es war ihm gegönnt, es war affenheiß und oft verdattelten wir doch eine ganze Zeit im Tempel. Während die Fahrer draußen warteten, nutzten einige die Zeit für ein Nickerchen. Der Anblick war schon putzig. Aber wir haben ihn wach bekommen und weiter ging es nach Ta Som…

An dem Tor war ordentlich Andrang…auch wenn es nicht so aussieht, musste man hartnäckig seinen Platz verteidigen um ein Foto zu schießen.

Dann haben wir einfach den nächsten kleinen Tempel ausgelassen, aber das sagen wir niemandem🤫…es war irre heiß und wir seit Stunden unterwegs. Der letzte Tempel unserer großen Runde hatte den zauberhaften Namen Preah Khan und sah genauso verzaubert aus.

Er lag etwas abseits der Straße und man lief einige hundert Meter. Unser Tuk Tuk Fahrer erklärte, wir sollen quasi einmal durch den Tempel und am Westtor wieder zur Straße raus laufen, dort wartet er. Wahrscheinlich dachte er sich auch…großer Tempel, weite Wege und 2 fußlahme alte Schachteln…das dauert und hatte sich für sein Nickerchen sogar eine Hängematte gespannt. Da wir aber flink sind und 3m längere Beine haben als die Asiaten, rauschten wir nur so durch den Tempel. Hier und da noch ein paar Fotos für den Blog geschossen und Schnarchi hatte kaum das zweite Auge zugeklappt, da waren wir wieder da😁. Jo du, jetzt ist Pumpe mit pennen…ab nach Hause. Es war weit nach 13 Uhr , wir hatten Hunger und mußten auch den Salzverlust ausgleichen. Die Klamöttchen waren vollgeschwitzt, trockneten zwar immer im Fahrtwind, aber ne Dusche wär schon schön. Im Hotel haben wir Pommes mit viiiel Salz geordert und sind schnell ins Zimmer um zu duschen. Wie neu dann wieder runter…die Pommes warteten schon auf uns und als Gesöff gönnten wir uns ein Cambodia Lager…legga.

Krönender Abschluss eines anstrengenden Tempeltages. Für den nächsten Abend hatten wir ja Karten für den Zirkus , die Geschichte ist ja schon online…die kleine Tour wollten wir dann zwei Tage später in Angriff nehmen, dazu später mehr.

Siem Reap – Kambodscha

Angkor Wat

Wir sind aus Taipei über Kuala Lumpur nach Siem Reap geflogen. Das sollte unsere einzige Station in Kambodscha sein. Zum einen wollten wir unbedingt Angkor Wat anschauen und zum anderen hatten wir nicht mehr so viel Zeit, Ende März sind wir ja in Chiang Rai verabredet. Mit der Schein Residenz landeten wir einen Volltreffer…tolle Anlage mit Rundumbetreuung inmitten der vollen Ladung Kambodscha. Die Oase hatte einen Pool, das Zimmer war riesig und sehr sauber und das Essen war sehr lecker. Uns zugute kam, dass der Besitzer deutsch sprach und einige Tipps parat hatte, wie wir am besten die Tempelanlagen besichtigen.

Für Kambodscha benötigt man ein Visum. Es gibt 3 Varianten dieses zu erhalten. 1.: du beantragst es im Vorfeld in Deutschland, 2.: du kannst es bis ca 5 Tage vor Einreise als E-Visum übers Internet kaufen (gilt nicht an allen Grenzübergängen) oder 3.: du erhältst es als Visum on Arrival. Drittens war unsere und mit 30 US Dollar sogar die günstigste Variante. Der Nachteil ist: du benötigst ein Passfoto (oder lässt eins vor Ort für 4Dollar machen), 30 US Dollar in bar und unter Umständen stehst du länger an den Schaltern und wartest auf dein Visum. Wir sind früh am morgen gelandet und hatten Glück, dass es nicht sehr voll war. Im Flieger füllt man schon die üblichen Immigrationszettel aus und am Flughafen noch den Antrag für das Visum. Antrag, Foto und 30 Dollar übergibt man einem Beamten, der, den Anki erwischte, war sehr freundlich und stellte keine Fragen. Bettina aber hatte einen sehr genauen Beamten , der den Ausreisestempel von Kuala Lumpur im Pass sehen wollte…wir kamen ja aus KL. Den hatten wir logischerweise aber nicht, weil wir in KL nur im Transitbereich des Flughafens waren. Eines der vielen Dinge, die wir gelernt haben…schmeiß keine Bordkarten weg, bevor du nicht durch alle Paßkontrollen am Zielort bist. So konnte Bettina nachweisen, dass wir aus Taipeh mit Stop in KL eingereist sind. Dann dauerte es nur noch einige Minuten und unsere Namen wurden aufgenuschelt😀… im Ernst, man stand ca 5 m vor den Schaltern, hinter denen 7-9 Beamte nebeneinander saßen. Der letzte Beamte war derjenige, der die Pässe wieder an die Einreisewilligen austeilte. Der Pass wurde in die Höhe gehalten und der dazu gehörige Name geflüstert. Den Beamten geht es mit dem Aussprechen unserer Namen genauso wie uns mit asiatischen Namen…ist nicht so einfach. Man orientierte sich also eher am Passfoto, was für ältere Augen bissel schwierig war🤓. Wir haben es aber hinbekommen.

