Kaohsiung…1.Teil

Unsere nächste Station auf der Inselumrundung war Kaohsiung, die zweitgrößte Stadt Taiwans, die wir nach einer über 3 stündigen Zugfahrt erreichten…natürlich im Regen. Wir entschieden uns für einen Localtrain, der fuhr zwar 1h länger, war aber viel preiswerter als das fixe Gegenstück. Es ging immer an der Küste entlang…auf einer Seite das Meer, auf der anderen die Berge…Taiwan hat eine beeindruckende Landschaft. Etwa 4 Stationen vor Kaoshiung Hbf. tauchte unser Bummelzug in den Untergrund und fuhr auf der U-Bahnstrecke bis zum Ziel. Von dort ging es noch 3 Stationen mit der MRT…also verbrachten wir ca 1h im Untergrund und wussten nicht, was uns erwartete…regnete es noch, hat die Stadt große Straßen oder eher dunkle Gassen , hat sie Wolkenkratzer??? Dann war es soweit…auf die Rolltreppe, fertig…los…Richtung Oberfläche 😀. Es nieselte, aber nicht schlimm…und auf den ersten Blick dachten wir beide: sieht ja aus wie Singapur.

Wir hatten uns im Backpacker’s Inn einquartiert…eine gute Wahl, tolles Hostel mit 9 Etagen. Auf dem Dach ein Rooftop, der zum Verweilen einlud. Unser Zimmer war knuffelig und sauber. Frühstück war Teil des Zimmerpreises und war Widererwarten ganz gut.

Rooftop bei Dunkelheit

Tolle Dachterrasse im Hellen

Ein Ausflug führte uns zum ehemaligen britischen Konsulat in Takao. Dorthin gelangten wir mit der orangenen Linie der U-Bahn. Das war Klasse, denn unsere Einsteigestation war die Formosa Boulevard Station, eine der 10 schönsten Bahnstationen weltweit, die auch einen geschichtlichen Hintergrund hat. Im Dezember 1979 ereignete sich der Kaohsiung- Vorfall, auch Formosa Vorfall genannt. Dieser Vorfall wird heute als ein Wendepunkt auf dem Weg zur Demokratie in Taiwan bewertet. Was genau dieser Vorfall war, kann euch Mister Google besser erklären. In der Station befindet sich das berühmte Glaskunstwerk „Lichtdom“. Das Glas kommt übrigens aus Deutschland.

Einer der Eingänge
Der Lichtdom
Klaviermusik als Untermalung

Eine Lichtershow gab es auch, immer um 11, 15 und 20 Uhr, hatte heute aber zeitlich nicht gepasst. Wieder an der Oberfläche hat es natürlich immer noch geregnet, nicht dolle, aber stetig. Anki shoppte sich einen Friesennerz aus Tüte bei 7eleven…der Schuppen entwickelt sich langsam zu unserem Lieblingsladen…die quittegelbe Friesennerztüte ging mir bis zu den Waden und ich verschwand darin sogar samt Rucksack…perfekt, hoffentlich regnet es noch laaange..😉. Nun den Weg zum britischen Konsulat finden, das liegt, wie gesagt, auf einem Hügel auf einer kleinen Halbinsel. Wir durchquerten einen ca. 700m langen Tunnel und sahen am Ende…na klar…das Licht, vielmehr: das Sonnenlicht. Wie geht das denn…am Tunneleingang noch Regen und jetzt ☀️…also alles wieder ausgepellt und mein frisch erworbener Friesennerz verschwand im Rucki und sollte an diesem Tag auch nicht wieder herauskommen. Wir schlenderten über ein riesiges Unigelände, toll gelegen an der Küste, Dekadenz pur. Auch der Weg zu unserem Ziel führte immer an der Küste entlang.

Dann kam der Aufstieg zum Konsulat…Treppen.

Aber der Aufstieg lohnte sich…

Vorbei an…unser täglich Tempel gibt uns heute
Fast oben…
Oben
Ehemaliges britisches Konsulat

Das Innere des Konsulats haben wir nicht besichtigt, es sollte Eintritt kosten und das nicht zu knapp. Wir haben lieber die Aussicht genossen und ein bisjen Quatsch gemacht😁

Blick auf den Hafen von Kaohsiung…übrigens der 13.-größte der Welt

Hinunter ging es auf der anderen Seite des Hügels und die kleine Halbinsel verließen wir über eine Brücke, vorbei an der Anlegestelle für die Fähre, die die Insel Cijin anfährt, die wir später noch besuchen wollen.

Wieder im Hostel gab es erst mal Kaffee… selbstverständlich den von 7eleven…und Kuchen, es war ja schließlich Frauentag, auf dem Hostelrooftop…mit Blick auf den Central Park…der heisst wirklich so😎

Lauschiges Klosett…

Den Central Park wollten wir nicht nur von oben sehen, sondern auch mal durchschlendern, also hirschten wir rüber…ja, er sieht auch ein klein wenig aus wie sein großer Bruder in New York.

Eine nette kleine Oase

Eine Sache für die Rubrik: nicht ganz so unnützes Wissen😎

In Taipei haben wir es noch gar nicht wahrgenommen…in Hualin immer gehört und dort auch gesehen und dann natürlich in jeder weiteren Stadt…ah, hör mal, die …na…gespannt was jetzt kommt?😉 Die Müllabfuhr, ja, richtig gelesen, die ist in Taiwan ein bissel besonders. Die Müllabfuhr kommt 5x die Woche, also fast jeden Abend ca. zur gleichen Zeit. Man hört sie schon von weitem, sie spielt nämlich über Lautsprecher eine Melodie. Taiwans Müllprobleme waren der Denkanstoß. Wie kann man es in den Griff bekommen, dass nicht jeder seinen Dreck an der nächsten Ecke abwirft, der dann vor sich hin stinkt, bis er abgeholt wird. Die tägliche Abholung direkt an der Haustür war die Lösung. Aber wie darauf aufmerksam machen, dass der Müllwagen da ist? Brüllende Ansagen über Lautsprecher wollte man dem Volk nicht zumuten. Ein Mitarbeiter der Müllabfuhr hatte schließlich die Idee…er hörte seiner Tochter beim Klavier spielen zu und dachte, das ist es, eine Melodie die jeder kennt. Die Melodie, die die Tochter spielte, war das Klavierstück „Das Gebet einer Jungfrau“ von Tekla Badarzewska – Baranowska, einer polnischen Komponistin. Das Stück soll weltweit bekannt sein !? Macht euch keine Sorgen, wir haben es auch erst zum ersten Mal durch die Lautsprecher der Müllautos gehört. Und ich sage euch, es prägt sich ein, der erste leise Klang des herannahenden Müllautos und wir schauen uns an und sagen grinsend…ah, die Müllabfuhr. Jeder, der was zu entsorgen hat, schnappt sich seine Beutel, geht zur Straße und übergibt sie an die Mitarbeiter oder feuert sie selber ins Hinterteil vom Müllauto. Seit 2006 wird der Müll in Taiwan strikt getrennt. So wie bei uns😄…aber nicht nach Buchstaben, von A-Z alles in eine Tonne, sondern richtig: Plastik, organischer Abfall, Papier und Restmüll. Dafür fahren 2 Autos hintereinander, ein Weißes für Recyclingzeugs und ein Gelbes oder Grünes für Restmüll.

