Batu Caves und Sesam öffne dich…

Und wir haben den 12:08 Uhr Zug geschafft, waren viel zu früh am Bahnsteig und die Bahnhofsuhr zeigte:

7 min nach halb 1…da dämmert doch was…🤔

Kartoffeluhr

Das erklärte auch, die nicht zusammenpassenden Zeiten am gestrigen Tag…diese Uhr hatte das Zeitliche gesegnet.

Die Bahnhöfe in Malaysia sind das krasse Gegenteil zu Deutschland…jede noch so kleine Station ist blitzsauber, nichts verfallen oder voll Graffiti, kein Abfall und keine Pissecken.

Und das Beste: die Bahn ist überpünktlich. Die Fahrt zur Höhle…und richtig lesen!!, nicht Hölle😁,diese Fahrt wäre definitiv länger😈… dauerte 20min. Wir saßen zufällig in einem Frauenabteil und auffällig waren die durch Einschußlöcher in sich gesplitterten Fenster🤔. Hm…ob das was mit den Ladyabteilen zu tun hatte?

Da aber der gesamte Zug immer wieder beschossene Scheiben aufwies, haben wir keinen Gedanken mehr an die Ursache dafür verschwendet.

Batu Caves war voller Touristen und Javaner, das sind 2 Affenarten aus der Gattung der Makaken🐒, eine schlimmer als die andere😉. Trotzdem ein beeindruckendes Fleckchen. Am Eingang steht die goldene, 42,7m hohe Statue Murugans. In die Höhle gelangt man über 272 bunt bemalte, steile Treppenstufen.

Vorbei an den vielen Javanern, die die Touris attackierten und beklauten, man muss da seine sieben Sachen schon zusammenhalten.

Die Batu Caves: Kalksteinhöhlen, die größte ist die 100 m hohe, sogenannte Tempel- oder Kathedralen Höhle, in der sich mehrere Hinduschreine befinden.

Im Inneren der Höhle

Man konnte noch an einer geführten Tour durch eine Darkhöhle teilnehmen, das haben wir aber abgewählt…wir wollten die dort heimische Gliederspinne 🕷️🕸️nicht stören. Also Heimweg antreten.

Zurück im Zug Richtung KL…wieder zufällig in einem Ladyabteil…war eine der Ladys, a’la Agatha Knüppelkuh, damit beschäftigt, die männlichen Mitfahrer darauf hinzuweisen, dass sie im falschen Abteil saßen. Einige folgten der Anweisung, andere nicht, was Agatha Knüppelkuh in Rage versetzte. Das Spiel ging so lange, bis ihr eine Asiatin mit Freund, der Agatha das Fotografieren untersagte, lautstark die Leviten gelesen hatte. Der Zug fuhr los, Agatha Knüppelkuh brabbelte noch vor sich hin, aber das Abteil männerfrei zu bekommen, ist ihr nicht gelungen. Was treibt manche Menschen…sich mit sinnlosem Kram zu befassen…unsere Agatha Knüppelkuh war weder von der Bahn, noch sah sie wie eine Einheimische aus.

Im Einkaufszentrum am Umsteigebahnhof fix noch in den Supermarkt…Obst, griechischen Joghurt, Tomaten, Gurken und Käse…all das wollten wir mit frischen Bäckerbrötchen am Abend verklappen… bei Mc Donalds sind noch Salz und Pfeffertütchen in unseren Besitz übergegangen…so erreichten wir gegen 15:45 Uhr unsere Wohnung.

