Wanaka

Wanaka liegt in der Roys Bay und ist umgeben von Bergen.

Das Wetter und der See locken, die Umgebung zu erkunden. Ich folge dieser Verlockung und fahre, wenn am Anfang auch noch etwas zögerlich, mit dem Rad los. Was macht man nicht alles, um das Trauma des Unfalls wieder loszuwerden. Sogar ein Fahrrad für 18 Euro für 4 h ausleihen😥

Aber die Landschaft entschädigt für die Leihgebühren.

Am nächsten Tag spüre ich Muskelkater an Stellen, von denen ich nicht mal wusste, dass es dort Muskeln gibt.

Daher heute nur eine kleine Wanderung zum Hausberg Mt. Iron (537 m).

Aufgrund des Wetters kann ich die versprochene Rundumsicht nicht wirklich erleben.

Dafür aber das hier

Ich hoffe, man erkennt den 🌈

Ein Wahrzeichen Warnakas und beliebtes Fotomotiv ist der einzelne Baum im Wasser.

Der eigentliche Höhepunkt des Aufenthaltes in Wanaka sollte die Besteigung des Roys Peak werden.

Ich hoffte natürlich, dass auch das Wetter mitspielen würde und sich der Aufstieg auf 1578 m lohnen würde.

Das sah am Anfang noch nicht so aus. Und ich war schon ein wenig traurig, weil sich der Aufstieg wahrlich nicht als Spaziergang darstellte.

Doch je weiter der Tag und ich voranschritten,

desto mehr verzog sich der Nebel und die ☀️ strahlte

und ich auch

Das letzte Stück zum Gipfel hatte es nochmal richtig in sich und ich war glücklich, es geschafft zu haben.

Impressionen vom Rückweg, nunmehr nebelfrei

Nach knapp 6 h war ich als 1. wieder am Ausgangspunkt angelangt. Ich hatte alle jüngeren Mitglieder unserer Gruppe hinter mir gelassen💪

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Westküste

Es ist noch dunkel, aber mit tapfer im Freien geputzten Zähnen, geht es heute die von der wilden Tasmansee und den Southern Alps gesäumte West Coast 500 km bis zum Franz-Josef-Gletscher. Unser Startpunkt ist oben rechts in Marahau.

Zwischendrin werden immer wieder Fotostopps an schönen Plätzen eingelegt.

u.a. an den Pancake Rocks

Durch eine sogenannte Schichtverwitterung wurde Kalkstein so abgetragen, dass er heute so aussieht, wie ein Stapel Pancakes 🥞

Nach knapp 10 h Busfahrt erreichen wir abends das YHA am Franz Josef Gletscher.

Hier ist bereits der Kamin angeheizt, so dass wir es uns dort gemütlich machen

und das selbstgemachte Popcorn genießen

Leider sind aufgrund der Auswirkungen eines heftigen Sturmes, der z.B. eine Brücke weggerissen hat, fast alle Wanderwege gesperrt.

Na gut, dann eben eine Glühwürmchenhöhle

Die steht allerdings 25 cm hoch unter Wasser 😭😭😭

Also einfach nur zurück ins Hostel und den Kamin mit einem guten Buch genießen. Schließlich ist ja Urlaub.

Weiter geht die Fahrt am nächsten Tag nach Wanaka, die kleine Schwester Queenstowns.

Manchmal hilft es, genau zu schauen, wann der Bus fährt. So stehe ich schon um 06.30 Uhr auf, weil ich dachte, der Bus fährt 07.30 Uhr. Erst nachdem niemand weiter in der Küche ist, bemerke ich meinen Irrtum. Egal, genieße ich eben in Ruhe einen ☕.

1. Stopp am Lake Matheson

Lake Matheson der berühmte „Spiegelsee“

Nächster Halt mit Blick u.a. auf den Fox Glacier

geht es weiter vorbei an Landschaften, die einem immer nur zurufen, fotografier mich, nein mich. Und ich folge diesem Ruf.

Ist unser nächster Stopp die blauen Pools,

die wir über diese Hängebrücke erreichen

Tatsächlich gibt es Menschen, die von der Brücke aus in das glasklare, eiskalte Wasser springen

Entlang am 35 km langen blau-grauen Lake Hawea erreichen wir Wanaka.