Ist man sich nicht sicher, wo kommt z.B. die Schale der Kokosnuss hin…fragt man den Mitarbeiter am Müllwagen direkt, sonst kann es sein, der nimmt dir deinen Dreck nicht ab. Jede Sorte Abfall kommt in eine bestimmte Tüte, die muss gekauft werden und je mehr Müll, je teurer ist es…Logisch. Mülltonnen, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Auch Papierkörbe in den Städten sucht man fast vergebens. So ist jeder für seinen Müll verantwortlich. Außerdem sieht man bei der täglichen Müllabgabe immer mal wieder seine Nachbarn und quatscht ne Runde im sanften Licht der Straßenlaternen. Wir haben es life miterlebt. In einigen Städten wird auch Beethovens „Für Elise“ als Melodie gepielt…das wiederum hätten wir gekannt. Musik – Müllwagen statt Müllkippen…wir fanden das einen Beitrag wert. Übrigens…auf YouTube sind etliche Beiträge zum Musik Müllauto, aber Vorsicht, das Ding ist n Ohrwurm 😎.

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Hualien und Taitung

Nach unserer Ankunft am Bahnhof sollten wir merken, dass heute Feiertag ist und ein verlängertes Wochenende ansteht. Wahrscheinlich haben die Menschen vergessen,dass sie ja erst zum chinesischen Neujahrsfest vor knapp 4 Wochen gemeinsame Zeit verbracht haben.

Jedenfalls gab es zwar noch Fahrkarten, aber keine Sitzplätze mehr. Na ja, stehen wir eben 🤷. Sind ja nur knapp 3 Stunden. Aber es war dann doch nicht so lustig im Gang zu sitzen und an jedem Halt wieder mit den schwachen Knien hoch. Wir waren froh, als an der 2. Station Menschen ausgestiegen sind und Bettina ohne Skrupel uns diese Plätze sicherte. Sitzend ist es doch ein angenehmeres Reisen.

Auch diese Stadt empfing uns mit Regen.

Um unser Hostel zu finden, war es wichtig, die Hausnummer zu kennen..

Der Name unserer Unterkunft Xin Jing Zean Homestay, eigentlich klar oder?

Genauso glatt verläuft das Einchecken, wenn der Besitzer kein Wort englisch spricht, aber eine Liste mit Dingen, die zu erledigen sind, hat. Passport vorlegen, Passwort für WLAN, jetzt bezahlen usw.

Als die Liste abgearbeitet war, erhielten wir den Zimmerschlüssel für einen riesigen Palast.

Am 2. Tag gab es abends kein warmes Wasser. Na gut 1x kalt duschen, ist nicht so toll, aber geht noch. Aber als es am nächsten Morgen wieder kein warmes Wasser gab, galt es, den Google Übersetzer für chinesisch zu aktivieren. Ich also runter in die Lobby und ihm meinen chinesischen Text ㊗️㊙️🉑 hingehalten. Ich habe keine Ahnung, was der Übersetzer aus meinem „es gibt kein warmes Wasser gemacht“ hat. Jedenfalls schaute er mich verständnislos an. Doch mit Händen und Füßen gelang es, ihm das Problem klar zu machen und ihn dazu zu bewegen, Abhilfe zu schaffen. Nach 15 Minuten konnte ich warmes Wasser genießen.

Hualien ist einer der Ausgangspunkt für Radfahrer, die die vielen schönen Radwege rund um die Insel befahren.

In Taiwan wurden in mehreren Städten alte Bahnhöfe zu Treffpunkten für die junge kreative Szene umgestaltet.

Wir nutzten die Gelegenheit, um neue Fußkettchen bei einer jungen Frau zu kaufen. Als Belohnung durften wir dann noch Autobillard spielen.

Wir hatten einiges über die Tarokoschlucht, die ihren Namen nach den Truku-Ureinwohnern erhalten hat, gelesen und wollten uns heute selbst von deren Schönheit überzeugen.

Dies ist der Liwu-Fluss, der für die Entstehung dieses Naturphänomens verantwortlich ist

Fußgängerbrücke, die an diesem Tag leider 😉 geschlossen war

Und wir wurden nicht enttäuscht.

Durch den Nationalpark führt die Provinzstraße 8. Diese verbindet den Osten und Westen Taiwans.

Dann ist unsere Zeit in Hualien auch schon wieder vorbei. Ein letztes Mal in unserem Frühstückscafe blind ein leckeres Frühstück geordert

und dann geht es mit dem Zug weiter nach Taitung.

Auch auf den Bahnhöfen kann man sehen, dass wir uns in einem Land mit elektronischem Know how befinden.

Das ist eine Anzeige vor den Toiletten, die die freien und besetzen Toiletten anzeigt. Es war nicht heraus zu bekommen, ob die durchschnittliche Verweildauer errechnet und gespeichert wird.

Auch in Taitung war es dringend notwendig, die Hausnummer zu kennen, um das Hostel zu finden.

Wooden Man Homestay

Der Hostelbesitzer war ein sehr exakter Mann, was wir noch ein paar Mal erfahren sollten.

Ursprünglich hatten wir 5 Tage für diese Stadt vorgesehen, doch zum Glück ist uns vorher noch aufgefallen,dass es hier wirklich nicht viel zu tun gibt

Für eine Radtour war das Wetter optimal. In unserem Hostel gab es Fahrräder 🚲. Zwar für Asiaten, aber wir ließen uns nicht abschrecken. Der nette Hosteltyppi versuchte, die Sattel auf europäische Sitzhöhe zu stellen. Dann bekam Anki noch einen Vortrag, wie sie das Schloss zu benutzen und im Körbchen zu lagern hat, ohne daß es durch das Gitter verloren geht. Unsere Reise wird immer mehr zum Bildungsurlaub.

Stylische Pagode am Meer

Taitung liegt direkt am Meer, aber auch bei diesem tollen Wetter zieht es keinen Einheimischen an den Strand.

Wieder eine alte Bahnstrecke, die als Rad- und Wanderweg ausgebaut wurde

Wir kehrten ohne Abschürfungen und Prellungen zurück. Allerdings meldeten sich am nächsten Tag gewisse Stellen, die dem Sattel am nächsten waren.

Natürlich darf auch in dieser Stadt der Pagodenbesuch nicht fehlen

Die achteckige Pagode auf dem Liys Berg

Ich bin sogar die 165 Stufen bis ganz hoch gestiegen, um Anki von oben zu fotografieren…na, wo hockt sie?

Nein, das ist keine Ausstellung für Kacheln, sondern die Behältnissen, in denen die Asche der Verstorbenen aufbewahrt wird.

Am Fuss des Berges wurden wir zum wiederholten Male Zeugen davon, wie ältere Menschen mit großer Inbrunst Karaoke singen. Manchmal schön, manchmal nur mit Hingabe. Dies scheint hier eine völlig normale Beschäftigung am Vormittag zu sein. Egal, ob Publikum oder nicht.