Die war aber nicht gewillt, uns hineinzulassen. Die Chipkarte brachte erst nur ein rotes LED Licht zum leuchten, manchmal doch das Grüne, aber die Klinke ließ sich nicht herunterdrücken. So eine Scheiße…💩wieder runter zum Briefkasten der Wohnung, vllt.liegt ja dort endlich der Schlüssel, leider nicht, und der Briefkasten war offen😨…wir hatten ihn aber definitiv verschlossen. Heilige Scheiße😱…nicht das da auch noch jemand in der Wohnung war…

dazu muss man folgendes wissen: in eine über Airbnb gemietete Wohnung kommt man über den Kontakt mit dem Vermieter. Man erhält nach Buchung die genaue Adresse der Wohnung und die Telefonnummern des Vermieters und hat dann die Möglichkeiten, ihn anzurufen, SMS oder WhatsApp zu versenden. Und das alles natürlich in Englisch. In unserem Falle war die Vermieterin eine Philippinin, die auch auf den Philippinen wohnt. Sie hat sich auch irgendwann über WhatsApp gemeldet, nachdem ich 2x über Airbnb geschrieben habe. Sie schrieb uns den Code vom Briefkasten. Ab 15 Uhr am Anreisetag kamen wir in die Wohnung, die Keycard sollte wie besprochen im Briefkasten liegen, zusammen mit einem Schlüssel, falls man sich mal ausschließt oder die Karte abhanden kommt. Karte entnehmen, Schlüssel im Kasten lassen, so die Anweisungen. Karte war im Kasten, aber kein Schlüssel. Alles der Vermieterin mitgeteilt…ja, der Vormieter hätte den Schlüssel verbummelt, sie sagt ihrer Crew Bescheid und kümmert sich um Ersatz. Und wir haben dann keinen Gedanken mehr an den Schlüssel verschwendet…Karte funktionierte…bis zum besagten Nachmittag.

Wir hatten Massel, dass wir auf dem Flur das WLAN vom mit im Gebäude befindlichen Hotel nutzen und der Vermieterin eine WhatsApp schicken konnten. 15:41Uhr setzte ich die erste Notruf WhatsApp ab🤯…langes Warten…😫bis sie sich 16:11Uhr meldete. Sie checkt das. Dann die Aufforderung, beim Management Office in Level 20 die Karte neu aktivieren zu lassen. Also hoch…Level 20 ist das hier…

den Security Man gefragt und der verschwand mit unserer Karte um die Ecke, kam wieder und unsere Karte sollte funktionieren. Tat sie aber nicht…wieder hoch, zusammen mit dem Security Man zum Management Office…das erreichte man über ein Labyrinth zur Etage 19A. Wir kamen uns vor wie bei Harry Potter, als dort auch noch Dolores Umbridge saß…ihre Worte waren maschinengewehrsalvenartig…der, an sich schon kleine, Security Man, wurde noch kleiner, und draußen waren wir wieder. Dolores hatte schliesslich die Karte neu aktiviert, da braucht man deswegen NICHT noch mal bei ihr zu erscheinen…die Karte ist okay, dann hat die Tür ein Problem, das ist aber nicht mehr Sache von Dolores…übersetzte der nette Security Man die Maschinengewehrsprache. Das war jetzt aber richtig Kacke…und mittlerweile 16:19 Uhr…die Vermieterin wollte ein Video vom Türöffnungsversuch. Wie wir schon vermuteten, war die Batterie des Lesegerätes fast am Ende, sodass ihr die Kraft zum Klinke freigeben fehlte. 16:50 Uhr…Vermieterin entschuldigt sich und will was arrangieren. Auf meine Frage, wie lange das dauert, antwortete sie nicht. Also wie die Penner vor der Tür gelungert, mit ner Tüte voller Lebensmittel…

16:56 Uhr noch mal nachgefragt…17:59 Uhr die Antwort: sie ist beim arrangieren und wir sollten solange was essen gehen und vielen Dank für unser Verständnis 😏und wie gesagt, alles in Englisch. In der Lobby habe ich dann erst mal mein Handy laden können, der nette und gutaussehende Security Chef wunderte sich, dass wir immer noch nicht in der Wohnung waren…nahm mein Handy und tickerte was an die Vermieterin…😆uijuijui…was schrieb er: aber Entwarnung, er drängte sie nur zur Eile.