Heute kam ich mir vor wie ein asiatischer Tourist. Wir hatten gefühlt jede Stunde einen Fotostopp. Raus aus dem Bus, Fotos machen, rein in den Bus, weiterfahren zum nächsten Viewpoint.

Das ist dann die Belohnung

dieses leckere Getränk getrunken am Kamin.

Wie geht es weiter?

Nach knapp 2,5 h Wochen unendlich vieler Eindrücke wollte ich die Ruhe und Annehmlichkeiten der Stadt Wellington genießen und überlegen, wie ich die Südinsel erobern kann.

In Ruhe sah dann wie folgt aus:

1. Freitag Mittag in Wellington ankommen, im Internet recherchieren, welche Highlights mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren werden.

Feststellen, dass jede Variante stressiger ist, als mit dem Stray Bus, zu fahren.

Eis genießen und nachdenken.

2. Samstag Vormittag: Im Reisebüro erfahren, a) dass der nächste Bus schon Montag fährt und dann erst wieder Donnerstag.

und b) dass die Fähre Montag früh voll ist und ich daher schon die Fähre am Sonntag Mittag nehmen muss.

3. Samstag Mittag: Ich habe nicht genug warme Sachen für die Südinsel. Daher schnell noch durch die Geschäfte 🏃 und ohne Erfolg ins Reisebüro zurückkehren.

4. Samstag früher Abend: Ronpass, Fähre von Wellington nach Picton für Sonntag Mittag, das Sonderangebot für den Milford Sound und die Fähre nach Stewart Island buchen, Kreditkarte rausholen und schon war ich eine Menge 💰 los.

Das nächste Abenteuer startet eher, als mich es mir vorgestellt hatte.

Wenn ich darüber nachdenke, stelle ich fest, entspannt ist anders.

Sonntag Mittag bringt mich das 🚕 zur Fähre und los geht’s

Ich habe wunderschönes Wetter und kann die Überfahrt und die Aussicht genießen.

Auf Wiedersehen Wellington

Willkommen in Picton

Picton ist ein kleines Städtchen, ohne irgendwelche Besonderheiten und der Ausgangspunkt für meine Reise auf der Südinsel.

Ich verbrachte 1 Nacht im YHA und wartete am nächsten Tag auf den Bus, der mich nach Nelson bringen sollte.

Dort wollte ich nochmal einen Zwischenstopp einlegen, um warme Sachen zu kaufen und noch etwas auszuspannen, bevor die Reise auf der Südinsel richtig beginnt.

Der Bus fährt nicht täglich. Daher muss man mehrere Tage warten, wenn man an einer Station ausgestiegen ist.

Nelson machte es mir nicht schwer, die Zeit zu genießen. Ich wohnte wieder im YHA.

Der Herbst lockte mit seinen schönsten Farben.

Aber das Problem, warme Sachen, stand immer noch. So startete ich einen Einkaufsmarathon durch alle Secondhandläden. Und siehe da, ich hatte Glück und bekam ein paar warme dünne Pullover aus Merinowolle.

Mit einer Stipvisite am Mittelpunkt Neuseelands

geht mein Aufenthalt hier leider schon wieder zu Ende.

Hier wäre ich gern länger geblieben, aber mein 🚌 fährt morgen.

15.00 Uhr soll der Bus nach Marahau (Abel Tasman Nationalpark) starten. 16.45 Uhr kommt er endlich.

Ich habe schon das Mitleid und die Neugier der Menschen auf der Straße erweckt, weil ich solange an der Bushaltestelle gesessen habe.

Abends kommen wir im The Barn unserer Unterkunft im

an. Es ist kalt und alle Sanitäranlagen befinden sich im Freien

Das ist eine Auswahl an Wanderwegen, die es hier gibt.

Wir entschieden uns für Anchorage.

Der Weg führte uns oberhalb des Meeres auf einem Weg an der Küste entlang. Immer mal wieder stiegen wir in einsame Buchten hinunter.

So hatten wir am Abend 28,8 km zurück gelegt.

