Chiang Mai

Wat Phra That Doi Suthep…Blick auf Chiang Mai von einer der höchstgelegenen Tempelanlage Thailands

Chiang Mai ist im bergigen Norden Thailands und eine von 2 Städten, die wir hier bestaunen wollen.

Unser schönes Zimmer kennt ihr ja schon. Nach der 1. Nacht war klar, hier bleiben wir länger. Allerdings sah das das Männlein im Computer etwas anders. Das tolle Zimmer war nicht mehr frei und überhaupt machte man uns klar, dass wir es einem guten 👻 zu verdanken haben, in diesem Zimmer zu wohnen. Das ist das Deluxe Zweibettzimmer, wir hätten aber nur ein normales Zweibettzimmer gebucht und wurden ins Deluxe upgegradet. Jo…erst upgraden und sich dann wundern, wenn man länger bleiben will😉.Ein Blick ins andere Zimmer zeigte, dass dies keine Option zur Verlängerung ist. Wir sahen uns bereits wieder auf Zimmersuche. Wahrscheinlich hatte jetzt das Männlein im Computer Mitleid mit uns und siehe da, das Zimmer war wieder frei…genau für die nächsten 4 Tage.🤭Anscheinend aber haben wir so lange genervt…wir waren nämlich nicht nur einmal an der Rezeption 😁…bis sie die Faxen dicke hatten und uns in unserem Zimmer wohnen ließen. Wir bedauerten auch die beiden downgegradeten Herren, die eine Etage tiefer, auf der Nordseite, mit einem kleinen Fenster, zur Küchenwand schauend,ohne Sonnenlicht im feuchtem Zimmer hausten. Dieses Zimmer war nämlich jenes, das keine Option zur Verlängerung war. Aber…WIR hatten ja was wir wollten:

Die Altstadt ist ziemlich quadratisch und umgeben von Überresten von Mauern und Gräben aus der Zeit, als Chiang Mai noch ein kulturelles und religiöses Zentrum war. Außerdem gibt es hier Hunderte mehr oder weniger prunkvolle buddhistische Tempel. Alleine in der Altstadt kann man an jeder Ecke einen Tempel entdecken.

Am 2. Abend konnte uns der Sohn des Hauses überzeugen, den Nachtmarkt zu besuchen. Wir haben es keine Minute bereut, obwohl sehr viele Menschen den gleichen Gedanken hatten. Es gab wirklich schöne Handwerkskunst vielfältiger Art zu sehen und zu kaufen. Seit diesem Abend liebt Bettina Sticky Reis mit Mango…Anki kannte diese Köstlichkeit schon. Obwohl es in unserem Hostel auch ein Restaurant gab, fanden wir recht fix, ein paar Gassen weiter, eine kleine Streetfoodlokalität als Familienbetrieb. Wir waren dort sehr oft und die Familie lächelte schon, wenn sie uns erblickten.

Sticky Rice with Mango in unserem Lieblingsstreetfoodladen

Das Wahrzeichen Chiang Mai’s ist der Wat Phra That Doi Suthep, ein königlicher Tempel Zweiter Klasse. Er liegt 15 km außerhalb vom Stadtzentrum auf 1200m Höhe und bei guter Sicht kann man die goldene Kuppel von der Stadt aus erblicken. Den Blick von oben auf die Stadt zeigt ja schon das erste Foto. Bettina hat auf diversen Reiseblogs gelesen, man soll mit einem roten Sammeltaxi bis Zoo fahren, dort umsteigen in das nächste rote Sammeltaxi und bis zum Tempel fahren. Das rote Sammeltaxi ist ein Pritschenauto, man sitzt als Großgewachsene bissel blöd…für den Bizeps wiederum ist es super, man muß sich ganz schön festhalten… es zieht und die Abgase strömen einem nur so in die Nase. Dafür ist die Fahrt nicht teuer.

Wir hatten uns erst im Hostel erkundigt, wie wir zum Tempel kommen. Man könne uns ein Taxi bestellen, das fährt uns überall zu den Sehenswürdigkeiten und kostet 700 Baht. 🤔Das sind fast 20€, klingt erst mal nicht viel, ist es aber. Also doch dem Plan aussem Internetz😉 folgen. Zur Hauptstrasse getappelt und Daumen hoch👍 und das erste rote Teil hielt an. Der wollte 300 Baht…nö, auch noch zu viel. Die Zweite hat uns nicht verstanden, der Dritte wollte immer noch zu viel. Der Vierte war es dann, für 30 Baht pro Näschen und wir hatten das ganze Auto für uns. Der preschte dann mit uns ca 20 min durch den dichten Verkehr Richtung Zoo. Dort war alles organisiert, man hatte keine große Auswahl, mitfahren oder bleiben lassen…ins nächste Sammeltaxi, das war schon gut besetzt und wir saßen damit ganz hinten…quasi auf dem Auspuff. Wer denkt, am offenen Ende sitzen = Frischluft…weit gefehlt. Eine Serpentine nach der Anderen, auf 1200m hoch und der Auspuff brachte Höchstleistungen. Für 40Baht pro Person ne ordentliche Packung Abgase. Diese Fahrt dauerte auch ca 20 min. Erst ist viel Tourischnickschnack…Souvenir – und Fressstände…und dann geht es 200 Stufen hoch zur Tempelanlage.

Es gibt auch einen Lift, für Rollifahrer und für Faule…wir sind die Treppe hoch😎 Oben noch Eintritt bezahlt und ab jehta…

Do not push the bells…lesen können ganz viele nicht🙆🏼‍♀️
Der Smaragd-Buddha
Es ist alles Gold was glänzt…

So sehr groß war der Tempel nicht, nach gut einer Stunde ging es die Stufen wieder runter und Retour wieder Sammeltaxi…natürlich ganz hinten. Aber bergab…und damit viel weniger Abgase.

Aber damit noch nicht genug von Tempeln. Ne, der Silberne sollte es auch noch sein. Den erreichten wir gut zu Fuß.

Hat n bisjen was vom Hexenhaus von Baba Jaga🤭. Auch hier durften wir Eintritt bezahlen, aber den Ubosot nicht betreten.

Der Ubosot…das heiligste Gebäude in einem Tempel

Also nur draußen jeknipst…war aber auch nicht schlecht:

Finde Berlin…

Beim tingeln durch die Straßen ist uns das hier noch vom Auge aufs Foto gefallen:

Die Zeitungen für Farangs😎. Farang ist der in Thailand übliche Begriff für Ausländer mit weisser Hautfarbe. An dem Kiosk gab es auch jeden Sonntag die Bild🙆

Dann war auch schon der Freitag rum, es hieß packen…am nächsten Morgen sollte es mit dem Bus weiter nach Chiang Rai gehen.

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2 Kommentare zu „Chiang Mai

  1. Moin.
    Euch ist schon klar, dass Ihr nicht mehr zurückkommen könnt? Hab keine Lust, auf meine herrliche Frühstücks-Lektüre zu verzichten… 🙂
    Weiter viel Spaß.
    Gruß aus der fernen Heimat.
    Katha

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