19:22 Uhr…wir warteten immer noch in der Lobby…eine neue Info: ein Fahrer bringt den Ersatzschlüssel, der Verkehr ist aber stark und er kommt 1h später als gedacht…hat die n Knall? 1h von was??? Aber das war jetzt auch schon völlig piepschnurzegal…um 20:13 dann die Info…der Fahrer ist da, tatsächlich, genau mit dem Auto, welches sie beschrieben hat und mit dem Schlüssel😆. Dazu kam noch ein Video über WhatsApp zu „Sesam öffne dich“…das war nämlich gar nicht so einfach und die Tür ruckelte sich erst nicht, ich fluchte schon: nicht ihr Ernst…als das Schloss klackte und die Klinke sich herunterdrücken ließ…wenn jetzt noch das Licht angeht…🤗es ging an und pünktlich zum 20:15 Uhr Film😉 waren wir in der Wohnung.

Frisch geduscht, bei Bier und Gemüse, ließen wir alles noch mal Revue passieren und kamen zu der Erkenntnis, welch Glückskinder wir sind: wäre uns das Ganze am Vortag passiert, als wir nur im Badeschlüppi und Shirt, mit wenig Geld und OHNE Handy kurz die Wohnung verlassen haben…..

Scheiss was auf die verwarteten Stunden….

Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.

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Pech am Morgen vs Glück am Nachmittag

Alles war wie immer, Augen aufgeklappt 😳,Blick auf’s Handy🧐, um zu schauen, wer Nachrichten geschickt hat … Frühstück, Mazonline lesen und dabei Fritz hören📻 und beschließen, was wir an den letzten beiden Tagen in Kuala Lumpur noch so erleben können.

Unsere Wahl fiel auf Batu Caves. Das ist eine Kalksteinhöhle etwas außerhalb der Stadt, aber mit dem Zug wunderbar zu erreichen…wenn man diesen auch erreicht. Am Umsteigebahnhof angekommen, trotteten wir zum anderen Bahnsteig, der Fahrkartenverkäufer wedelte schon wie verrückt mit einer Hand aus seiner winzigen Verkaufsluke…aber bis wir geschnallt haben, der meint uns…wenn wir nämlich Hoppy Galoppy machen, schaffen wir den Zug noch…fuhr der ab. Der Nächste sollte erst 90 min später fahren, ein Blick zur Bahnhofsuhr, die Zeiger standen auf 7nach halb 1, verriet uns, das wird spät. Irgendwie passte die Zeit der Bahnhofsuhr nicht in unsere Zeitrechnung, aber wir vertieften das nicht. Super🙄 und nu? 1x umgeschaut und siehe da, ein Einkaufstempel. Wir dachten beim Betreten, hm so leer heute. Na klar, ist Feiertag… aber je tiefer wir in die Mall eintauchten, je mehr relativierte sich der erste Eindruck. Aber es war schön klimatisiert und große Summen konnten wir nicht ausgeben, da wir nur jede ca. 180 MYR ( myrische Knete) dabei hatten ( zur Erinnerung, Umrechnungsfaktor durch 5). Aklimatisiert und mit Obst für das nächste Frühstück ging es zurück zur Wohnung.

Eigentlich wollten wir euch nicht mit unseren Poolbildern und der ätzenden Aussicht da oben langweilen, aber hier sind sie trotzdem. Bei der Wassertemperatur beneideten wir die islamischen Mitbadenden um ihre Ganzkörper Badeanzüge

Es fing an zu regnen und der alltägliche Nachmittagsschauer spülte uns zurück in unsere Wohnung, direkt an die Tablets… aha, na dann mal mit Thailand 🇹🇭befassen.