Am nächsten Morgen hieß es 05.45 Uhr aufstehen. Sich zu dieser Uhrzeit bei 10 Grad im Freien waschen und Zähne putzen, das muss man schon mögen. Ich mag es nicht, mache es aber trotzdem.😬

Stray Pass 2. Teil

Von Rotorua ging es weiter zum Lake Aniwhenua. Es regnet und überhaupt gestaltet sich der Aufenthalt hier so, dass es sich nicht weiter darüber lohnt, zu berichten.

Am nächsten Tag führt uns die Reise bei Regen weiter zur Blue Duck Station.

Eine riesige Farm ohne Zugang zum Internet sollte für die nächsten 2 Nächte unser Zuhause sein.

Obwohl es viele Angebote gab (reiten, Kajak fahren, jagen) entschied ich mich dazu, endlich mal Tagebuch zu schreiben und die ☀️ zu genießen.

Der nächste Tag sollte anstrengend genug werden.

Pünktlich 06.30 Uhr fuhr der Bus ab. Das Ziel war der Tongariro Trail.

Heute sollte ich darüber glücklich sein, dass ich seit dem 10.12.18 meine Wanderstöcke durch die Gegend getragen habe. Mit etwas Respekt vor dem Aufstieg und der Länge des Trails machte ich mich auf den Weg.

Doch die wundervollen Aussichten, die wir unterwegs hatten, waren jede Anstrengung und jeden Augenblick wert.

Der Trail führte uns durch eine

atemberaubende Landschaft

vorbei an bizarren Felsformationen

und grünen Seen, die aussehen, wie auf dem 🌛

wir liefen über Geröllhalden und

wurden mit unendlichen Weitblicken belohnt.

Nach fast genau 7 h hatten wir den Trail geschafft.

Als wir im Bus zum Hostel saßen, waren wir erschöpft, aber glücklich.

Das Abendessen und die warme Dusche sollte ein guter Lohn für die Anstrengungen sein.

Der nächste Tag ist unser letzter gemeinsamer Tag und führt uns nach Wellington.

Früh spüren wir die Anstrengungen des gestrigen Tages noch gar nicht so sehr. Aber bei jeder Pause fällt es schwerer, die Stufen des Busses herabzusteigen. Elegant ist auf jeden Fall anders.

Abends noch ein Essen beim Inder und unsere gemeinsame Zeit auf der Nordinsel ist leider vorbei. Am nächsten Tag brechen alle in andere Richtungen auf.

Ich bin trotz Ferienlagerfeeling und z.T. zu vielen Erlebnissen in zu kurzer Zeit sehr froh, dieses Abenteuer gewagt zu haben.

Stray Pass 1. Teil

Was ist das? Ein Busunternehmen, welches Hop on Hop off Busse anbietet, die die größten Highlights anfahren.

Mein neuseeländischer Freund warnte mich mit folgenden Worten „wenn du eine Saufreise mit jungen Leuten willst, nimm den Pass“.

Hm, aber das alles allein organisieren? Nein, ich probiere gemeinsam mit Helga den Jillpass aus.

Ohne große Erwartungen ging es am 18.04., 07.00 Uhr los.

Nachdem wir die Haltestelle gefunden hatten und sich noch mehr Menschen einfanden, die auf den Stray Bus warteten, legte sich meine Aufregung. Ich erinnere an den Ausflug nach Kap Rainga, wo wir trotz Buchung nicht abgeholt wurden 😪.

Der Bus kam und los ging die Fahrt mit Rolex. So stellte sich unser Fahrer vor.

Die nächste Stunde bekamen wir alle Informationen für die Reise … auf englisch 🤔

Im Bus saßen zum Glück auch einige deutsche junge Menschen, die sich unserer gleich annahmen, so dass wir weder zu spät kamen, noch vergessen wurden.

Das 1. Ziel war Hahei auf der Coromandel Peninsula.

Wir sind auf einem Campingplatz 🏕️ untergebracht. Zum Glück in festen Häusern.

Und nur 5 Betten wurden belegt 😃

Der 1. Ausflug führte uns am Strand ca. nach 40 Minuten zur Cathedral Cove.

Auch wenn es angesichts der sonnigen Bilder schwer vorstellbar ist, abends wurde es ziemlich kalt. Vielleicht war dies der Grund, dass alle gegen 22.00 Uhr im Bett lagen und damit ein entspanntes Schlafen möglich war.

Für den nächsten Tag war der Besuch des Hot Water Beaches geplant.

