Wie geht es weiter?

Nach knapp 2,5 h Wochen unendlich vieler Eindrücke wollte ich die Ruhe und Annehmlichkeiten der Stadt Wellington genießen und überlegen, wie ich die Südinsel erobern kann.

In Ruhe sah dann wie folgt aus:

1. Freitag Mittag in Wellington ankommen, im Internet recherchieren, welche Highlights mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren werden.

Feststellen, dass jede Variante stressiger ist, als mit dem Stray Bus, zu fahren.

Eis genießen und nachdenken.

2. Samstag Vormittag: Im Reisebüro erfahren, a) dass der nächste Bus schon Montag fährt und dann erst wieder Donnerstag.

und b) dass die Fähre Montag früh voll ist und ich daher schon die Fähre am Sonntag Mittag nehmen muss.

3. Samstag Mittag: Ich habe nicht genug warme Sachen für die Südinsel. Daher schnell noch durch die Geschäfte 🏃 und ohne Erfolg ins Reisebüro zurückkehren.

4. Samstag früher Abend: Ronpass, Fähre von Wellington nach Picton für Sonntag Mittag, das Sonderangebot für den Milford Sound und die Fähre nach Stewart Island buchen, Kreditkarte rausholen und schon war ich eine Menge 💰 los.

Das nächste Abenteuer startet eher, als mich es mir vorgestellt hatte.

Wenn ich darüber nachdenke, stelle ich fest, entspannt ist anders.

Sonntag Mittag bringt mich das 🚕 zur Fähre und los geht’s

Ich habe wunderschönes Wetter und kann die Überfahrt und die Aussicht genießen.

Auf Wiedersehen Wellington

Willkommen in Picton

Picton ist ein kleines Städtchen, ohne irgendwelche Besonderheiten und der Ausgangspunkt für meine Reise auf der Südinsel.

Ich verbrachte 1 Nacht im YHA und wartete am nächsten Tag auf den Bus, der mich nach Nelson bringen sollte.

Dort wollte ich nochmal einen Zwischenstopp einlegen, um warme Sachen zu kaufen und noch etwas auszuspannen, bevor die Reise auf der Südinsel richtig beginnt.

Der Bus fährt nicht täglich. Daher muss man mehrere Tage warten, wenn man an einer Station ausgestiegen ist.

Nelson machte es mir nicht schwer, die Zeit zu genießen. Ich wohnte wieder im YHA.

Der Herbst lockte mit seinen schönsten Farben.

Aber das Problem, warme Sachen, stand immer noch. So startete ich einen Einkaufsmarathon durch alle Secondhandläden. Und siehe da, ich hatte Glück und bekam ein paar warme dünne Pullover aus Merinowolle.

Mit einer Stipvisite am Mittelpunkt Neuseelands

geht mein Aufenthalt hier leider schon wieder zu Ende.

Hier wäre ich gern länger geblieben, aber mein 🚌 fährt morgen.

15.00 Uhr soll der Bus nach Marahau (Abel Tasman Nationalpark) starten. 16.45 Uhr kommt er endlich.

Ich habe schon das Mitleid und die Neugier der Menschen auf der Straße erweckt, weil ich solange an der Bushaltestelle gesessen habe.

Abends kommen wir im The Barn unserer Unterkunft im

an. Es ist kalt und alle Sanitäranlagen befinden sich im Freien

Das ist eine Auswahl an Wanderwegen, die es hier gibt.

Wir entschieden uns für Anchorage.

Der Weg führte uns oberhalb des Meeres auf einem Weg an der Küste entlang. Immer mal wieder stiegen wir in einsame Buchten hinunter.

So hatten wir am Abend 28,8 km zurück gelegt.

Am nächsten Morgen hieß es 05.45 Uhr aufstehen. Sich zu dieser Uhrzeit bei 10 Grad im Freien waschen und Zähne putzen, das muss man schon mögen. Ich mag es nicht, mache es aber trotzdem.😬

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