Unsere letzte Etappe in Malaysia wird Penang sein. Eine kleine Insel im Nordwesten. Das Ziel danach soll der Norden von Thailand werden. Den Süden mit seinen Highlights – Phuket, Krabi, Koh Lanta…usw. – kennen wir bereits.Der Plan … Flug von Penang nach Bangkok und dann gleich weiter mit dem Nachtzug nach Chiang Mai. Die Realität … Flüge gibt es , gut , nun noch schnell den Nachtzug buchen … Und da waren sie, die sprichwörtlich 3 kleinen Probleme. Es gibt nur noch 3 Betten im Nachtzug zu unserem Wunschtermin 😩 und die auch noch wahllos im Zug verteilt. Was nun? Soviel zu, schnell mal buchen. Plan B…

Flexibilität ist gefragt…

Über Land einreisen? Blöd, den Süden wollten wir ja nicht mehr. Von Penang nach Krabi, von Krabi nach Bangkok und dann Nachtzug. Klingt das nach einer Lösung? Penang-Bangkok und dort übernachten, bis es wieder Plätze im Zug gibt? Auch das haben wir gecheckt, keine Option. Wir waren kurz davor, einen Flug nach Bali zu buchen, da kam die Idee um die Ecke…😇 Kiekste doch mal, ob es Flüge von Penang direkt in den Norden Thailands nach Chiang Mai jibt…Das Ergebnis: dieser Flug führt uns, mit einem kurzen Zwischenstopp in Kuala Lumpur, innerhalb von 6 h zu unserem Ziel. Damit kommen wir zwar um das Erlebnis, 13 h mit dem Nachtzug durch die Gegend zu knattern…aber das nehmen wir in Kauf. Der Deal war gebongt…Stunden waren vergangen…der Hunger meldete sich, also im Badeschlüppi und nur mit Geld bewaffnet auf Futtersuche. Der indische Foodcourt zwei Ecken weiter, hatte ein fantastisches Angebot: man bekam einen Klacks Reis und nahm sich dann von 20-30 verschiedenen Beilagen selbst. Die Fleischfresser, wie auch die Vegetarier, wurden hier fündig. An der Kasse wurde dann dein voller Teller beäugt und, mehr wahllos, ein Preis genannt. Das waren immer so zwischen 5-8 MYR, durch 5, wissta ja schon. Batu Caves war auf den nächsten Tag verschoben. Wir nahmen uns fest vor, den Zug um 12:08 Uhr zu schaffen 😁

Der etwas andere Heilige Abend

Der Heilige Morgen fängt schon gut an…die Reste vom leergekauften Bäcker gestern,das ist jene Situation, wenn man da steht und nicht weiss, was man alles kaufen soll, und dann alles kauft😁 an der Kasse hieß es dann noch…kaufe 40 bezahle 10😉

Also Törtchen können sie

Unser heutiges Ziel sollten die Patronas Zwillinge sein. Noch schnell Wäsche gemacht, wenn schon ne Waschmaschine, dann nutzen wir die auch. Und unsere tollen Wäscheleinen wollten ja auch mal aus dem Rucksack.

Dann hirschten wir los zur Bahn, vorbei an der vollen Ladung Asien…ca 600m durch stinkende, verdreckte kleine Strassen. Der Bahnhof selber war wieder top aufgeräumt. Nur unsere, am Vortag gekauften, Chips verweigerten uns den Zutritt zum Bahnsteig. 🤔Na sag mal, was soll das denn..es nutzte nix, wir mussten Neue kaufen, für sage und schreibe 1,90 Myr pro Chip…durch 5 ungefähr, das krieg ich jetzt nicht raus, rechnet selber😋. Angekommen am KLCC tauchten wir aus den Tiefen der Bahn an die Oberfläche. Und…wo sind sie? Auch der Rundumblick brachte nix, kann doch nicht sein, die sind doch riesig🤪. Komm lass uns mal um die Ecke kieken…die Auflösung…die Bahnstation ist genau unter den Türmen. Na da kannste ja lange in die Luft starren👀…aber da sind sie…