Jetzt noch zur Passkontrolle, dann Gepäck holen und am Ausgang wartet hoffentlich schon das Tuk Tuk vom Hotel. Und tatsächlich…es war alles da…das Gepäck und das Tuk Tuk vom Hotel.

Wir zogen ein, gingen alles ruhig an, erfuhren einiges über Land und Leute und schmiedeten Pläne, um Angkor Wat zu erkunden. Siem Reap selber ist überschaubar, wir wohnten etwas außerhalb und sind immer mit dem Tuk Tuk ins Zentrum gefahren. Dort steppte der Bär. Märkte, große und kleine Restaurants und Geschäfte wechselten sich ab. Der Stadtkern war sehr schön gestaltet.

Die Hauptstraßen waren auch noch relativ gut zu befahren, aber die unbefestigten Nebenstraßen, dazu gehörte die Straße zu unserem Hotel, waren schon krass.

Kambodscha hatte was mystisches. Kein Wunder, schon wenn man nur ein wenig in die Geschichte des Landes eintaucht, erzeugt es Gänsehaut. Ein bis heute traumatisiertes Volk, das unter der Diktatur eines Pol Pots und der Roten Khmer Mitte der 70er Jahre gelitten hat, das gequält und fast ausgerottet wurde. Eine ganz wunderbare Idee, dieses Trauma zu verarbeiten, hatten 8 Jugendliche, die nach dem Sturz der Roten Khmer, aus einem Flüchtlingslager nach Hause kamen. Im Lager nahmen sie Zeichenunterricht und merkten, das Kunst ein Werkzeug für die seelische Heilung ist. Sie begannen mit kostenlosen Zeichenkursen für Straßenkinder. Bald eröffneten sie eine Schule, die Phare Ponleu Selpak in Battambang, und boten professionelle künstlerische Ausbildungen in vielen Bereichen an. Heute besuchen täglich mehr als 1200 Schüler die öffentliche Schule und 500 die berufsbildenden künstlerischen Ausbildungsprogramme, die alle kostenlos angeboten werden. Vom Ergebnis konnten wir uns mit dem Besuch des Phare Cambodian Circus mehr als überzeugen. Die Schule ist nach wie vor in Battambang, einer der ärmsten Städte in Kambodscha. Der Zirkus findet seit 2013 allabendlich in Siem Reap statt, weil dort viel mehr potenzielles Publikum unterwegs ist. Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte unterstützt man also die Finanzierung der Kurse und die allgemeine Schulausbildung für die Kinder, die diese Schule besuchen.

Bettina hatte im Internet über diesen Zirkus in Siem Reap gelesen, so dass ein Besuch dort fest eingeplant war.

Die Karten orderten wir über unser Hotel und Samstag Abend ging es dann endlich in den Zirkus. Der war nicht sehr groß und ähnelte vom Aufbau einem Zirkus in Deutschland. Wir nahmen an, im Innern ist es heiß und stickig, denn wir hatten am Tage Temperaturen von 38 Grad. Dem war aber nicht so. Große Lüfter und Klimaanlagen machten es doch recht angenehm. Sollten dann noch Schweißattacken ausbrechen half ein Fächer, den es am Eingang gab.