Nach den Anstrengungen des Tages galt es abends, Futter zu ergattern. Das lief fast immer ähnlich ab. Wir laufen die Straßen entlang an den vielen Ständen, an den gebraten oder gekocht wird. Da wo viele Menschen sitzen, näheren wir uns und schauen neugierig. Sofort werden wir angelächelt und eingeladen, hier zu essen. Wir erhalten die Speisekarte in die Hand gedrückt und da war es wieder unser Problem mit den chinesischen 🈵🈸🈺 Schriftzeichen. Jedoch immer fand sich im Restaurant ein Mensch, der soweit englisch sprach, dass wir unsere Bestellung aufgeben konnten. Wir sind nicht einmal enttäuscht worden, von dem, was wir bestellt haben.

Und solange wir nicht perfekt mit Stäbchen essen können, bekommen wir dies.

Der Hostelbesitzer hatte sich im Internet sachkundig gemacht, wann genau am nächsten Tag unser Bus zum Bahnhof fahren würde. Er wollte uns die paar Meter bringen, um sicher zu sein, dass wir sie auch finden. Doch was war das, als wir ankamen, musste er feststellen, dass das Internet lügt. Unser Bus fuhr nicht 10.25 Uhr, sondern 10.38 Uhr. Egal, wie oft er den Fahrplan las, es blieb dabei. Für uns war es kein Problem, wir würden den Zug trotzdem erreichen. Er verabschiedete sich von uns, um ca. 5 Minuten später wieder da zu sein und sich nochmals zu vergewissern, dass es bei der Abfahrt 10.38 Uhr geblieben war. Er erklärte uns noch schnell, wenn wir den Bus sehen, auf die Straße springen und winken. Wenn wir einfach nur dastehen und warten, fährt der Bus ohne uns. Dann ging er wirklich und wir probten schon Mal das auf die Straße springen mit den schweren Rucksäcken auf dem Rücken. Das Training hat sich ausgezahlt und wir waren pünktlich am 🚉.

Taiwan…Taipei

Taiwan war ein Land, das wir überhaupt nicht auf dem Plan hatten. Die Entscheidung, es zu bereisen, fiel in Dalat, Anki konnte eines nachts nicht pennen und surfte mal wieder das Internetz leer. Japan stand schon fest, danach steht noch Kambodscha auf dem Zettel und quasi auf dem Weg dorthin liegt doch Taiwan, dachte ich mir. Also schnüffelte ich wieder in den Reisebloggs und Taiwan entpuppte sich immer mehr als lohnenswert. Ein Blick in die Flugsuchapp sagte mir…ist machbar. Irgendwann übermannte mich doch die Müdigkeit, aber gleich morgens sagte ich dann zu Bettina…wir fliegen nach Taiwan😁. Die Idee festigte sich, der Zeitplan wurde erstellt und der Flug von Osaka nach Taiwan war gebucht. So landeten wir also am 24.02. in Taipei. Noch im Flieger musste wieder dieser Immigrationszettel ausgefüllt werden. Und der war aber mal n Knaller…laut und deutlich.

Die Stadt empfing uns mit Regen💦. Die Einreise verlief ohne Vorfälle, das Gepäck war da und Knete…das ist hier der Neue Taiwan-Dollar…spuckte der Automat auch aus. Wir hatten uns einen Bus vom Flughafen zum Hostel ausgeguckt und sockten los um Fahrkarten zu kaufen. Den Schalter haben wir gefunden, nur wollte uns die Dame keine Fahrkarte für diesen Bus, es war der 1961-ger, verkaufen. Sie tickerte was ins Handy und hielt uns das Ergebnis vor die Nase…Prozession stand dort🤔…wir sollen mit der MRT fahren. Na jut du, dann eben nicht mit dem Bus und zurück zur Bahn. Uns plagte der Hunger und auf dem Weg zur Bahn lag ein 7-eleven. Aus Japan wussten wir, wie gut der Cafe Latte hot schmeckt und eine reichlich Auswahl an Essbarem gab es auch. Frisch gestärkt haben wir alles erledigt…Fahrkarte, richtigen Zug gefunden und in Taipei Main Station ausgestiegen. Von dort waren es noch ca 2,5 km zu Fuss. An sich kein Problem, aber es regnete immer noch in Strömen. Es ging durch etliche Straßen, viele Bürgersteige waren überdacht und der Boden war so was ähnliches wie gefliest, was zusammen mit der Nässe unheimlich rutschig war. Als wir an der Haltestelle Ximen ankamen, dort sollte nämlich auch der 1961-ger Bus halten, sahen wir die Prozession…es war ein Festumzug anlässlich des Lampionfestestes in Taipei…

…wir sahen noch den letzten Wagen, aber rundherum war noch ein Stadtfest in Gange. Die Straßen waren für den Verkehr gesperrt und deshalb fuhr dieser Bus nicht. Kiekste, Schalterwoman hatte nicht gelogen😀.

Wir patschten weiter, kann doch nicht wahr sein…laut Googlemaps liefen wir ein paar mal am Hostel vorbei, wir haben es nicht gefunden. Die Taiwaner sind sehr hilfsbereit, man muss nur n bissel hilflos schauen, schon fragt dich jemand…can i help you? Zwei junge Frauen waren unser Jemand…sie gaben unsere Hosteladresse in ihr Handy ein und führten und zum Eingang…5m weiter…das Schild war so klein, quasi ein Zettelchen aus dem Muttiheft…und nichts für alte Ojen🤓.

1:1000000000000000000😉🧐

Wir wohnten in Klein New York…überall Geschäfte und Imbissstuben…Leuchtreklame ohne Ende.

Die Hostelfrau empfing uns in einem schmalen Flur, sie hatte dort eine Nische…dort saß sie übrigens tagelang von 9Uhr-00Uhr, im Daunenmantel, im Flur war es kalt, denn es gab dort kein Fenster, wo mal die Sonne durchblinzelt. Noch putziger war der Fahrstuhl, unser Zimmer lag in der 3.Etage, und es passte mit Rucksack gerade so Eine von uns hinein. Bewegen konnte man sich dann nicht mehr. Nix für Klaustrophobiker und zu zweit mit den Rucksäcken in dem Teil wär das Fahrstühlchen mit Karacho in den Keller gesaust. Das Zimmer war aber ok. Verhungern sollten wir auch nicht…Freßstände über Freßstände, sehr Fleischlastig, was uns lange Zähne bescherte. Oft bedienten wir uns an den Buffets…dort gab es auch unterschiedliches Gemüse, Ei, Tofu und Reis. Das schaufelt man sich in eine Lunchbox ( to Go) oder auf einen Plastikteller al’a DDR- Essenküche (zum dort futtern) und an der Kasse wird das ganze entweder beäugt oder gewogen…und du kriegst einen Preis genannt.

Natürlich haben wir nicht nur gefuttert, in den Päusjen zwischen den Mahlzeiten haben wir wieder Kilometersse geschrubbt. Tempel gibt es auf Taiwan, aber bei weitem nicht so viele wie in Japan oder Thailand. Durch einen stolpertern wir am ersten Abend gleich auf dem Heimweg.

Der Tag nach der Anreise war nicht mehr ganz so verregnet und wir stöberten in vielen der zahlreichen Läden. Das Wetter wurde mit jedem Tag besser, so daß die kurzen Sachen mal wieder an die frische Luft kamen. Frisch ist relativ, an manchen Ecken stank es schon gewaltig. Trotzdem schmeckte das Mango Shaved Ice hervorragend.

