Malaysia

Malaysia, ca. 330.290 km² groß mit seinen ca. 32 Mio ausgesprochen freundlichen und hilfsbereiten Menschen, hat uns sehr begeistert. Das Land, welches aus 2 fast gleichgroßen Halbinseln, die vom Südchinesischen Meer getrennt werden, besteht, hat es leicht gehabt, sich in unser Herz zu schleichen.

Ob das kleine Städtchen Melakka , der Kessel voller Gegensätze Kuala Lumpur oder die Städte voller Street Art Ipoh und Penang…

jede Stadt hat uns anders verzaubert.

Begeistert waren wir auch von der Auswahl des Essens, welche die Vielfalt der hier lebenden Nationen widerspiegelt. Ob es Street food war oder oder oder, nichts was nicht wirklich lecker war.

Das Nationalgetränk Tee Tarik weckte unsere besondere Vorliebe. Tee Tarik wörtlich übersetzt, gezogener Tee, hergestellt aus einem starken Sud aus schwarzem Tee und Kondensmilch. Die Mischung wird zwischen zwei Behältnissen hin und her gegossen, wodurch eine dicke, schaumige Schicht entsteht.

Tea Tarik

Wir sind in einem Land mit einem sauberen und pünktlichen Verkehrssystem unterwegs gewesen.Immer wieder stellte sich die Frage, wieso ist es hier möglich, dass alles ruhig und geordnet zu geht und bei uns das Chaos ausbricht,wenn derR 1 in Richtung Berlin auf dem Potsdamer Hauptbahnhof einfährt.

Viele Straßen sind Einbahnstraßen. Dies hat den Vorteil, dass es insbesondere den Neuankömmlingen im Linksverkehr leichter gemacht wird, die Straße zu überqueren.Sicher war das nicht der Grund für diese Straßenführung, uns hat es aber sehr geholfen.

Viele Nationalitäten und Glaubensrichtungen leben völlig friedlich nebeneinander, vermischen sich allerdings auch nicht.

Ein gutes Beispiel für diese Toleranz fanden wir in „unserer“ Wohnung. Ihr erinnert euch, die mit dem Pool und der Schlüsselkarte, die zum Schluss nicht mehr funktionierte?Im Schlafzimmer waren an der Decke 2 grüne Pfeile mit der Bezeichnung Kiblat angebracht. Was könnte das sein? Der Notausgang? Der Standort des Feuerlöschers? Unser Übersetzer war jedenfalls keine Hilfe. Aber Google: Kiblat bezeichnet die Gebetsrichtung für die Muslime.

In Kuala Lumpur lernten wir Auswirkungen der Tetraphophie kennen.

Dies ist nicht die Angst vor Tetra Paks, sondern vor der Zahl 4. Was für uns Menschen im Westen die Zahl 13, ist hier die 4. Die Wörter in den asiatischen Sprachen für 4 und Tod ähneln einander sehr. Aus diesem Grund gibt es zum Beispiel in Hongkong Gebäude, in denen sogar alle Etagen von 40 – 49 ausgelassen werden. Seht selbst, das ist die Etagenanzeige im Fahrstuhl, eine Etage 14 gibt es nicht, nach 13 kommt 13A

Aber auch außerhalb von Asien können wir auf dieses Phänomen treffen. In einigen Teilen Italiens z.B. wird der Ziffer 4 nachgesagt, sie symbolosiere einen Sarg und könne Unglück bringen.

Und hier noch 3 Fakten unnützes Wissen über Malaysia

– die Malaysier gehören zu den 5 Topnationen, die 1 Koffer mehr auf Reisen nehmen, was sie als shoppingfreundliches Volk entlarvt

– die Portogebühren für Postkarten nach Hause sind die preiswertesten weltweit

– am 06. 01.2019 trat erstmals in der Geschichte des Landes seit seiner Unabhängig im Jahre 1957 der König, der jeweils für 5 Jahre gewählt wird, vorzeitig zurück , weil er ein russisches Model geheiratet hat.

Unser Fazit: Malaysia ist absolut empfehlenswert…wir waren nicht das letzte Mal hier😎

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