Ihr müsst euch das so vorstellen, ca. je 2 h vor und nach der Ebbe strömen Menschenmassen an diesen Strandabschnitt, wo heißes Wasser aus dem Sand nach oben sprudelt. Alle bewaffnet mit einem Spaten, um sich ein eigenes Thermalbad zu graben.

Oder graben zu lassen😉

Vom Strand zurück, fühlte ich mich in meine Ferienlagerzeit zurück versetzt. Wir saßen vor den Bungalows in der ☀️ und einige spielten Volleyball, dazu sang Helene Fischer „Atemlos“, die irgendeiner auf seiner Spotify Liste hatte. Okay, Helene Fischer und Spotify hatten wir im Ferienlager noch nicht 😊

Es geht weiter nach Rotorua am nächsten Morgen.

Dort erwartet uns die dynamischste Thermalgegend Neuseelands. Dies vergißt man auch durch den permanenten Schwefelgeruch in der Luft nicht.

Den Geruch von faulen Eiern hinter uns lassend, brachte uns der Bus nach

Ich kenne keinen der ganzen Filme und tat mich etwas schwer mit der Entscheidung, soviel Geld für diese Tour auszugeben.

Gemeinsam mit ihm warteten wir auf den Bus, der uns nach Hobbition bringt.

Und jetzt weiß ich gar nicht, welches von den gefühlt 100 Bildern ich hier rein stellen soll 🤔

Das Hobbitfieber hat mich etwas gepackt. Zumindest werde ich mir mal die Filme ansehen.

Und bisher sind wir mit sehr angenehmen jungen Menschen unterwegs.

Paihia

Um dem Ziel, Kap Rainga und 90 Miles Beach, näher zu kommen, galt es, den Bus von Auckland nach Paihia zu buchen und pünktlich am Abfahrtsort zu sein, damit wir Plätze in der 1. Reihe bekommen. Das hat geklappt und so genossen wir die fast 5 h Fahrt mit Panoramablick.

Es war schon dunkel, als wir im Seabeds Hostel ankamen und zum Glück noch freie Betten vorfanden.

Was für eine saubere Backpacker Unterkunft.

Auch hier ist die Küche der soziale Mittelpunkt. Dort lernten wir am nächsten Morgen Anne und Helmut kennen.

Wir verstanden uns auf Anhieb. Beide sind nicht zum 1. Mal mit dem 🚗 unterwegs und luden uns ein, sie auf ihrem Ausflug nach

zu begleiten.

Dieses Städtchen bietet nicht viel. Aber hier hat Hundertwasser eine Zeitlang gelebt und Toiletten gestaltet. Diese sind nun wahrscheinlich die am häufigsten fotografierten Toiletten.

Leider reisten die beiden am nächsten Tag weiter.

Wir fuhren mit der Fähre nach Russel und verbrachten den Tag dort mit Wandern und Strand.

Bay of Islands

Am Sonntag sollte es zum Kap Rainga und zum 90 Miles Beach gehen. Ich bin ein großer „Fan“ geführter Touren. Aber ohne eigenes Auto bleibt nichts anderes.

Pünktlich 07.15 Uhr standen wir an der Straße und warteten auf den Bus. Der kam… hielt aber nicht 🤔

Hm? Bestimmt der nächste.

Nein, auch der fuhr an uns vorbei.

Unsere Geduld hielt bis 08.00 Uhr an. Dann ab zum Reisebüro und mal kurz nachgefragt. Tja, genau gesagt hat er es nicht🤔, aber er hat vergessen, unsere Buchung weiter zu geben😭.

Aber für morgen sind noch 2 freie Plätze.

Na gut dann eben morgen.

Wandere ich eben heute zum Haruru Falls, der die seltene Form eines Hufeisens hat.

Der 5 km lange Weg führt am Geburtsort von Neuseeland

Auf diesem Gelände wurde am 06.02.1840 von den ersten 43 Mãori-Häuptlingen nach langen Verhandlungen der Vertrag von Waitangi mit der britischen Krone unterzeichnet.

am Waitangi River vorbei

Das ist nicht der Blick auf Werder oder den Griebnitzsee

und führt zum Teil über Stege durch die Mangroven

Nächster Tag, neuer Versuch

07.15 Uhr stehen wir an der Straße und 07.20 Uhr der Bus kommt und… hält.

Jippie, die Tour kann beginnen.