Die Petronastowers liegen mit 452m Höhe auf Platz 8 der höchste Gebäude der Welt. Die Towers mit je 88 Stockwerken wurden in der Zeit von 1992- 1998 erbaut. Sie stehen auf 104 zwischen 60m und 115 m langen, ultrahochfesten Betonpfeilern. Für die Fensterputzer unter euch…es stehen 32.000 Fenster zur Verfügung. In 172 m Höhe, zwischen dem 41.und 42. Stock, sind beide Türme mit einer Stahlbrücke verbunden. Diese, für das Publikum zugängliche Skybridge, ist auf riesigen Kugellagern angebracht, um Beschädigungen durch Schwingungen zu vermeiden. Sie war anfangs nur als Fluchtmöglichkeit vorgesehen. Die Spitzen der Türme sind einem Minarett nachempfunden und 73,5m hoch. Die Türme wurden von 2 Teams errichtet, für die ein Wettbewerb ins Leben gerufen wurde, um die Bauarbeiten entschieden voranzutreiben. Da sind wir wieder beim BER…eindeutig zu niedrig und mindestens 1 Team zu wenig.

Gewaltig…mehr kann und braucht man dazu nicht zu sagen.

Man bekam sie fast nicht auf’s Foto. Das wussten auch die sehr anhänglichen Straßenverkäufer mit den Weitwinkelobjektiven für’s Handy. Unangenehm, von no, über nein bis zu: verpiß dich…es half nur: einfach weitergehen.

Obwohl wir in kürzester Zeit durchgeschwitzt waren, widerstanden wir, ins Delirium (ein)zu fallen.

Irgendwann glühten die Handy’s, wir hatten genügend Fotos der Türme von allen Seiten gemacht, ab ins Kühle…das Shoppingcenter am 24.12 , mittags auf Kuala Lumpurisch…der Wahnsinn ist überall, aber hier ist die Zentrale🙉 voll voll. Wir dachten ja gestern schon, eigentlich in Potsdam zu sein…heut waren wir wieder kurz im Sterncenter…

Noch n bissl Weihnachtsgedusel

Aus dem anfänglich…wir könnten ja irgendwo n Milchshake trinken…wurde ein ausgewachsener Hunger, denn irgendwo war nirgendwo…keine Milchshakes. Nur Smoothies, frisch gepresste Säfte und Kaffee in jeder Form…wer will denn so was, wenn sich ein Milchshake auf die Fressplatte…äh Festplatte…gebrannt hat. Oh ein Mc Donalds… MILCHSHAKE…und da, noch ein Supermarkt, in dem wir ca 1h verbrachten um ihn mit, man glaubt es nicht, frisch zubereitetem Kartoffelsalat wieder zu verlassen. Den Wein, für ab 12€ die Pulle, haben wir dort gelassen.

Bisjen nüchtern, aber durchaus essbar

Den Kartoffelsalat wollten wir draußen, unter Palmen im Schatten sitzend, verputzen. Platz gefunden…es war relativ leer und einige, auf diesem Betonabsatz Sitzende, sprangen wie angestochen wieder hoch. Hingesetzt…und dann wussten wir warum…es war die reinste Kochplatte auf Stufe 9…aber wir waren tapfer und blieben sitzen. Blasenentzündung kann’s ja da nicht geben und Fett schmilzt, da kommt da vielleicht auch mal was weg😉. Der Arsch war durch, der Kartoffelsalat aufgefuttert und wir schwangen unsere Schinken wieder in Richtung Wohnung. Vor dem Weihnachtsstress 😆chillten wir noch ein wenig am Pool.

Und schwupps issit Abend und Zeit für die Gemütlichkeit am Heilig Abend…

Und im Radio…Fritz

Frohe Weihnachten an all unsere Mitleser🎅

Kuala Lumpur…1.Teil

Ohne Kaffee geht schon mal gar nix😎

Heut zogen wir in die angemietete Wohnung und nutzten die Zeit zwischen aus -und einchecken…immerhin 4h…zur näheren Betrachtung der Hostelgegend. Das Frühstück, in einem tollen Cafe gegenüber, war saulegga.

