Steward Island

Ist der einzige Ort auf dieser 3. Insel Neuseelands.

Nach ca. 1 h war die Fahrt ĂŒber die 🌊 beendet. Als Nichtfan von Achter- und Wildwasserbahnen war es eine echte Herausforderung. Sturm und Regen waren auch unsere Begleiter weiter bis zur Unterkunft.

Am nĂ€chsten Tag begann fĂŒr einige eine Odyssee zu Land und zu Luft.

Gegen 11.00 Uhr teilten die Herbergsbesitzer mit, dass aufgrund des Sturmes weder heute noch morgen FĂ€hren zum Festland aufbrechen wĂŒrden.

Hm, was nun?

Es gibt auf der Insel einen kleinen Flugplatz.

Aber nur 2 Linienmaschinen a 6 Personen und eine 3. optional, wenn sie voll ist. 15 Personen wollten zum Festland. Ankunft in Invercargill 17.20 Uhr.

Das Busunternehmen Stray zeigte sich nicht besonders entgegen kommend. Der Bus von Invercargill nach Queenstown fÀhrt 17.00 Uhr. Warten oder ein neuer Bus am nÀchsten Tag sei nicht möglich.

Da war die Aufregung groß.

In Neuseeland fahren die öffentlichen Busse nicht besonders oft. Es wÀre daher echt zum Problem geworden, an diesem Tag noch bis Queenstown zu kommen, um am nÀchsten Tag die Fahrt fortsetzen zu können.

Zum GlĂŒck gibt es Socialmedien und Leute, die sich damit auskennen.

Schnell den Fahrer des Busses, der aufgrund des Sturmes gar nicht erst mit zur đŸïž gefahren ist đŸ€”, kontaktieren und ihn bitten, auf die Flieger zu warten.

Dann noch irgendwie 3 Menschen finden, die den 3. Flieger fĂŒllen. Alles klappte und dann ging es pĂŒnktlich los.

Ich war sehr froh, dass ich mir das alles aus der Ferne ansehen konnte. Ich hatte gleich bis Samstag gebucht. Und bis dahin wird sich der Sturm ja wohl gelegt haben.

Der Regen đŸŒŠïžsollte fast jeden Tag mein Begleiter auf der Insel werden.

Das war jedoch kein Grund, im Hostel zu bleiben.

Schließlich hatte ich eine komplette RegenausrĂŒstung durch das tropische Asien getragen.đŸ’Ș

Impressionen vom Ryans Creek Track

Beim Wandern habe ich irgendwie stĂ€ndig damit gerechnet, dass Little Food, Sierra und die anderen Dinosaurierkinder aus dem Film „In einem fernen Land“ plötzlich aus dem Unterholz hervor kommen. So sehr erinnerte mich die Landschaft an unberĂŒhrte, völlig intakte Filmkulissen.

Beim Wandern durch den Regen fiel mir auf, dass es mir schon nichts mehr ausmacht, im Regen zu spazieren. Ich war glĂŒcklich, hier zu sein und die Wanderung genießen zu können.

Und so machte ich mich immer wieder auf, um zu wandern und

solche Bilder zu machen

Der Name, den die Maoris dieser Insel gaben, bedeutet glĂŒhender Himmel.

Es soll hier SĂŒd- und Polarlichter geben. Ich hatte Bilder davon gesehen.

Die waren der Grund, morgens 05.30 Uhr aufzustehen, sich wirklich warm anzuziehen und im Dunkeln zum Aussichtspunkt steil bergauf zu gehen. Dort blieben wir bis 07.00 Uhr, ohne dass sich ein kleines Lichtlein zeigte. Danach war ich so durchgefroren, dass ich Stunden brauchte, um wieder aufzutauen.

Das ist eine Aufnahme des Leuchtturms aus seinem Entstehungsjahr 1908.

Das Leuchtfeuer wurde bis 1968 mit Gas betrieben. Das bedeutet, 230 kg schwere Gasflaschen bis zum Leuchtturm zu transportieren.

Das aktuelle Leuchtfeuer wurde 2006 per Hubschrauber installiert und ist solarbetrieben.

Ich war u.a. auch auf die Insel gefahren,weil dies ist ein guter Ort sei, um Kiwis zu sehen. Im ReisefĂŒhrer hieß es in etwa so, abends im Dunkeln am Waldrand lang spazieren und dann sieht man sie. Ha, ha …., wenn es so einfach wĂ€re, wĂŒrden viele nicht so enttĂ€uscht die Insel verlassen.

Auch ich bin abends im Dunkeln und im Regen voller Hoffnung losgezogen.

Völlig umsonst.

Daher war ich sehr glĂŒcklich, als ich an meinem letzten Abend auf der Insel die Möglichkeit erhielt, mich mit dem Hostelbesitzer und seinem Auto auf die Suche nach Kiwis zu machen. Die beiden jungen MĂ€dels aus meinem Zimmer fuhren mit. Die Stimmung war toll und voller Vorfreude. Diese verließ uns jedoch, je lĂ€nger die Fahrt dauerte. Als wir nach ĂŒber 90 Minuten noch keinen gefunden hatten, war es sehr still im Auto geworden.

Aber unser Fahrer hatte den Ehrgeiz, uns nicht ohne das Erfolgserlebnis ziehen zu lassen.

Und dann

begegneten wir ihm und das GlĂŒcksgefĂŒhl war nicht beschreibbar.

SpĂ€ter im Zimmer konnten wir uns nicht satt sehen an den Bildern und Videos. GlĂŒcklich, wie kleine Kinder zu Weihnachten, schliefen wir schließlich ein, nicht ohne am nĂ€chsten Morgen wieder ein Blick auf die Bilder zu werfen.

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