Ein weiterer Spaziergang, Ziel war die Chiang Kai-shek Gedächtnishalle, führte uns durch den kleinen Jieshou Park. Was dort alles untersagt war…

Pupsen und popeln war nicht verboten 🤭

Die Gedächtnishalle war riesig. Chiang Kai-shek war langjähriger Präsident und oberster Militärbefehlshaber der Republik China. In die Halle gelangte man über 89 Stufen, jede Stufe steht für ein Lebensjahr des ehemaligen Präsidenten.

Auch die Anlage war sehr schön und lud zum Verweilen ein…nur das Wetter war bissel Kacke.

Es sollte unser Parktag werden…auf dem Rückweg durchquerten wir nämlich noch einen, den 2/28 Peace Memorial Park. Dieser geschichtsträchtige Ort erinnert an ein inselweites Massaker vom 28.02.1947, bei dem chinesische Regierungstruppen einen Volksaufstand brutal niederschlugen.

All das haben wir nachgelesen, um dann festzustellen, daß der 28.02. in Taiwan aus oben genanntem Grund ein Feiertag ist. Na so was, das war der Tag unserer Weiterreise nach Hualien. Wir wollen dort mit dem Zug anreisen, sind mal total mutig und haben keine Fahrkarten vorher gekauft🙃 Wir wollen einfach um die Mittagszeit zum Bahnhof und mit dem nächsten Zug nach Hualien.

Den letzten Tag in Taipei gingen wir ruhig an und fuhren in den Zoo. Für nicht mal 2€ Eintritt haben wir sogar Koalabärchen und Pandas gesehen. Widererwarten war es ein sehr angenehmer Zoo mit reichlich Flora und Fauna. Am Feiertag ging es dann in Richtung Bahnhof…

…na dann mal auf nach Hualien.

Kyoto 2. Teil

Wir wollten unsere Tradition, täglich einen Tempel, nicht unterbrechen.

Daher hier noch Impressionen von drei weiteren Tempeln.

Wir brachen nach dem Lunch Richtung Bahnhof auf.

Unterwegs nahmen wir noch einen Kaffee to go. In Japan ist es total unüblich, auf der Straße zu essen oder zu trinken. Das fiel uns dann auch auf, als wir als einzige mit einem Kaffeebecher unterwegs waren.

Heute geht’s zum Fushimi Inari Schrein, der Wichtigste von mehr als tausend Schreinen, die dem Shinto-Reisgott Inaris gewidmet sind.

Man glaubt, dass Füchse Inaris Boten sind.

Daher sind auf den Wegen bis zum 233 m hohen Heiligtum eine Vielzahl von 🦊 Statuen zu sehen.

Das Besondere an diesem Schrein sind jedoch nicht nur die Füchse, sondern die tausenden von scharlachroten Torii Toren, welche ausschließlich von Privatpersonen, Familien oder Firmen gespendet wurden, die auf der Rückseite aufgeführt werden.

Hier die Preisliste, für eventuelle Interessenten

Diese Tore hatten es uns und vielen weiteren angetan. Insbesondere die Geishas für einen Tag waren auch hier vielfach zu sehen.

Der Aufstieg hat es in sich und wir erinnerten uns, was es heißt, zu schwitzen.

Morgen wird es bestimmt Muskelkater geben.

Ein weiteres Ziel war am nächsten Tag der Ginkaky-Ji (Silberpavillon).

Wir betreten das Gelände und fühlen uns in einen Zaubergarten versetzt.

Wir sehen eine einzigartige Gartenlandschaft aus weißem Sand, deren Mittelpunkt ein 2 m hoher silberner Kegel bildet.

Der Pavillon ist allerdings niemals versilbert worden, sondern blieb unbemalt und braun

In Japan herrscht die Vorstellung, dass Schönheit auch in einfachen Dingen liegen kann. Der Tempel ist ein gutes Beispiel dafür.

Den Abschluss bildet der Shimogamo Tempel

Der Weg dorthin führt uns immer am Fluss entlang

Ein wunderschöner Spaziergang, bei dem uns der Wind richtig um die Ohren pfiff.

Der Schrein ist Yatagurasa, der dreibeinigen Krähe gewidmet. Diese ist der Gott der schnellen Dinge und der Dinge, die ankommen sollen.

Wir hatten gelesen, dass dieser Platz einer der beliebtesten Heiratsplätze in Kyoto sei.

Und wir hatten Glück

Das Gelände ist aber auch ideal für solche romantischen Momente

Natürlich müssen Krähen mit, man weiß ja nie 🤔

Leider verlassen wir am Sonntag früh dieses Land, welches unser ❤️ im Sturm erobert hat.

Wir brauchen in diesem Land, in dem Service einfach nur extrem groß geschrieben wird, nicht mal unsere Rucksäcke allein in den Bus laden.

Das der Bus auf die Minute abfuhr, muss ich eigentlich nicht erwähnen.

Auch wenn wir die Kirschblüte nicht erlebt haben, war es ein wunderbarer Aufenthalt mit schönen Eindrücken. Ein Blick ins Internet verriet uns, dass unser Zimmer im Stay Inn Kyoto Gojo dann das Sechsfache kosten würden.

Überhaupt ist 🇯🇵 kein Schnäppchen Land, aber das sollte Niemanden abhalten, mal hierher zu reisen, zumal es hier völlig unüblich ist, Trinkgeld zu geben.

Da ich mich nicht wiederholen möchte, werde ich jetzt aufhören, von unserem Aufenthalt hier zu schwärmen.

Japan…Kyoto 1.Teil

Die Anreise ging fix, wir kamen ja quasi aus dem Nachbarort. 1,5h Zugfahrt und ca 1km tippeln und wir standen vor unserer neuen Bleibe für wieder 7Tage. Das Stay Inn Kyoto, so heißt die Unterkunft, ähnelte sehr dem Hostel in Osaka, war nur nicht ganz so hoch. Ein sehr netter Empfang, wir plauderten mit der jungen Frau beim Check Inn, bekamen ein Citymap und viele Tipps, was man so anschauen kann und natürlich den Schlüssel. Also keinen Schlüssel im eigentlichen Sinne, sondern 2 Schlüsselanhänger mit den jeweiligen Codes, einen für die Haustüre und einen für das Zimmer. Das Zimmer war wieder eine Miniwohnung, mit Bad, Waschmaschine, Küchenzeile, Zweibettzimmer und…beheiztes Klo, aber völlig ausreichend. Nur…in der Hütte war es arschkalt. Also erst mal die Klima auf volle Lotte heizen eingestellt. Aber auch nach einer Stunde 30 Grad war es in Fußbodennähe immer noch sehr kalt. Das war aber nur am ersten Abend so, wahrscheinlich war gerade keine Reisezeit und die Wohnung wurde länger nicht beheizt. Egal, das hatte sich ja ab dem nächsten Morgen gegeben, da war es auch an den Stinkefüßjen warm.

Am Sonntag nachmittag erkundeten wir noch die Gegend und besuchten…na was wohl, einen Tempel😎… den Nishihongan – ji, einen buddhistischen Tempel, der zum Weltkulturerbe der Stadt gehört.