Dann trotteten wir los.

Masjid James Mosque ist eine der ältesten Moscheen der Stadt und steht an der Stelle, wo die Flüsse Klang und Gombak zusammenfließen. Für Frauen gilt Verhüllungspflicht, sieht zum piepen aus und heiß ist es in dem Teil auch. Die Kerle dagegen liegen mit freiem Oberkörper im Schatten. Die Moschee ist aber sehenswert, da lohnt sich der Anblick😁

Lila…der letzte Versuch
Lila…der allerletzte Versuch

Alles andere ist aber toll anzuschauen:

Ein Stück weiter fällt der Blick aus Richtung Freundschaftsinsel auf das Mercure Hotel …

Das Pumpenhaus für Sanssouci….

🤔Hm…die Auswirkungen des Jahrhundertsommers?…ich sehe Palmen…

Ah…um die Ecke…doch nicht Potsdam…der Merdeka Square. Hier wurde am 31.08.1957 Malaysias Unabhängig ausgerufen und an einem 100m hohen Fahnenmast die Nationalflagge gehisst. Der Fahnenmast gehört bis heute zu den höchsten der Welt.

riesiiiiig
Lieber weiter weg….

Noch das gefunden….

Und diesen Wegweiser ohne Km Angaben…muss aber weiter weg sein alles , ich habe mal in Richtung Berlin jekiekt🧐, habe es nicht entdeckt.

Die Auflösung ist, das Teil leuchet im Dunkeln…dann sieht man auch die Entfernungen

River of Life…

…und ein Müllklumpen, natürlich fein in Plastiktüten verpackt, nach dem anderen zieht seine Kreise auf dem Fluss…es ist zum kotzen. Der ganze Umweltschutz und die Debatten um die Plastik-Flut bei uns…Leute, es scheint aussichtslos…was die Asiaten an Abfall aus Plastik produzieren, WAHNSINN…und wir wollen den Strohhalm abschaffen…das ist der Wortwitz an sich. Hier werden wir angeschaut, als hätten wir 3 Arme, nur weil wir zur Wasserflasche aus Plastik keinen Plastikbag möchten. Ich glaube, die Asiaten haben schon sooo viel an Plastik in sich…die kacken quasi neue Tüten…schon deshalb nehme ich keine😠 Aber nach der Tüte ist vor der Tüte…

Genug im Schatten sinniert…

Noch schnell n Foto von Bettina…die sinnierte mit…

Und Zack…es war fast halb 2 und wir machten uns auf in unsere Wohnung, die wir für die Feiertage gemietet haben…gross genug, wer will, kann zum Weihnachtsschmaus kommen😉

Der andere rote Platz

Wir sind auf Erkundungstour und betreten den anderen roten Platz.

Das wir nicht die Einzigen sein werden, war uns schon klar. Aber dies übertraf all unsere Erwartungen. Im Weltkulturerbe treffen wir auf ganze Horden von Rikschas, die Disney nicht farbenfroher hätte gestalten können. Alle sind mit einer Anlage ausgestattet, deren Bässe jedes Konzert in der Waldbühne als ruhiges Geplänkel wirken lässt.

Das Stadthyus ist der historische Stadtkern im Herzen von Melakka. 1650 als Residenz des niederländischen Gouverneurs erbaut, ist es das älteste Bauwerk der Holländer in Südostasien. Dieser Gebäudekomplex, die Christ Church und der Glockenturm geben dem Platz seinen Namen.

Sehenswert ist auch die Church of St. Francis Xavier. man steht davor und denkt, sie ist doch schief. Ja, sie ist es wirklich.

