Kyoto 2. Teil

Wir wollten unsere Tradition, täglich einen Tempel, nicht unterbrechen.

Daher hier noch Impressionen von drei weiteren Tempeln.

Wir brachen nach dem Lunch Richtung Bahnhof auf.

Unterwegs nahmen wir noch einen Kaffee to go. In Japan ist es total unüblich, auf der Straße zu essen oder zu trinken. Das fiel uns dann auch auf, als wir als einzige mit einem Kaffeebecher unterwegs waren.

Heute geht’s zum Fushimi Inari Schrein, der Wichtigste von mehr als tausend Schreinen, die dem Shinto-Reisgott Inaris gewidmet sind.

Man glaubt, dass Füchse Inaris Boten sind.

Daher sind auf den Wegen bis zum 233 m hohen Heiligtum eine Vielzahl von 🦊 Statuen zu sehen.

Das Besondere an diesem Schrein sind jedoch nicht nur die Füchse, sondern die tausenden von scharlachroten Torii Toren, welche ausschließlich von Privatpersonen, Familien oder Firmen gespendet wurden, die auf der Rückseite aufgeführt werden.

Hier die Preisliste, für eventuelle Interessenten

Diese Tore hatten es uns und vielen weiteren angetan. Insbesondere die Geishas für einen Tag waren auch hier vielfach zu sehen.

Der Aufstieg hat es in sich und wir erinnerten uns, was es heißt, zu schwitzen.

Morgen wird es bestimmt Muskelkater geben.

Ein weiteres Ziel war am nächsten Tag der Ginkaky-Ji (Silberpavillon).

Wir betreten das Gelände und fühlen uns in einen Zaubergarten versetzt.

Wir sehen eine einzigartige Gartenlandschaft aus weißem Sand, deren Mittelpunkt ein 2 m hoher silberner Kegel bildet.

Der Pavillon ist allerdings niemals versilbert worden, sondern blieb unbemalt und braun

In Japan herrscht die Vorstellung, dass Schönheit auch in einfachen Dingen liegen kann. Der Tempel ist ein gutes Beispiel dafür.

Den Abschluss bildet der Shimogamo Tempel

Der Weg dorthin führt uns immer am Fluss entlang

Ein wunderschöner Spaziergang, bei dem uns der Wind richtig um die Ohren pfiff.

Der Schrein ist Yatagurasa, der dreibeinigen Krähe gewidmet. Diese ist der Gott der schnellen Dinge und der Dinge, die ankommen sollen.

Wir hatten gelesen, dass dieser Platz einer der beliebtesten Heiratsplätze in Kyoto sei.

Und wir hatten Glück

Das Gelände ist aber auch ideal für solche romantischen Momente

Natürlich müssen Krähen mit, man weiß ja nie 🤔

Leider verlassen wir am Sonntag früh dieses Land, welches unser ❤️ im Sturm erobert hat.

Wir brauchen in diesem Land, in dem Service einfach nur extrem groß geschrieben wird, nicht mal unsere Rucksäcke allein in den Bus laden.

Das der Bus auf die Minute abfuhr, muss ich eigentlich nicht erwähnen.

Auch wenn wir die Kirschblüte nicht erlebt haben, war es ein wunderbarer Aufenthalt mit schönen Eindrücken. Ein Blick ins Internet verriet uns, dass unser Zimmer im Stay Inn Kyoto Gojo dann das Sechsfache kosten würden.

Überhaupt ist 🇯🇵 kein Schnäppchen Land, aber das sollte Niemanden abhalten, mal hierher zu reisen, zumal es hier völlig unüblich ist, Trinkgeld zu geben.

Da ich mich nicht wiederholen möchte, werde ich jetzt aufhören, von unserem Aufenthalt hier zu schwärmen.

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