Auf dem Rückweg begegneten wir einigen Läufern mit den typischen Packbeuteln eines Laufevents. Hm…kiek mal…Läufer😁. Ob n Lauf war? Marathon? Mister Google gab Antwort…es war der Marathon. Leider hatten wir den Start verpasst…

Mittlerweile gehen wir ziemlich spät pennen, was zur Folge hat, dass wir selten vor 11 Uhr die Hütte verlassen. Da die meisten Restaurants aber auch frühestens um 11 Uhr öffnen, ist das völlig in Ordnung so. Außerdem gibt um die Mittagszeit überall diese Lunchmenüs für einen bezahlbaren Preis. Also langsam wach geworden, Kaffee gekocht, Maz online gelesen, irgendwann geduscht und angepellt und los zum lunchen.

Frisch gestärkt ging es auf die andere Flussseite…ins Gion Viertel. Hier muß ich mal anmerken, dass wir in Japan pro Tag zwischen 7 Km und 15 Km zu Fuß zurücklegten, teilweise mit beachtlichen Höhenmetern.

In diesem Viertel lag auch der Tempel mit dem Stein der Wünsche, der Yasui Konpiragu Schrein. Auf den Bildern sah er aus wie ein zotteliges Rind, das wollten wir selber sehen.

Und das ist das Zotteltier…man schreibt Wünsche auf einen Zettel und klebt ihn auf den Stein. Diese Wünsche haben sowohl mit der Trennung von Unerwünschtem als auch mit der Bindung zu Erwünschtem zu tun. Anschließend krabbelt man durch das Loch…einmal hin und wieder zurück. Sah bei einigen Leuten zum piepen aus. Da wir kurz vor dem Besuch dieses Schreins schon eine Figur…auch sie versprach Glück, wenn man sie streichelt…tätschelten, wollten wir erst mal ein Glück verdauen und begnügten uns mit Zuschauen. Aber eigentlich hatten wir Bammel, in dem Loch stecken zu bleiben😜.

Bettina lichtete noch diese 4 jungen Damen ab…

…und zurück ging es durch die Einkaufsmeile, vorbei an allem, was man sich vorstellen kann. Noch schnell im Fresco…das ist der Fressnapf für Menschen… fix das Abendbrot geshoppt und nach 12Km auf m Tacho die Wohnung erreicht.

Am nächsten Morgen trat das ein, was die Wetterapp voraussagte…es pisste🙄💦. Ein guter Grund, mit dem Bus zum Bahnhof zu fahren und die Fahrkarten für den Bus am Sonntag zum Flughafen Osaka zu kaufen. Der 206er sollte es sein, jede Fahrt hier kostete 230 Yen, egal wieviele Stationen man gefahren ist. Eingestiegen ist man hinten und der Ausstieg ist immer vorn am Fahrer vorbei und dort wird auch erst bezahlt. Die Busfahrer haben eine Art Headset auf und reden die ganze Zeit über das Mikrofon. Nicht unangenehm, eher putzig und beim Ausstieg verabschieden sie sich von jedem Fahrgast.

Der Bahnhof Kyoto Station ist gewaltig.

Der Ticketschalter für die Busse hatte sich auch gut versteckt, wir fanden ihn aber trotzdem, nachdem uns eine, für Japaner völlig untypisch, sehr unfreundliche Mitarbeiterin schnippisch den Weg wies. Das Ticket mussten wir am Automaten kaufen, war aber nicht so schwierig, wie es erst aussah.

Wir entschieden uns für den Bus um 7:05 Uhr, die Fahrt sollte 2 h dauern und unser Flieger wollte um 11:35 Uhr abheben. Sollte also passen. Diese Tickets waren etwas teurer, Kreditkarte wollte das Ding nicht, also musste Bargeld in den Automaten…aber welcher der Schlitze war der Richtige…überall probiert, bis, zack, der 10.000 Yen Schein im Innern verschwand. Kurze Zeit später spuckte er die Fahrkarten und das Wechselgeld aus. Eigentlich ist der Bahnhof ein riesiges Shoppingcenter mit Bahnanschluss. Allein nur um in die 9. Etage zu gelangen, fuhr man, na lass mich lügen, 20 min Rolltreppe🤓.

Der Regen verzog sich über Nacht und am nächsten Tag besichtigten wir die Burg Nijo, knappe 4 Km von unserer Unterkunft entfernt. Auf dem Weg dahin wollten wir lunchen und fanden das Cafe Bogota, in dem nur alte Leute saßen …na das passt ja 😁. Wir bestellten uns ein Lunchset mit Ei, Toast, Salat und Getränk. Der Toast war frisch vom Bäcker und saulegga…dazu gab es einen Kartoffelsalat, wahrscheinlich auch selbst zubereitet…und auch der war saulegga, wie auch die Erdbeermarmelade. Anki schlürft ja gerne Kaffee…der kam aus dem Chemielabor…aber er schmeckte fantastisch.

Die Burg Nijo ist der ehemaliger Sitz des Shoguns in Kyoto und wurde 1601 angelegt. Im Laufe der Jahrhunderte brannten Teile der Residenz nieder und 1860 richtete ein Erdbeben große Schäden an. Immer wieder repariert und restauriert, ist die Burg die einzige aller Fürstenresidenzen der Edo Zeit, die erhalten ist und seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Die ersten vier Gebäudeteile sind von einem Wandelgang eingefasst, der beim Betreten quietscht. Dieser berühmte Nachtigallen – Flur wurde der Legende nach so angelegt, dass niemand sich ungehört dort bewegen konnte. Und es quietschte tatsächlich. Im Innern war das Fotografieren leider untersagt.

Wieviele Gärtner sind es?

Zauberhafte Außenanlage

Ein Vorgeschmack auf die Kirschblüte…und ja, es sind Pflaumenblüten 😋

Schwieriges Unterfangen…10 sec Timer

Fast…

Na endlich…

Aber nicht rumtrödeln, wir wollten ja noch zum Kaiserpalast. Den erreichten wir um 15:30 Uhr, um 15:20 Uhr war der letzte Einlass…jo, die Anlage war riesig und wir hatten eh gar keine Lust mehr dort rumzutappeln…dann sollte es nicht sein.

Zurück sollte es noch über den Nishiki Markt gehen, einem geschichtsträchtigen Ort, an dem man viele der berühmten Nahrungsmittel und Waren von Kyoto beziehen kann.

Einer der Eingänge zum Nishiki Markt

Auch dieser Ort war riesig und voller Menschen…an einem Stand haben wir das zweite Mal Sake probiert…es wurde nicht besser, Sake ist nicht unser Gesöff. Zu Hause angekommen, hatten wir einen neuen Rekord an Kilometern geschafft…15 an der Zahl, da qualmten die Rennsemmeln😀 und die ersten paar Tage in Kyoto sind schon Geschichte…

Und der Kyoltotower vom Beitragsfoto sieht im Dunkeln so aus…

Japan, da sind wir…Osaka

Hitze, Lärm und Dreck in Bangkok waren schuld, dass wir beschlossen, Japan zu besuchen. Das Land versprach angenehme Temperaturen, nachts um den Gefrierpunkt und tagsüber um die 8 Grad. Diverse Reiseblogs flössten uns ein wenig Respekt ein…angeblich sei die Einreise kompliziert. Wir lasen von richtigen Befragungen und von Geldautomaten, die keine europäischen Geldkarten nehmen. Der Nahverkehr soll super ausgebaut sein, jedoch schwer zu durchschauen. Und in Japan kommt man wohl nicht mit Englisch, sondern eher mit Händen und Füßen weiter.