Melaka

Melaka’s Altstadt ist Weltkulturerbe

Melaka war Punkt 2 auf unserer Reiseroute und wir erreichten die alte Hafenstadt nach einer 4h Busfahrt. Bei Ankunft regnete es, Bettina war auch den Tränen nah…ich erinnere an die Kreditkarte, die kein Geld geben wollte. Die Unterkunft war sehr schön, aber leider nur für eine Nacht verfügbar…auf deutsch: neues Hostel gesucht und am nächsten Morgen umgezogen. War komplikationslos, das neue Hostel lag ca 200m um die Ecke…ich sage nur, höllische Nachbarn 😉.

Das schöne weiße Haus direkt gegenüber
Der Patio im Hostel

Die wohl berühmteste Strasse Melaka’s ist die Jonker Street…eine durch Chinatown hindurchführende Straße im Stadtzentrum. Den Nachtmarkt…immer von Freitag bis Sonntag…haben wir noch mitgenommen. Es ist ähnlich wie die Baumblüte, ein Fressstand am anderen und Kinkerlitz ohne Ende. Es fehlte nur der Obstwein.

Am zweiten Vormittag schlenderten wir bei gefühlten 45Grad in ein Cafe…dort gab es das:

Ohne Worte

Am nächsten Vormittag…

Legga 🥣

Das leidliche Thema Kreditkarte…ohne Moos nix los…also wieder einen ATM unseres Vertrauens gesucht, einmal durchgeschnauft und Karte rein…alles ordentlich und nicht zu hektisch eingegeben…und da war es, dieses zauberhafte Geräusch vom Automaten, wenn das kleine Männchen da drinnen das Geld vom Konto in Deutschland holt und durch den Geldschlitz eines ATM in Melaka schiebt.💰

Die Tage in Melaka haben wir sehr ruhig angehen lassen, wir haben viel gelesen, hier und da abgegammelt, das kleine Städtchen war auch schnell erlaufen.

Abendlicher Spaziergang am Fluss entlang…eine Augenweide…

Und auch bei Tageslicht….

Der etwas andere Weihnachtsbaum…

Das einzige Manko: das WLAN in unserem Hostel war unterirdisch…wir konnten nicht einmal online ein Busticket nach Kuala Lumpur buchen. Also ging es zu Fuß zum Busbahnhof am Krankenhaus, ca 1,5km durch die Mittagshitze…bekloppt, aber wir hatten bissel Bammel, keine Plätze mehr zu bekommen. Ein besonders unfreundliches Exemplar von Busschalterverkaufsdame machte uns klar…sie hätte nur Tickets für den Bus zum Flughafen von KL. 🤔 Jo, dann nicht, da wollten wir ja nicht hin. Also doch online buchen, starkes WLAN gesucht, das klappte quasi in dem Router von unserem Hostel 🤣…mehr schlecht als recht…aber es funktionierte irgendwann. Das nächste Problem…das Ticket gilt nur in ausgedruckter Form🙄. Bettina fand einen, nicht mehr ganz so taufrischen, Drucker im Schränkchen unter dem Router. Dem Hostelbesitzer flugs ne Mail geschickt, um ihm dann klarzumachen….oberhasi hat dir geschrieben😁. Und…es hat geklappt

Beim näheren Betrachten dachte ich, was ist das denn…das ist ja der Bus ab dem Krankenhaus🤯und wo oder was zum Kuckuck ist KLIA…Kuala Lumpur International Airport😫…genau das, was wir bei der Zicke hätten buchen können. Es klärte sich alles am Abreisetag auf…da saß dann eine supernette Dame am Schalter, die a…unseren merkwürdigen Ticketausdruck akzeptierte…b…uns rufen wollte, wenn der Bus kommt…c…das sogar tat. Der Bus hatte 30min Verspätung, die Dame rief für alle, die zu einem Flieger mussten, ein Taxi und bezahlte das auch noch. Der Busfahrer und die Dame entschuldigten sich 1000x für die Verspätung und los ging es, auf krachbunten Sitzen, aber sauber und bequem.

