Ipoh

Unsere 4. Reisestation erreichten wir nach einer 2,5 stündigen Zugfahrt. Wir waren pünktlich am Bahnhof und haben wieder einmal erlebt, wie gesittet das Einsteigen zugehen kann. Man wartet bis der Zug aufgerufen wird, dann blökt der Kontrolleur: two lane…es erinnerte uns an die Schulzeit…und hier klappt das😀, Fahrkartenkontrolle, runter zum Bahnsteig. Auch dort alles idiotensicher…seht selbst…wir hatten Waggon D

Der Zug war super sauber, aber ein Gefrierschrank auf Schienen, dass selbst Anki Angst vor Gefrierbrand hatte. Sie schafften es nicht, uns tiefzukühlen, obwohl wir uns gerade nicht vorstellen konnten, dass sich jemals wieder ein Schweißrinnsal am Rücken bildet und in Sturzbächen in die Hose läuft.

Ipoh…ein Geheimtipp und eine der größten Städte Malaysias. 69% der Bevölkerung sind Chinesen. Das merkt man schon an den Hostels, die sehr sauber sind. Wir hatten ein Doppelbettzimmer gebucht, welches 11qm groß sein sollte…wir wissen nicht, wie diese 11qm zustande kamen, da hatte eine von uns schon Schwierigkeiten, sich frei zu bewegen. Nachdem wir uns einzeln wieder aus dem Zimmer gepellt hatten, war es kein Problem, das Zimmer zu wechseln. Der etwas unheimliche Besitzer, er hatte auch eine Galerie und wollte uns immer Bilder aufschwatzen, meinte: er ist glücklich, wenn wir glücklich sind…größeres Zimmer und viel mehr Platz. Ein großes Manko hatte das zauberhafte Hostel…es bildete die Ecke zweier vielbefahrener Straßen…vor allem das Dröhnen der Motorräder und tiefergelegten Autos suchte sich den Weg durch die Ohrstöppel ins Gehör. 3Nächte…wir haben es überstanden. Da kommt einem das Alter und die beginnende Taubheit sehr entgegen😋.

Ipoh hat eine sehr gut erhaltene Kolonialarchitektur, die man per Karte…der Heritagetrail… ablaufen kann. Altstadttempel und Street Art…an jeder Ecke entdeckten wir Neues…machen Ipoh sehenswert.

Der Fluss Kinta…eine undurchsichtig Brühe, aber der Plastikmüll hielt sich in Grenzen

Ipoh ist durch den Fluss Kinta zweigeteilt, die Neustadt auf der einen Seite und die historische Altstadt auf der Anderen. Den Plan für den Heritagetrail bekamen wir in der Touri- Info, unweit eines großen Rasenfeldes, das zur Kolonialzeit als Cricket-Feld diente.

Sieht fast aus wie auf m Platz…aber nur fast…

Schon der Bahnhof…unter den Einheimischen wird er auch als das Taj Mahal von Ipoh bezeichnet…ist beeindruckend.

Taj Mahal von Ipoh
3 in 1… Stromzähler, Steckdose und Briefkasten

Sehr zu empfehlen ist das Cafe Burps & Giggles…hier waren wir ein paar mal futtern…es war legga und das Cafe interessant eingerichtet.

Die Concubine Lane…eine schmale Gasse: der Legende nach, versteckten hier reiche Chinesen ihre Zweitfrauen.

Wir haben diese Gasse nur einmal durchquert, sie war voller Asiaten und kitschigen, quietschbunten Plastikramsch, der sicher irgendwann auf unseren Meeren treibt.

Da sind wir doch lieber ein wenig zaubern gegangen…

Dieses 3D Art Museum war ein Tip im Internet. Kaum davor gestanden, waren wir auch schon drinnen. Wir bekamen eine nette Begleitung, den wir erst als etwas lästig empfunden haben. Er war dann doch sehr nützlich…er war nämlich der Fotograf.

Dann war es auch schon wieder an der Zeit, an die Weiterfahrt zu denken. Wir wollten mit dem Bus nach Penang – Georgetown. Unser unheimlicher Hostelbesitzer nannte uns einen Busbahnhof ganz in der Nähe. Hingesockt, Fahrkarten gekauft und Glück gehabt, denn der Bus war schon gut gefüllt. Am 30.12. um 10Uhr sollte es losgehen.

Was haben wir gelernt…natürlich war der Bus pünktlich. Eine Horde junger Asiaten auf Klassenfahrt fuhr mit uns…also 1000 kleine Rollköfferchen, die alle in den, diesmal sehr begrenzten, Laderaum sollten. Wir haben den Laderaum einfach geöffnet und unsere Rucksäcke verstaut…jetzt waren uns die Rollköfferchen schnuppe😎

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