1. Station

Das Holz der Bäume eignet sich aufgrund seiner Festigkeit hervorragend für den Bau von Schiffen. Mit dem Beginn der Besiedlung von Neuseeland entstand ein hoher Bedarf und es erfolgte eine starke Dezimierung der Bestände.

Kauri Bäume stehen heute unter Naturschutz und dürfen nur noch für rituelle Zwecke von Maoris gefällt werden.

Weiter ging die Tour zum Ninety Mile Beach

Wir befuhren den Strand tatsächlich mit dem Bus.

Das Wetter besserte sich und zum Lunch in Houhora schien wieder die ☀️

Dann endlich lag Kap Rainga, der fast nördlichste Punkt Neuseelands, vor uns.

Hier treffen die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander.

Aber das sollte sich noch nicht als Höhepunkt der Tour erweisen.

Nein, jetzt ging es zum Sandboarding. Was für eine ge…. Sache, doch seht selbst

Was für ein schöner Geburtstag.

Und die vielen lieben Grüße, die mich erreichten, rundeten ihn ab.

Devonport

Es regnet. Kein Problem, heute beginnt das Abenteuer workaway.

In Bangkok hatte ich von dieser Webseite gehört und beschlossen, das probierst du aus. Also ein Profil von mir auf englisch erstellt, lustige Bilder hochgeladen und dann die Arbeitsangebote studiert. Das System funktioniert so, dass man ca. 3 bis 5 h 5 Tage in der Woche arbeitet und dafür Kost und Logie frei hat.

Ich hatte Kontakt zu Karin in Devonport aufgenommen und sie lud mich ein, bei ihr zu sein.

Mit der Fähre ging es von Auckland nach Devonport. Trotz des Regens gefiel mir dieser kleine Badeort auf Anhieb.

Karin stellte sich als 77 jährige geistig fitte Reisetante heraus, die genau weiß, was sie will.

Und ich habe ein großes Bett und Zimmer nur für mich. Was für ein Luxus nach den letzten 3 Tagen.

Auf meiner Homepage habe ich meine ✂️📍kenntnisse angegeben. Das war für Karin ein guter Grund, ein Kleid aus dem Schrank zu holen, welches sie vor 30 Jahren gekauft hatte und welches ihr zu lang ist. Sie fragte,ob ich es kürzen könne. Hab ich noch nie gemacht. Das war kein Argument, welches sie gelten ließ. Na gut, irgendwie schaffe ich das. Wo ist die Nähmaschine? Welche Nähmaschine? Sie holte 2 Schachteln mit Fragmenten von Nähmaterial und ging los zu ihrer Verabredung.

Da sass ich in einem schönen kleinen kalten 🏠 und versuchte, diese Aufgabe zu lösen. Im Märchen ist das der Zeitpunkt, zu dem die gute Fee auftritt. So sehr ich auch nach draußen schaute, sie kam nicht.

Gut, wie das tapfere Schneiderlein konnte ich mich nicht hinsetzen, aber es musste auch so gehen.

4 h später war ich fast erfroren, aber das Kleid fertig.

Karin kehrte zurück und war sichtlich zufrieden mit meiner Arbeit.

So sehr, dass sie am nächsten Tag ein anderes, ebenfalls 30 Jahre altes 👗 rausholte.

Doch vorher konnte ich in Ruhe frühstücken und die ☀️ im Vorgarten genießen.

Montag war mein freier Tag, weil ich so fleißig gearbeitet hatte.

Den nutzte ich, um den Ort zu besichtigen

die Einkaufsstraße

und die Aussicht vom North Head

Dienstag war es dann wieder soweit. Genau, es gab noch mehr alte 👗👗👗 im Schrank.

Doch diesmal sollten es Kissenbezüge werden.

Für diese hatte ich 2 Tage Zeit, so dass noch Zeit für einen Nachmittag mit Karin am Strand blieb.

Und hier das Ergebnis der Verwandlung eines alten 👗 in Kissenbezüge ohne Hilfe der guten Fee.

Damit ging meine Zeit bei Karin zu Ende.

Morgen geht’s mit Helga von Auckland mit dem Bus nach Paihia in den Norden der Nordinsel.