Die nächste Station war dann die Sentral Busstation, von der aus ich glaubte, gebucht zu haben😀und dann weiter, mit nochmals 1h im Stau, nach KL Airport. So wurden aus 2:10h Fahrzeit fast 4h. Bettina war, Gott sei Dank, super vorbereitet…am Airport angekommen, fanden wir den Ticket-Schalter für den Bus in die Innenstadt ( der Airport liegt ca 60 km vor KL) und sind schon 15 min später in Richtung KL abgedüst. Die LRT in KL…das ist die S-Bahn in modern und pünktlich…ist selbsterklärend…noch 2 Stationen mit der Bahn und dann waren Anki’s Stärken wieder gefragt…das Hostel per Gugelmäps😉 finden.

Alles gefunden…alles weitere im nächsten Bericht.

Höllische Nachbarn…

Die erste Nacht im River View Hostel sollte für eine von uns „unvergessen“ bleiben, aber seht selbst, für wen😉 Anki’s Nacht: es war ca 21:30,das Dreckgemisch aus Sonnencreme, Mückentötolin und Schweiß war mit duftendem Biotherm Duschbad abgeschrubbt, ich lag in meinem Schlafsack und las noch ein wenig den spannenden Krimi auf dem Kindle…bis es mich, ca 30min später, dahinraffte 😴 und ich in einen traumlosen Schlaf verfiel, aus dem ich, am nächsten Morgen gegen 07:00, erwachte. Ich las wieder ein wenig, döselte wieder weg, erwachte wieder…es war jetzt 08:30 und ich hatte ausgepennt. Bettina lag in ihrem Bett und schlief tief und fest. Mein Gott, die könnt jetzt aber auch mal langsam die Augen aufklappen, dachte ich mir🤔und machte ein bissel Lärm😁…..

😉 Bettina’s Nacht: Verlief anfangs analog … Mir gelang es jedoch nicht, in Morpheus Arme zu verschwinden. Mein Buch war spannend und Anki schlief so seelig, als gegen Mitternacht die Klingel des Hostels mehrfach erschallte… Die nächsten Stunden sollten zeigen, dass ich entschieden zuviele Krimis gesehen hatte. Meine Vorstellung von dem Krach war, dass die Mafia das Haus besetzt hatte, um die obere Etage zu räumen. Erst nach ca. 90 Minuten traute ich mich,das Zimmer zu verlassen, um im Schlafanzug, der Ursache des Kraches auf den Grund zu gehen. Die Mafia war es nicht,sondern 10 junge Asiaten,die sich ihre Matratzen in die verschiedenen Zimmer räumten, anscheinend Turnübungen vollzogen, die Treppen ausprobierten, ihre Erlebnisse damit sich lauthals zu riefen und nach getaner Arbeit geräuschvoll duschen gingen. Mein Anblick und die Aussage, dass ich schlafen will, veranlasste 3 kurzfristig erstaunt zu schauen. Ich kehrte ins Bett zurück, beneidete Anke um ihren Schlaf und schmiedete Rachepläne für den nächsten Morgen. Der Besitzer des Hostels sagte 2x psst und verschwand wieder. Gegen 3 Uhr bin ich endlich eingeschlafen und hatte Anke am nächsten Morgen viel zu erzählen 😂

Bettina war nicht die einzige, die das nächtliche Treiben mitbekam. Alle anderen Hostelgäste beschwerten sich ebenfalls am nächsten Morgen. Nur waren sie zu feige, nachts um Ruhe zu bitten, oder hatten nicht so einen schönen Schlafanzug 😁. Für die jungen Asiaten hatte die Angelegenheit ein Nachspiel, der Hostelbesitzer wies sie zurecht, sprang auf sein Fahrrad, um Stunden später mit 3 laminierten A4 Blättern zurückzukehren. Die Worte darauf: