Ein Fluss mit A : Der Abfluss

Das Waschbecken in unserem zauberhaften Zimmer ist nicht im Bad, sondern mit im Zimmer. Es hat ein bisjen gedauert, bis der Ablauf in Fleisch und Blut übergegangen ist…Klo…Seifenspender im Bad bedienen…ins Zimmer tappeln und Händewaschen. Ich bin schon gespannt, wie lange es umgekehrt dauert…wie oft wir noch mit Seife in der Hand im Zimmer stehen und uns dann an den Kopf fassen🙆🏼‍♀️… natürlich mit der Seifenhand…😁

Jedenfalls sieht das Teil ja ganz nett aus und praktisch ist es auch, wir waschen dort auch unsere Tassen ab. Ankis Bett steht dem Waschbecken am Nächsten und seit gestern war immer eine kleine Pfütze am Boden vor meinem Bett. Und nee, eingepinkelt habe ich nicht. Es hatte gestern fast den ganzen Tag geregnet…vielleicht ist es noch von den nassen Schuhen, duschen waren wir auch…vielleicht nass vom Badelatsch, den kleinen Kühlschrank nutzen wir auch…vielleicht tropft der🤔. Der weiße Badvorleger, mit dem ich den Boden trocken gewischt habe, sah schon aus wie ein alter Waschlappen. Am nächsten Morgen standen meine Schuhe wieder im Wasser, nicht viel aber komisch issit schon und der Übeltäter konnte eigentlich nur der Kühlschrank sein. Für heute hatten wir einen Fußmarsch zum Busbahnhof geplant, wir wollten Fahrkarten nach Chiang Rai shoppen, und zogen das auch durch…insgesamt ca 8km🚶🏼‍♀️🚶🏽‍♀️. Zurück im Hostel erst mal n Käffchen gekocht, Hände gewaschen…und dann hörten wir es plätschern…um mit Shakespeare zu sprechen: es war der Abfluss und nicht der Kühlschrank.

Der Abfluss ist ein mit Alu ummantelter Gummischlauch, der mehr oder weniger locker in einem Loch in der Wand hängt. Unserer hing sehr locker und aus dem Loch in der Wand plätscherte das Wasser. Der Reinigungskraft bescheid gegeben, die sagte nur…oh, not good, schob den Papierkorb drunter, wischte auf und verschwand. Minuten später klopfte es und die Reinigungskraft stand mit dem Hostelbesitzer vor der Tür. Meister Röööhrich öffnete seinen Alibiwerkzeugkoffer, so richtig Ahnung hatte er nämlich nicht 😀, und stopfte den Schlauch auch nur wieder zurück in die Wand. Wieder alleine, döselte so jede vor sich hin, bis Bettina zu mir sagte: na, was geht ab?…Genau in diesem Moment flog der Abflussschlauch mit Karacho aus der Wand und das Restwasser aussem Schlauch ergoß sich ins Zimmer. Jo…erst mal ordentlich gelacht und dann wieder in die Lobby. Jetzt kam der Sohn vom Hostelbesitzer und schaute sich das Malheur an. Uijuijui…er wollte sich kümmern und wir uns auf die Socken zum Abendessen in unseren Lieblingsstreetfoodladen machen. Gesättigt und auch ein wenig gespannt kehrten wir zurück…und fanden das hier vor:

Kann man machen, sieht halt kacke aus 😄

Frisch geduscht und gerade Shirt und Schlüppi übergeworfen, wurde unsere Tür geöffnet und im Zimmer standen Meister Röööhricht und sein Sohn…die sich tausendmal entschuldigten, die dachten nämlich, wir sind noch unterwegs. Egal, die beiden werkelten und montierten einen Schlauch aus dem Nachbarzimmer an unser Waschbecken.

Und irgendwann war unser Waschbecken sogar wieder funktionstüchtig 🤗

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