Angkor Weltkulturerbe… große Tour

Siem Reap…unweit der Stadt beginnt das Areal der weltberühmten Tempelanlagen. Welche Ausmaße sie haben, sollten wir in den nächsten Tagen sehen. Wir wollen euch auch nicht mit der Geschichte der Anlagen quälen, die ist nämlich ewig lang, reicht bis ins 10 Jahrhundert zurück und wer mag kann ja im Internetz nachlesen.

Für eine Besichtigungstour eignet sich am besten das Tuk Tuk. Fahrrad geht auch, nur artet das in einer ganz schön langen Tour de Angkor aus…und das alles bei 38 Grad im Schatten, nicht wirklich zu empfehlen. Einige Tempel sind wirklich groß , so daß man etliche Kilometer zu Fuß zurücklegt und auch eine nicht zu verachtene Anzahl an Höhenmeter absolviert.

Eintrittskarten erwirbt man an den Ticketschaltern, die möglichst nicht verlieren, die kontrollieren tatsächlich an jedem Tempel. Es gibt Tickets für 1 Tag: gültig am Kauftag für 37 Dollar. Für 3 Tage, das hatten wir gekauft, dafür hast du 10 Tage Zeit, du kannst dir also innerhalb dieser Zeit 3 Tage aussuchen. Das Ticket schlägt mit 62 Dollar zu Buche. Das 7 Tageticket ist sogar einen Monat ab Kaufdatum gültig und kostet 72 Dollar. Anki dachte erst…was macht man dort 3 Tage lang🤔…aber das Gebiet ist echt riesig. Auf das Ticket kommt noch ein Foto von dir, welches völlig bekloppt aussieht🤨

Schön blöd wa😃.

Die Besichtigung der Anlagen ist durchgetaktet…es gibt eine große und eine kleine Tour, wobei die große Tour viele kleine Tempel aber eine längere Wegstrecke beinhaltet…die kleine Tour hat dann auf kürzeren Wegen die großen Brocken. Laut unserem Hotelscheffe beginnt man mit der großen Tour. Also Tuk Tuk für den nächsten Tag bestellt, das kostet für den ganzen Tag 29 Dollar und das hast du dann die ganze Zeit. Du musst dir nur merken, wie dein Tuk Tuk und der Fahrer aussehen. Es warten vor den Tempeln nämlich einige bis viele. Eine ordentliche Ladung Wasser nicht vergessen, in den Tempeln kraxeln macht durstig. Kleiderordnung einhalten…Schultern bedeckt und am besten lange Hosen, denn die Knie dürfen auch nicht zu sehen sein. Um auch alles über die Geschichte der Anlagen zu erfahren, kann man einen Tourguide mieten…es gibt sogar deutschsprachige.

Die Karte als Überblick

Frühstücksgestärkt düsten wir los in Richtung Tempelanlagen. Wir hatten uns gegen einen Guide entschieden, wir wollten selber entscheiden, was wir wann und wie lange anschauen.

Unser erster Tempel war Pre Rup und es ging auch gleich viele Stufen nach oben.

Der nächste Tempel lag etwas außerhalb, wir sind ca 45min gefahren und erreichten dann Banteay Samre

Die 45min ging es natürlich auch wieder zurück und wir befanden uns wieder auf dem großen Rundkurs. Der nächste Stop war am East Mebon.

Der Fahrer unseres Tuk Tuks war auch so ein sehenswertes Exemplar…immer das gleiche Bild wenn wir ihn gefunden haben…

Manchmal ist er gar nicht wach geworden, seine Kollegen haben ihn dann angebrüllt 😃. Es war ihm gegönnt, es war affenheiß und oft verdattelten wir doch eine ganze Zeit im Tempel. Während die Fahrer draußen warteten, nutzten einige die Zeit für ein Nickerchen. Der Anblick war schon putzig. Aber wir haben ihn wach bekommen und weiter ging es nach Ta Som…

An dem Tor war ordentlich Andrang…auch wenn es nicht so aussieht, musste man hartnäckig seinen Platz verteidigen um ein Foto zu schießen.

Dann haben wir einfach den nächsten kleinen Tempel ausgelassen, aber das sagen wir niemandem🤫…es war irre heiß und wir seit Stunden unterwegs. Der letzte Tempel unserer großen Runde hatte den zauberhaften Namen Preah Khan und sah genauso verzaubert aus.

Er lag etwas abseits der Straße und man lief einige hundert Meter. Unser Tuk Tuk Fahrer erklärte, wir sollen quasi einmal durch den Tempel und am Westtor wieder zur Straße raus laufen, dort wartet er. Wahrscheinlich dachte er sich auch…großer Tempel, weite Wege und 2 fußlahme alte Schachteln…das dauert und hatte sich für sein Nickerchen sogar eine Hängematte gespannt. Da wir aber flink sind und 3m längere Beine haben als die Asiaten, rauschten wir nur so durch den Tempel. Hier und da noch ein paar Fotos für den Blog geschossen und Schnarchi hatte kaum das zweite Auge zugeklappt, da waren wir wieder da😁. Jo du, jetzt ist Pumpe mit pennen…ab nach Hause. Es war weit nach 13 Uhr , wir hatten Hunger und mußten auch den Salzverlust ausgleichen. Die Klamöttchen waren vollgeschwitzt, trockneten zwar immer im Fahrtwind, aber ne Dusche wär schon schön. Im Hotel haben wir Pommes mit viiiel Salz geordert und sind schnell ins Zimmer um zu duschen. Wie neu dann wieder runter…die Pommes warteten schon auf uns und als Gesöff gönnten wir uns ein Cambodia Lager…legga.

Krönender Abschluss eines anstrengenden Tempeltages. Für den nächsten Abend hatten wir ja Karten für den Zirkus , die Geschichte ist ja schon online…die kleine Tour wollten wir dann zwei Tage später in Angriff nehmen, dazu später mehr.

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