Ihr seht, das nächste Abenteuer erwartete uns.

Eine Freundin mit japanischen Konnektion empfahl uns Osaka und Kyoto. Also flugs den Flug gebucht…flugs, das war die Odyssee am Flughafen Phuket…nur zur Erinnerung. Am 11.02. war es soweit, am Vormittag bei Nieselregen landeten wir in Osaka. Der Kansai Airport liegt 5km außerhalb von Osaka auf einer künstlichen Insel im Meer.

Mit uns wollten wieder sehr viele Leute einreisen. Aber im Gegensatz zu unseren bisherigen Erfahrungen verlief hier alles sehr ruhig und geordnet. Das größte Problem bei der Einreise sollte das Ausfüllen der Immigrationsformulare werden. Die englische Übersetzung war so klein, dass eine Lesebrille von Vorteil gewesen wäre. Neben den riesigen japanischen Zeichen war die englische Übersetzung nur was für 🦅 Augen. Da wir uns gut mit unseren Holzaugen ergänzen, Anki sieht scharf in die Ferne und Bettina kann in der Nähe alles entziffern, haben wir es doch hinbekommen, die Zettelchen auszufüllen. Es ging ohne Probleme durch die Passkontrolle, keinerlei Befragung und zu guter Letzt nahm der Kohleautomat auch noch unsere Karte, und spuckte tatsächlich Yens aus. Wir zogen 2 Scheine 💴 aus dem Schlitz und guckten verdaddert…hä…wo war der Rest? Es gab keinen Rest, hier gab es große Scheine und Basta👀

Nun, das nächste Problem angehen…mit den Öffis in die Unterkunft.

Jenau…das ist der zauberhafte Fahrkartenautomat…wir wussten die Station Hanazonocho, dort wollten wir aussteigen. Laut Googlemaps sollte die Fahrt 920 Yen kosten, da waren wir aber erst in Namba, einem großen Umsteigebahnhof.

Wenn man Station und Route weiss, blickt man eigentlich relativ fix durch die Linienführung. Die Fahrkartenautomaten haben auch einen Englishbutton…dann sucht man sich auf dem Streckennetz über dem Automaten seine Station und drückt einfach nur den angegebenen Preis…und wenn man alles richtig gemacht hat, erhält man das Ticket.

Das Ticket jagt man noch durch eine Art Schranke und deiner Zugfahrt steht nix mehr im Wege….außer🤔welche Seite des Bahnsteiges ist die Richtige?? Wer jetzt denkt…was n da so schwierig dran…in Japan herrscht Linksverkehr. Aber alles gefunden. Am Umsteigebahnhof Namba haben wir uns erst mal gestärkt, es war Mittagszeit und uns knurrte der Magen.

Den Rest des Weges haben wir auch auf Anhieb bewältigt und bezogen unser Heim für die nächsten 7 Tage.

Die tolle kleine Wohnung hatte ein Bad, eine Küchenzeile mit Waschmaschine und 2 große Betten. Perfekt…geheizt wird mit der Klimaanlage und das Beste…

das beheizte Hightechklo😎…einfach nur Kacken war gestern😁hups…das hab ich doch jetzt nicht wirklich geschrieben 🤭

Wir merkten sehr schnell, so ganz billig ist Japan nicht und ein Tausender nach dem anderen verließ unsere Geldbörse. Die erste Mahlzeit am Tag war immer ein Lunchmenü und natürlich hatten wir auch in Osaka ein Lieblingslokal. Es gab jeden Tag ein anderes Angebot gepaart mit Suppe, Grünzeugs und zum Nachtisch Eis und ein Getränk.

Gekostet hat das immer zwischen 8 und 10 €.

Der Nachtisch und zum Nachlesen noch mal die Karte…😋

Es war frisch in Osaka…um nicht zu sagen, kalt. Selbstgewolltes Elend und im Zwiebellook war es tatsächlich auszuhalten. Am zweiten Abend, wir hatten vorher das Umeda Skybuilding…für sage und schreibe 1500 Yen Eintritt, das ist so teuer wie ein gehobenes Abendessen😆…besichtigt, fielen wir vom Bahnhof direkt in einen Baumarkt voller kuscheliger Unterwäsche, Mützen und Handschuhe für einen schmalen Taler. In dieser Reihenfolge haben wir anprobiert und gekooft. Damit sollten wir jetzt aber den frischen Temperaturen den Kampf angesagt haben.

Das Umeda Sky Building, tolle Aussicht von der Plattform

Im Hintergrund sieht man eine Shopping Mall mit einem roten Riesenrad auf dem Dach.

Auch in Osaka verfolgt uns unsere Heimatstadt…hier wieder ein Blick von der Freundschaftsinsel auf das Mercure😎…und gleich nebenan steht die Burg Osaka.

Osaka Castle
Osaka Castle

Ein Ausflug führte uns zum Sumiyoshi Taisha…einem Shinto Schrein, der als Hauptschrein der über 2000 Sumiyoshi Schreine in ganz Japan gilt. Dort hin fuhren wir mit der Historischen Straßenbahn, die uns ein wenig an die Brockenbahn erinnerte.

Der Reinigungsbrunnen im Sumiyoshi Taisha
Winkekatzen…ein beliebter japanischer Glücksbringer

Nankun-sha ist einer von 8 Unterschreinen, die sich auf diesem Gelände befinden. Ohne auf die lange Geschichte eingehen zu wollen, hier das Wichtigste. Am 1. Tag im Monat erhalten die Betenden eine das Glück einladende 🐈. Aus diesem Grund sind diese Glücksbringer in diesem Schrein in den verschiedensten Ausführungen zu sehen.

Das Straßengeflecht in Osaka ist putzig…große Straßen, von denen unzählige kleine Straßen abgehen. Aber alles ziemlich parallel zueinander. Die Straßenkarte sieht aus wie kariertes Papier.

Das ist zwar die von Kyoto, aber Osaka sieht genauso aus

Alles scheint geordnet, grün an der Ampel heisst auch grün. Jede noch so kleine Baustelle ist bis ins Detail abgesperrt und mindestens 1 Baustellenaufpasser mit einer Art Laserschwert dirigiert Autos und Fußgänger an der Gefahrenzone vorbei. Wir haben festgestellt, dass es hier ziemlich schwierig ist, sich ernsthaft zu verletzen.

Strassenabsperrung

Es ist hier auch alles so leise, gesittet, sauber und ordentlich, alles ist so klein, niedlich und tippelig…das völlige Gegenteil zu Vietnam oder Thailand. Und wer sagt, die Deutschen sind pingelig…der war noch nicht in Japan. Hier glänzen selbst die Müll- und Betonmischerautos, dass man sich drin spiegelt. Alles ist idiotensicher aufgemalt…wie man wo zu stehen hat… z.B. am Bahnsteig wird sich ordentlich angestellt, ist der Zug voll und man passt nicht mehr rein, wird der nächste genommen und das ohne maulen und meckern. Ja das funktioniert 😎.