Die aufgeführte Show hieß ‚Weißes Gold‘ und es ging um den Reis als Lebensgrundlage in Kambodscha. Mit Artistik, Malerei, Pantomime, Musik und Tanz verging die Vorstellung wie im Fluge. Allein schon die kleine Band zauberte hörenswerte Klänge, die zum Teil mit Plastetonnen und Gießkannen erzeugt wurden.

Die Bildqualität ist nicht so berauschend, weil Blitzlicht nicht erlaubt war. Trotzdem sieht man, mit welchem Eifer die Akteure dabei sind. Ankis Lieblingsartist…der mit dem blauen Hemd…verpatzte z.B. eine Figur und fiel vom Balancebrett…beim 2.Versuch hat es geklappt, die Zuschauer tobten und der Kleene strahlte übers ganze Gesicht.

Das Tuk Tuk fahren, das war hier ein Moped mit Anhänger, war nichts für Leute, die unter Hämorrhoiden leiden. so manche „Unebenheit“ riß uns förmlich von den Sitzen.

Abends futterten wir im Hotel, denn die Küche war sehr gut. Die Menükarte war umfangreich und trotzdem kristallisierte sich ein Lieblingsgericht heraus…Yellow Noodles with Vegetable and Chicken. Als wir das am 5. Abend wieder bestellten und der Chef es servierte, fragte Anki ihn…sag mal, gibt’s hier eigentlich auch was anderes zu essen? 🤭 Er schmunzelte und die kleinen Schlagabtausche endeten erst mit unserer Abreise. Auch Bettina sorgte mit ihrem Lieblingsgemüse, der Zwiebel, immer wieder für einen Lacher…no Onion ist schon ein geflügeltes Wort.

Für Angkor Wat und die Tempelanlagen braucht man Zeit. Die Anlagen haben gewaltige Ausmaße mit vielen kleinen und größeren Tempel. Dazu kommt ein eigener Bericht.

Unsere Weiterreise nach Chiang Rai, das ist das Geburtstagstreffen bei Pat, stand unter keinem guten Stern. Aus Chiang Mai wussten wir schon vom Smog mit gesundheitsgefährdenden Ausmaßen und lasen jetzt im Internet, daß auch Chiang Rai betroffen ist. Beide Städte liegen im Norden Thailands im Gebirge. Jedes Jahr im März kommt es dort in den Wäldern zu Brandrodungen. Wenn dann noch eine ungünstige Wetterlage mit Hitze vorherrscht, zieht Rauch und Asche in die tieferliegenden Städte. Wir fragten Pat per WhatsApp…What about Smog? Sie selber war in Bangkok, telefonierte aber mit Freunden in Chiang Rai und schickte uns per WhatsApp eine nicht so schöne Nachricht. Der Smog wäre doll, sie würde uns abraten zu kommen, es sind auch Sommerstürme im Anmarsch, wir sollen keine Rücksicht auf ihren Geburtstag nehmen, die Gesundheit ihrer Freunde geht vor. Kacke…der Smogwert lag Tatsache bei über 300 was auch immer ( in Deutschland wird wohl ab 50 Smogalarm gegeben) es werden Atemmasken verteilt, raus soll man nicht und Klimaanlagen sollen ausbleiben…bei fast 40 Grad. Flüge fallen wegen der schlechten Sicht aus.

Lila ist schon abartig hoch…man beachte die Temperaturen

Unser Flug nach Chiang Rai ließ sich nicht umbuchen, wir mußten neu buchen🙄 und entschieden uns für die stressärmste Variante…dann eben noch mal ein paar Tage in Bangkok, von wo aus wir schon einen Flug nach Singapur hatten. Vielleicht findet sich ein ruhiges Fleckchen…🤭in Bangkok…mit Pool und Schirmchendrink🌴🍹…wie das ausgeht…später mehr😎.

Taiwan, ein Resümee

Wir lasen viele gute Sachen über dieses Land, welches mit 394 km Länge und 144 km Breite so groß wie Baden-Württemberg ist, dass wir die Entscheidung trafen, hierher zu fahren.

Unsere Erlebnisse kennt ihr schon.

Jedoch gibt es Kleinigkeiten, die es bisher noch nicht in einen Bericht geschafft haben, die wir euch aber nicht vorenthalten möchten.

Der Name Taiwan bedeutet = Terrassenland, weil die Landmassen nach Osten hin stufenförmig ansteigen.

Es gibt große Unterschiede zur europäischen Ampelschaltung. In Taipeh z.B war sie so geschaltet, dass es möglich war, die Straße diagonal zu queren, weil alle Fußgänger gleichzeitig grün bekamen. An anderen Stellen waren die Ampelphasen bis zu 90 Sekunden lang. Da muss man früh eine Menge Zeit einplanen auf dem Weg zur Arbeit.

In Taiwan ist es möglich, das ganze Land mit dem Zug immer an der Küste entlang auf 2635 km zu bereisen. Bei einer Reise im Uhrzeigersinn sollte man möglichst auf der linken Seite sitzen. Damit hast du eine tolle Aussicht und einen Blick auf die Assam Tee Plantagen sowie die vielen Reisfelder.

Für Strecken ins Landesinnere bieten sich Busse an und die fahren auch für 2 Leute.

Es ist gut, sich im Internet zu informieren, aber es dann doch anders zu machen.

Zum Glück haben wir dies am ☀️🌒 See so gemacht.

Irgendwie schwärmten alle von dem kleinen Örtchen Ita Thao. Allerdings ließen sich die Unterkünfte ihre exklusive Lage gut bezahlen. So entschieden wir uns für Yuchi, auf der anderen Seite des Sees. Dies stellte sich für uns als die bessere Lösung heraus. Gegen 17.00 Uhr waren alle Tagesgäste von den Reiseführern aus den Souvenirläden eingesammelt und in die Busse gescheucht. Nachdem der letzte Bus den Ort verlassen hatte, lag dieser bis zum nächsten Morgen und dem Einzug der Buskolonnen friedlich schlafend da. Jetzt gehörten die Souvenirläden uns.

Der Wettergott meinte es mit uns ja nicht ganz so gut. Aber dies war hier kein Problem. In Taiwan stehen vor jedem Geschäft und jeder Unterkunft Behältnissen mit Schirmen. Da stellt man seinen gepunkteten Schirm rein, während man einkauft. Dann kommt man wieder raus und dieser ist nicht mehr da, aber dafür z. B. ein gestreifter. Den nimmt man sich dann. Was für eine super Sache. Das bedeutet jedoch, wenn man Wert auf seinen eigenen Schirm legt, ihn in der Hand behalten sollte, sonst ist er weg.

Die Amtssprache ist mandarin. Taiwanesisch gibt es auch, wird aber immer seltener gesprochen.

Den Unterschied zwischen mandarin und taiwanesisch konnten wir nicht feststellen, wenn wir wieder einmal das Glück? hatten, zu einer Karaokevorführung dazu zu kommen.

Dies sind keine Telefonzellen, sondern Kabinen, in denen man allein oder zu zweit einen Karaoke Nachmittag verbringen kann. Als ich dies fotografierte, fragte mich eine junge Frau, ob ich Karaoke liebe. Mein entsetztes Nein hat sie zum Lächeln gebracht.

Taiwan hat die höchste Dichte an Convenient Stores, in denen man alles für den täglichen Bedarf kaufen kann. Oft finden sich Family Markt und 7/11 gegenüber.

Wir hatten die Qualität des Cafe Latte hot large or big für uns entdeckt und ein kleines Vermögen dafür bei 7/11 gelassen.

Was war der Dank?

Wir bekamen kleine Mochi Sticker. Und für 72 Sticker gab es einen von 6 verschiedenen Mochis. Wir hatten uns schon genau überlegt, welchen wir haben wollten und welchen auf keinen Fall.

Dann war der große Tag da und wir hielten den Karton mit dem geheimnisvollen Moschi in der ✋.

Unser Favorit war der Schwarze. Auf keinen Fall wollten wir den gelblichen in der 2. Reihe.

Wie groß war unsere Freude, als es schwarz aus dem Karton schimmerte und wie groß unsere Enttäuschung, als wir feststellten, dies ist nur die Verpackung und das ist unser Hauptgewinn 😭

Nachdem wir unsere Enttäuschung überwunden hatten, machten wir die Freunde miteinander bekannt und die feierten das Treffen.

Ganz ist es dem Land nicht gelungen, uns in seinen Bann zu ziehen. Wir haben lange überlegt, woran das liegen kann. An den sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen ganz bestimmt nicht.

Wahrscheinlichkeit hat es zu oft geregnet und wir waren noch voller Liebe zu Japan.

Daher unser Rat die Reiseroute so zu wählen, dass Japan auf Taiwan folgt.