Die Taxis haben über den Sitzen weisse Spitzendeckchen und die Fahrer, auch die der öffentlichen Verkehrsmittel, haben Uniformen und weiße Handschuhe an.

Jetzt aber genug gewundert, weiter mit dem Sightseeing…Tempel und Schreine gab es viele, einige davon haben wir noch besichtigt. Samstags stand das wichtigste Touriziel Osakas auf dem Plan, das Dontobori Viertel am Dontobori Kanal. Die bekanntesten Fotomotive dort sind: eine Werbetafel für die Süßwarenfirma Glico, die das Bild eines Läufers zeigt, der eine Ziellinie überquert…die ursprüngliche Tafel wurde schon 1935 installiert.

Dann eine 6,5m lange Krabbe. Sie ist mechanisiert und kann Arme und Augenstiele bewegen. Sie wurde 1960 erbaut.

Das verrückte Riesenrad, eine Idee der Kaufhauskette Don Quijote, ist in eine Fassade eingebaut.

Und das erste Kaiten-Sushi-Restaurant, das 1958 eröffnet wurde. Der Besitzer des Ladens ließ sich bei einem Besuch in einer Bierfabrik inspirieren, Förderbänder und Sushi zu kombinieren.

Dann gibt es noch diese putzigen Kerle…die Billiken, Glücksbringer in Form einer Puppe, die mit nach vorn gestreckten Füßen sitzt. Streichelt man seine Füße, gehen deine Wünsche in Erfüllung. Haben wir gemacht😁

Plötzlich war schon wieder eine Woche rum, es hieß packen und nach Kyoto aufbrechen. Das war dies mal ganz easy…1,5h mit dem Zug, der ganz schön rasant durch die Gegend ballerte.

Saigon…Nine Million 🛵🛵🚲

Dieser Kühlschrankmagnet ist soooo treffend…

Saigon…ähnlich wie Bangkok…heiß, stinkend, laut und doch irgendwie fesselnd. Von allen asiatischen Ländern, die wir bis jetzt bereist haben, hat Vietnam mit Abstand den schlimmsten Verkehr. Sie fahren kreuz und quer, entgegengesetzt der Fahrtrichtung, auf den Bürgersteigen, ohne Licht, ohne zu schauen…3x hupen, Augen zu durch…wird schon schief gehen. Hupen ist wahrscheinlich das Erste, was die Vietnamesen lernen…es ist auch überlebenswichtig. Als Fußgänger hat man die Arschkarte…entweder dein Aktionsradius hat die Ausmaße eines Bierdeckels, falls es dir nicht gelingt, die Straße zu überqueren oder: mach es wie die Vietnamesen…schräg durch die fahrende Mopedmenge…immer in Blickkontakt mit den Fahrern…und bloß nicht stehen bleiben…hastige Bewegungen vermeiden und gesund auf der anderen Straßenseite ankommen. Und an einer Ampel 🚦…Grün hat nichts zu bedeuten!!! Klingt easy…ist aber der pure Streß…für Anki jedenfalls…aber es klappt schon sehr gut. Gestern Abend, wir waren auf der Futtersuche, schoß ein sehr betrunkener Vietnamese auf seinem Fahrrad🚲 laut singend an uns vorbei…quer über eine sehr stark befahrene riesige Straße… bei uns wär das schon ne Autobahn…von einer Straßenseite zur anderen…uns blieb die Futterluke offen stehen…oh man, der fuhr ohne Licht😱…im Ernst, der kam heile drüben an🙆…eine mittelalte Frau kutschierte die alte Oma!! auf dem Gepäckträger durch die Gegend🚲. Oma natürlich im Schlafanzug. Der Schlafanzug ist übrigens hier ein gängiges Kleidungsstück für draußen, bevorzugt getragen von Kindern und alten Leuten.

Saigon hat auch einige Sehenswürdigkeiten…mit denen wollen wir euch aber nicht quälen, wir kennen die meisten schon und der Rest hatte, aufgrund des Tetfestes , na was wohl…geschlossen. Deshalb nur ein kleiner Auszug

Unser täglich Tempel gib uns heute…
Das Rathaus

Unser Saigon Inn Hostel war leider ausgebucht, wir buchten ein in der Nähe liegendes, mit sehr guter Bewertung…das Drop by Saigon. Viele lobten die überdurchschnittliche Freundlichkeit der Hostelbesitzer, vor allem die Herzlichkeit der jungen Frau. Die schrieb mir auch im Vorfeld schon per WhatsApp die sehenswerten Dinge in Saigon, wo wir essen gehen können und wie wir ins Haus kommen. Ellenlange Texte und ich dachte schon, ob die junge Frau gar nicht vor Ort ist? Das Hostel und das Zimmer sei offen und die Schlüssel liegen auf dem Tisch. Pünktlich aus Dalat in Saigon eingetroffen, fuhren wir mit dem Localbus in Richtung Hostel. Es war offen, wir sollten die Schuhe ausziehen, haben wir gemacht…als ein junger Mann von einer Matratze im Küchenbereich hochsprang und uns verschlafen begrüßte. Er begleitete uns ins Zimmer…das war die Nr.5 in der 3.Etage. Wir besprachen noch das Frühstück für den nächsten Tag und zogen ein. Etwas später, wir hatten Hunger und wollten essen gehen, das gleiche Bild…der junge Mann lag wieder in der Küche, sprang wie ertappt auf, nannte uns eine Lokalität…die wir allerdings nicht gefunden haben😁…und kullerte sich wieder auf die Matte. Von der jungen Frau keine Spur. Auch am nächsten Morgen…das Frühstück servierte der junge Mann, etwas unbeholfen und außer uns und noch 2 Gästen war niemand anderes da. Das Hostel bot auch einen Wäscheservice an und wir wollten unsere Klamöttchen gewaschen haben, unter anderem unsere Schlafsäcke… die aber sollten am Abend trocken sein… alles andere hatte Zeit. Er hat es verstanden, zumindest nickte er, die Waschmaschine stand auf unserer Etage und getrocknet wurde die Wäsche auf dem Balkon, auch auf unserer Etage…also sollte klappen. Unser Angebot, die Wäsche selbst zu waschen, lehnte er kategorisch ab. Am Nachmittag, wir kamen vom Tingeln durch die Stadt…und unsere Wäsche lag noch genauso in der Lobby, wie wir sie abgegeben haben🧐 Na Junge, so haben wir aber nicht gewettet…haste wieder gepennt oder wad? Und wo eigentlich ist Nana, die junge Frau, von der alle geschwärmt haben? Er traute sich jetzt nicht mehr auf seine geliebte Matratze, sondern wir gingen mit ihm jetzt auf unsere Etage und blieben, bis die Waschmaschine lief😁…aufhängen brauchste nicht, das machen wir selber🤓. So richtig recht war ihm das nicht, war uns aber egal, er schien auch etwas überfordert mit allem, wir haben nicht mal vernünftig eingecheckt🤔 und wenn er nicht schlief, rauchte er vor dem Haus. Aber all das sollte sich am nächsten Tag aufklären…da saß morgens plötzlich die junge Frau, Nana, auch in der Küche… mit…einem Baby auf dem Arm🙂 Die beiden waren 2Tage zuvor Eltern einer Tochter geworden…na da waren alle Unannehmlichkeiten vergessen, wann immer wir konnten, schauten wir zum Baby, das wirklich sehr süß war. Und sie waren nicht nur Eltern geworden, die junge Frau hatte am Tetfestvormittag einen Mopedunfall, erlitt Verletzungen und am Nachmittag wurde das Töchterchen geboren…das erklärte natürlich alles. Wir kamen ins Gespräch…das Kind ist wohlauf, der jungen Frau ging es nicht so gut, man sah, dass sie Schmerzen hatte und ihre Asphaltflechten waren um ein vieles ausgeprägter, als die von Bettina. Zur Unterstützung waren jetzt auch beide Omas angereist, die Mutti von ihr war total nett, die von ihm etwas ruppig😀. Damit war auch unsere Herrschaft über die Wäsche und den Trockenbalkon dahin😐. Die Schwiegeromi blieb aber nur 2Tage😉. Die Muttiomi winkte uns immer mal wieder zur süßen Enkeltochter…sie war sichtlich stolz.

Der Innenhof vor dem Hostel

Gaaaanz oben haben wir gewohnt

Die Tage verbrachten wir meistens in der Innenstadt…sehr gut zu erreichen mit dem Bus…aus unserer Richtung war es der 152-ger. Für 5000 Dong, ca 25ct, konnte man quasi von einem Ende der Stadt bis zum anderen fahren. Am ersten Tag verpassten wir die richtige Haltestelle, wir wollten zur Oper und verfolgten die Fahrt auf Googlemaps…aber 2x anders abgebogen als gedacht und zack Haltestelle verpasst.

Die Oper

Der 152-ger ist aber auch der Bus, der zum Airport fährt. Mit genau diesem wollten wir am Sonntagabend zum Flughafen. Also wie eben geschrieben…Haltestelle der Oper verpasst…na dann lass uns doch bis zur Endhaltestelle Airport fahren, dann sehen wir gleich, wie lange das dauert und nehmen den nächsten 152-ger zurück und steigen dann an der Oper aus. Da wissen wir jetzt wo die Haltestelle ist und es kostet immer 5000 Dong…egal wohin und wie weit. Hat super geklappt.

Der 152-ger

Das chinesische Neujahr war noch allgegenwärtig…die feierten echt die ganze Woche…wie es in Dalat angefangen hat, ging es in Saigon weiter… geschlossene Geschäfte und feiernde Familien. Die saßen oft vor ihren Häusern, spielten Karten und tranken Bier…Kartonweise und jeden Tag🙆🏼‍♀️. Jede noch so kleine Gasse war beflaggt und alles bunt geschmückt…das neue Jahr ist das Jahr des Schweins.

Saigon hat auch eine Khaosan Street…die Walking Street…und die unterscheidet sich auch kaum vom „großen Vorbild“ in Bangkok.

Eine Kneipe an der anderen und aus jeder brüllt dir eine andere Musik entgegen. Leuchtreklame ohne Ende, da war es eines Abends sehr angenehm, als Stromausfall war😎. Futtern waren wir sehr oft indisch, in einer kleinen Gasse in der Nähe der Walking Street. Das war ca 1,3Km von unserem Hostel entfernt und wir legten die Strecke natürlich zu Fuß zurück. Abends war es zwar noch schwitzig warm, aber die Sonne ballerte einem nicht mehr auf die Rübe. Schwieriger war dann schon der Rückweg…im Suppenkoma durch die Kante😁 aber ab Pullman,ein Hotel, war es dann nicht mehr weit…man beachte den Mond 🌙na…gefunden?

Wer hier mehr als einen Mond sieht sollte mit dem Saufen aufhören🤓

Unsere Zeit in Vietnam neigte sich dem Ende und es hieß wieder packen. Wir hatten einen Nachtflug nach Osaka gebucht. Um 01:20 Uhr sollte es Richtung Japan gehen. Dort erwartet uns kaltes Wetter, nachts um den Gefrierpunkt…kalt, wie fühlt sich das wohl an…muss das toll, sein nicht mehr permanent zu schwitzen😅. Anki hatte sich in Dalat, zu ihrer mitgebrachten wärmeren Kleidung, noch eine dickere Jacke und Socken zugelegt, Bettina hat genug langes Zeugs bei. Wir sind gespannt, ob alles Warme reicht oder wir mit Eisbeenen heimkehren. Der Abschied vom Hostel dauerte etwas länger, wir mussten ja noch mal die kleine Püppi begutachten.

Zum Flughafen fuhren wir wieder mit dem Bus, wir kannten uns ja jetzt aus. Am Check-in waren wir, wie sooo oft, natürlich die Ersten. Die Wartezeit wurde uns versüßt mit den Gegebenheiten am Nebenschalter für einen Flug nach Taipeh. Eine taiwanesische Familie, 3 Weibsen, wir nahmen an…Oma, Tochter und Enkeltochter… und ein sehbehinderter Opi, checkten ein: alleine schon der putzige Kleidungsstil…Oma trug zum Tigerkleid grüne New Balance Turnschuhe und hatte das Sagen. Alle 4 gingen Anki ca bis zur Hüfte und schauten mit der Nasenspitze gerade so über das Schaltertischjen. Das eigentlich Amüsante war dann das Gepäck…Familie Klimbim hatte megaviele Koffer, Taschen und Tüten…das konnte nicht gut gehen. Und richtig, es musste umgepackt werden. Jolante Klimbim dirigierte die ganze Aktion, Gabi Klimbim und ihre Mutter packten und Opa Benedikt von Klimbim stand teilnahmslos daneben. Es wurde gepackt, gewogen, wieder gepackt, Gepäck nachgeordert…bis es passte. Die Passagiere hinter Familie Klimbim rollten schon mit den Augen. Irgendwann hatten sie es, es war 22:30 Uhr und unser Schalter öffnete und Familie Klimbim trottete zum Zoll. Wir gerieten an ein kleines Check-in Zicklein… äußerten wie immer unseren Wunsch nach 2 Plätzen am Gang…aisle seat…Zicklein hatte wohl Stroh in den Ohren und verstand Exit…und zack hatten wir Plätze nebeneinander🙄. Sie ließ auch nicht mit sich reden, meinte nur, was wir wollen, es wären big seats. Na jut du, auf zum Zoll. Dort trafen wir wieder Familie Klimbim…die wieder für Aufregung sorgte. Benedikt von Klimbim hatten sie in einen Rollstuhl verfrachtet und ein eigens für sie geöffneter Ausreiseschalter fertigte die Familie ab. Mal schauen, Taiwan steht ja auch noch auf unserem Plan…nicht das wir sie wiedersehen🙃

Unser Flug hatte fast 2 Stunden Verspätung, mittlerweile war es halb 3 morgens…Anki schlief im Sitzen mit dem Kopf auf dem Handgepäck…da blökte in meinem Traum eine Stimme: OSAKA BOARDING…Moment, Osaka, das war kein Traum…nu aber Ojen uf und anjestellt. Und herzlichen Dank an unser Check-in Zicklein…die Plätze waren Bombe…am Notausgang mit Beinfreiheit bis 3 Meter und nur 2 Plätze…😎.

Japan wir kommen.😎✈️